Müsli Orphée oder: Frühstück für die Beerenzeit

Ich gebe es ja zu: Eigentlich plane ich ja gerade, wann ich denn die Saison noch in die Berge zum Skifahren komme. Auch wenn wir diese Woche so etwas wie Frühlingsluft schnuppern konnten – es ist erst Mitte März. Gerade noch Winter. Und etwas früh für Erdbeeren, zugegeben. Trotzdem hatte ich dieses Jahr schon zweimal Glück mit Erdbeeren aus Spanien, nicht wässrig, vollreif, einfach richtig gut. Und deshalb eröffne ich hiermit vorzeitig die Erdbeersaison – nur für dieses Müsli hier.

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Stellt euch Birchermüsli vor, cremig, schlotzig, süß, fruchtig. Das Ganze noch mit frischem Erdbeerpüree – und ihr könnt in etwa ahnen, wie das “Müsli Orphée” so schmeckt. Entdeckt habe ich es bereits vor einiger Zeit in Nicole Stichs Kochbuch “Sweets”, darin schreibt sie, dass es das Müsli immer in einem Café in Regensburg gab. Wie so oft kam ein Lesezeichen auf die Seite, aber nachgemacht habe ich das Müsli nie. Als ich dann letztens mit Amelie beim Frühstücken im Café Lollo Rosso (nicht in Regensburg, sondern in München-Haidhausen) war, stand da auf der Karte: Müsli Orphée. Wir haben bestellt, und was soll ich sagen – es war Liebe.

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Sobald ich reife Erdbeeren im Supermarkt entdecke, gibt es seitdem bei mir Müsli Orphée als Luxus-Frühstück. Im “Lollo Rosso” hatte ich auch schon eine Variante mit Himbeeren, beim letzten Mal lagen ein paar Blaubeeren mit in der Schüssel. Die Beerensaison könnt ihr also komplett für Orphée satt nutzen. Wer es morgens eilig hat: Einfach am Abend vorher zubereiten, im Kühlschrank Bircher-like durchziehen lassen – und sich morgens im Müslihimmel wiederfinden.

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für zwei Portionen

80 g Haferflocken

160 ml Vollmilch (alternativ: Mandelmilch probieren!)

40 ml Sahne

10 Erdbeeren (ca. 160 g)

1 süß-saurer Apfel (z.B. Braeburn, Granny Smith)

gehackte Mandeln

Honig zum Süßen

01-grün Haferflocken mit Milch und Sahne mischen und quellen lassen. Erdbeeren putzen, etwa drei Viertel davon mit einem Mixer fein pürieren. Das Püree unter die Haferflocken mischen. Apfel waschen und die Hälfte davon grob reiben, die andere Hälfte in feine Stifte schneiden. Beides unter das Müsli rühren und mindestens zehn Minuten quellen lassen.

02-grün Restliche Erdbeeren kleinschneiden. Das Müsli mit Honig abschmecken. Auf Müslischälchen verteilen und mit den Erdbeeren und Mandeln garnieren. eat it. love it.

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Zitronen-Ricotta-Kuchen

Es ist mal wieder Zeit für Kuchen! Eigentlich wollte ich ja die Fastenzeit nutzen, um ausnahmsweise mal keinen Kuchen mehr zu essen. Habe dann aber schnell festgestellt: Blödsinnige Idee, das halte ich a) eh nicht durch und b) gibt es bei mir gerade genug Baustellen, da brauche ich nicht auch noch auf eine meiner liebsten Sachen verzichten.

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Um meinen Kuchenfastenvorsatz zu brechen, wollte ich aber nicht einfach irgendeinen Kuchen haben – es sollte einer sein, den ich seit längerer Zeit anschmachte. Meine To Cook/To Bake-Liste in Evernote ist ohnehin schon lang, doch die Kuchensektion macht darin allein schon mehrere Seiten aus. Seit Jahren ist darauf “Louisa’s Cake” von Food52 verzeichnet. Und als ich die Liste so durchging, wusste ich: Der soll’s sein.

So ganz gepasst hat das Rezept noch nicht, aus den Kommentaren wusste ich davor schon, dass die angegebene Backzeit und -temperatur wohl nicht ganz passen. Ansonsten neu in meiner Variante: Ein Schuss Cognac (oder Rum, den hatte ich aber gerade nicht im Haus) und ein paar gemahlene Mandeln.

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Herausgekommen ist ein sehr saftiger Kuchen, sehr dicht durch den schweren Ricotta. Eine frischere Variante des klassischen Zitronenkuchens, finde ich, die ich Lust auf Sommer macht und mit der man den kleinen Kuchenhunger zwischendurch gut stillen kann.

für eine rechteckige Form (26×20 cm) oder eine Springform (Durchmesser 22 cm)

1 Bio-Zitrone

1 Apfel

250 g Ricotta

150 g weiche Butter

120 g Zucker

3 Eier

150 g Mehl Type 405

40 g gemahlene Mandeln

1 TL Backpulver

1/4 TL Natron

1 EL Cognac

Puderzucker

01-grün Zitrone und Apfel waschen und trockenreiben. Zitronenschale fein abreiben, Apfel grob raspeln. Zitrone auspressen. Saft, Schale und Apfel mit Ricotta mischen und beiseite stellen. Ofen auf 170°C vorheizen.

02-grün Butter und Zucker schaumig schlagen. Ein Ei nach dem anderen zugeben und gründlich unterrühren. Ricottamischung und Cognac hinzufügen und durchmixen. Mehl in einer separaten Schüssel mit Mandeln, Backpulver und Natron mischen und danach unter die flüssigen Zutaten heben, sodass sich diese gerade so miteinander vermischt haben.

03-grün Eine Springform oder rechteckige Form fetten und mit Mehl bestäuben. Teig hineinfüllen und glattstreichen. Auf mittlerer Stufe etwa 45 Minuten backen, bis der Teig durchgebacken ist und die Oberfläche goldgelb gebräunt ist. Aus dem Ofen holen, zehn Minuten auskühlen lassen und aus der Form holen. Mit Puderzucker bestäubt servieren. eat it. love it.

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Hummus nach Ottolenghi // In love with “Jerusalem”

Gefühlt bin ich die Einzige, die mehrere Versuche gebraucht hat, um mit den Kochbüchern von Yotam Ottolenghi warm zu werden. Den Kauf von “Genussvoll vegetarisch” hatte ich zwar nicht direkt bereut, aber ich fand viele Gerichte unheimlich aufwändig und es hat mich genervt, dass ich viele Zutaten im Münchner Outback einfach nicht bekommen konnte. Wie viele  Samstagnachmittage bin ich von Supermarkt zu Supermarkt gefahren, nur, um nach dem fünften Laden entnervt aufzugeben…Inzwischen wohne ich ja in der Stadt und genieße diesen Umstand sehr. Auch wegen der Einkaufssituation. In 10 Minuten Fußweg erreiche ich vier verschiedene Asialäden, einen Markt, zwei Supermärkte und einen Superdupersupermarkt, der eine Auswahl wie sonst keiner hat.

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Perfekte Voraussetzungen also, dachte ich mir, um Ottolenghi noch eine Chance zu geben – und kaufte mir “Jerusalem”. Wahrscheinlich als letzte aller Foodblogger, aber egal. Nach einem Sonntagnachmittag mit Kaffee und Kochbuch war ich allerdings vollkommen verzückt: So viele toll klingende Rezepte, so schöne Bilder, so viel Ideen. Gleich am Wochenende drauf habe ich mit einer Freundin einen “Jerusalem”-Kochabend hingelegt und sie hat mir erzählt, dass sie selbst begeisterte Ottolenghi-Jüngerin ist. Und dass in dem Buch der beste Hummus überhaupt drin sei.

Spätestens seit dem Hummus-Streit von Ottolenghi und den Fernsehköchen Mary Berry und Nigella Lawson wollte ich sein Rezept ohnehin einmal testen. Den großen Unterschied machen wohl die getrockneten, eingeweichten Kichererbsen in diesem Hummus. Mit einer Nacht Vorplanung ist das tatsächlich kein Problem, und dank des Natrons waren die Kichererbsen nach 20 Minuten gar gekocht. Tatsache ist: Das ist der beste Hummus, den ich je gegessen habe. Ich habe etwas weniger Tahin verwendet, weil ich davon nicht soo der Fan bin, nächstes Mal gebe ich ihm noch einmal eine Chance. So habe ich mich nun drei Tage von Hummus mit Brot ernährt. Natürlich war da Pitabrot…und auch wenn Ottolenghi es sicher nicht gutheißen würde, verrate ich euch jetzt ein Geheimnis: Hummus schmeckt auch auf Roggenknäcke. Und ultimativ gut schmeckt es auf Tiroler Vinschgerl. Mit der Aussage habe ich’s mir dann wohl auch auf alle Ewigkeit mit Yotam versaut.

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für zwei Portionen (oder ein Schraubglas für etwa 400 ml)

80 g getrocknete Kichererbsen

1/3 TL Natron

30 ml eiskaltes Wasser

50 g Tahini

1/2 TL feines Meersalz

1 Knoblauchzehe

Saft von 1/2 Zitrone

01-grün Kichererbsen über Nacht in mindestens der doppelten Menge Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen und in einen kleinen Topf geben. Mit dem Natron etwa drei Minuten unter Rühren auf mittlerer Stufe erhitzen.

02-grün 500 Milliliter Wasser hinzugeben und aufkochen. Etwa 20 Minuten (je nach Alter der Kichererbsen auch bis zu 40 Minuten) kochen, dabei aufsteigenden Schaum und Kichererbsenhaut abschöpfen. Gekochte Kichererbsen abgießen.

03-grün Knoblauchzehe zerdrücken oder sehr fein hacken. Kichererbsen mit Tahin, Salz, Knoblauch und Zitronensaft in der Küchenmaschine oder mit dem Stabmixer pürieren. Dabei das kalte Wasser hinzugießen. Mixen, bis man eine cremige, homogene Paste hat. Mit Salz abschmecken und mindestens 30 Minuten durchziehen lassen. Hält im Kühlschrank bis zu drei Tage – wenn denn so lange was übrig bleibt. eat it. love it.

Frisch gestrichen: Das ist neu bei We Love Pasta

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Wir können es selbst kaum glauben, aber: Geschafft! Was ihr jetzt seht, ist unser neues Layout. Nach mehr als dreieinhalb Jahren wurde es Zeit für ein neues Layout. Uns kommt es zwar so vor, als hätten wir erst gestern am alten Logo und WordPress-Theme gebastelt, aber dennoch: Wir hatten uns richtig satt gesehen am alten Design. Dabei ging es nicht nur um die Optik, auch in Sachen Inhalt und Sortierung haben wir ein paar neue Dinge für euch:

01-grün  Mobile Version

2011 hatte Tina zwar schon ein Smartphone, aber mobile Versionen von Blogs waren eine Rarität. Heute gibt es in unserem Freundeskreis kaum noch einen Haushalt ohne Smartphone oder Tablet, was heißt: Eine mobile Version unseres Blogs musste her. Die solltet ihr nun automatisch sehen, wenn ihr uns mit den entsprechenden Geräten ansurft. Und könnt so unsere Rezepte leichter auf dem Handy am Küchentisch beim Kochen öffnen.

02-grün  Neues Archiv

Die alphabetische Sortierung unserer Rezepte mag am Anfang gut funktioniert haben, inzwischen sind es aber so viele geworden, dass wir uns selbst in der Liste kaum noch auskennen. Kein gutes Zeichen. Deshalb findet ihr nun in der rechten Leiste einen Verweis zu unseren Archiven und kommt von dort in die neuen Kategorien. Wir haben etwas ausgemistet und versuchen fortan, eindeutiger zu definieren, wohin welches Rezept gehört. Manche findet ihr natürlich nach wie vor in den gleichen Kategorien, ansonsten finden wir: Der Star des Rezepts ist der Maßstab. Gibt es also Fleisch mit Nudeln, landet das Rezept bei “Fleisch”. Und wenn es Nudeln mit Fleisch sind eben bei den “Nudeln”. Klar, oder?

03-grün  Mehr Social Media

Gerade in Zeiten, wo wir weniger zum Bloggen und Fotografieren kommen, versuchen wir, euch auf anderen Kanälen immer noch auf dem Laufenden zu halten. Vor allem Instagram hat sich dafür bisher gut gemacht, aber wir würden gerne auch die anderen Kanäle besser nutzen. Weil Social Media für uns immer wichtiger wird, sind die entsprechenden Buttons zu unseren Profilen deshalb nun ganz oben in der Seitenleiste zu finden.

Da Facebook seine Kriterien verändert hat und unsere Beiträge immer weniger Followern angezeigt werden – Facebook hätte eben gerne, dass wir und all die anderen Blogger Werbung schalten – ist es umso wichtiger, dass ihr dort mit unserer “We Love Pasta”-Seite interagiert, um noch Updates in eurer Timeline zu bekommen. Das heißt: Einfach mal vorbeischauen, ein paar Likes vergeben oder auch mal dort kommentieren. Dann erscheinen wir auch wieder in eurer Timeline. Ganz abgesehen davon, dass wir uns natürlich über jede Rückmeldung von euch freuen!

04-grün  Mehr als nur Texte

Fotos gab es schon immer, aber wir planen da gerade noch ein paar Sachen. Die im alten Layout keinen passenden Platz gefunden hätten. Dauert alles noch eine Weile, aber wir sind im stillen Kämmerchen am Überlegen und Konzipieren für das Jahr 2015.

Und nun zum wichtigsten Teil: Wie gefällt es euch? Werdet euer Feedback los, und wenn ihr irgendwo noch Fehler findet, weist uns sehr gerne darauf hin – wir haben zum Beispiel nicht alle Browser getestet, womöglich passt da also etwas bei euch nicht. Immerhin sollt ja ihr als Leser euch auf unserem Blog zurechtfinden und gerne vorbeischauen.

Peanut Butter Cookies

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Im Dezember habe ich bei einer sehr guten Freundin (die auch noch amerikanische Wurzeln hat) ihre Peanut Butter Cookies probiert und bin fast geschmolzen, so gut waren die. Also hab ich mir das Rezept erbeten und mich mal an den Dingern versucht. Erstes Problem: die Mengenangaben in cups, puh. Nicht dass ich grundsätzlich ein Problem damit hätte, die Entsprechungen zu ergooglen, mich stört eher die Tatsache, dass man für ein und dieselbe Zutat zum Teil sehr unterschiedliche Angaben findet. Für einen Cup Mehl findet man üblicherweise 125 Gramm als Äquivalent. In Großbritannien sind es da schnell mal 25 Gramm mehr… Gut, mit meiner Petition zur internationalen Einführung metrischer Maße und Gewichte lasse ich euch jetzt in Ruhe. :-D
Ich habe mich außerdem erdreistet, das Rezept etwas zu europäisieren (how dare I?) und habe statt guten 210 Gramm Zucker nur 170 verwendet.

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Für ca. 2 Bleche

70 Gramm brauner Zucker

100 Gramm weißer Zucker

125 Gramm Butter

1 Ei

250 Gramm cremige Erdnussbutter

1/2 TL Salz

1/2 TL Natron

190 Gramm Mehl

1 Pck. Vanillezucker

 

01-gelb Die Butter mit dem Zucker und dem Ei verrühren. Erdnussbutter sowie Salz und Natron zugeben und erneut verrühren. Nach und nach das Mehl und den Vanillezucker dazugeben, wieder verrühren. Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.

02-gelb Aus der Masse kleine Kugeln formen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech setzen. Mit der Gabel plattdrücken und ca. 15 Minuten backen. eat one. have another.

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Wie sich die Dinge ändern – mein Weg zum Flexitarier

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Heute gibt es einen Blogeintrag „außer der Reihe“, kein Rezept, keine Bilder von leckerem Essen. Warum? Ich möchte euch heute etwas davon schreiben, was sich bei mir in den letzten Monaten geändert hat.

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Vielleicht habt ihr mal auf unserer „Who loves“-Seite unsere grafischen Einschätzungen zu bestimmten essensrelevanten Themen gesehen (siehe rechts);  die stammen noch aus der absoluten Anfangszeit des Blogs. Da gibt es zum Beispiel die Dimension Vegetarisch – Fleischberg. Damals hatte ich mich auf der Skala ganz rechts, also bei Fleischberg einsortiert, weil das meinem Empfinden nach meine Essgewohnheiten oder zumindest meine Vorlieben am besten beschrieb. Da hat sich einiges getan.

Zunächst einmal bin ich in der Zwischenzeit ausgezogen und habe gemerkt, dass es einen Unterschied macht, ob man jede Kaufentscheidung selbst treffen und in der Küche umsetzen muss oder nicht. Schon damals war ich zwar auf dem Standpunkt, dass ein gutes Stück Fleisch eigentlich in die Hände eines Profikochs gehört, der es nach allen Regeln der Kunst zubereitet – ich selbst habe lieber die Finger davon gelassen. Nichtsdestotrotz habe ich nie darüber nachgedacht, abzulehnen, sollte jemand anderes für mich Fleisch kochen oder ich im Restaurant Fleisch serviert bekommen. Und wenn wir ehrlich sind, kommt man gerade in der traditionellen bayrischen Küche um Fleisch nicht herum.

Was ist da also passiert? Ich war eigentlich immer überzeugt, dass die meisten Leute, die gerne (und darauf liegt die Betonung) kochen und essen, wissen woher die Lebensmittel stammen, die sie verarbeiten. Dazu gehört auch das Wissen, dass Tiere in Deutschland mehrheitlich aus Massentierhaltung stammen und dass man diese Tatsache – um es vorsichtig zu formulieren – durchaus kritisch sehen kann. Und doch haben sie, sollte hin und wieder ein schlechtes Gewissen sie geplagt haben, Strategien entwickelt, um das erfolgreich beiseite zu schieben. So war es auch bei mir: ich habe immer gewusst, dass ich Fleisch aus Massentierhaltung kaufe, wenn ich im Supermarkt einkaufe und ich habe auch immer gewusst, dass ich das im Grunde nicht gut finde. Trotzdem war ich nie konsequent genug, um davon Abstand zu nehmen.

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Ein erster Schritt in diese Richtung war der konsequente Gang zum Metzger. Ich war es immer gewohnt, einen Teil meines Fleisches und den größten Teil der Wurst vom Metzger zu beziehen und einen anderen Teil aus dem Supermarkt, weil ich eben eh dort war oder weil es so „praktisch“ verpackt ist. Von nun an sollte mein Fleisch nur noch in Notfällen (was auch immer das dann heißen mochte) aus dem Supermarkt kommen.

Ein tatsächlicher Wandel im Denken überkam mich dann aber, nachdem ich innerhalb weniger Monate mehrere Reportagen über die Herkunft unserer Lebensmittel gesehen oder gelesen hatte, nach denen ich mir sagte: „Das kann es doch wirklich nicht sein.“ Männliche Küken, die lebendig in Mülltonnen geworfen werden, weil sich ihre Aufzucht nicht lohnt und eine ordentliche Tötung wohl zu viel kostet. Die Garnelenindustrie, die nur funktioniert, weil Sklaven auf den Schiffen gehalten werden, die das Garnelenfutter an Land holen sollen. Muskelkühe, deren Gendefekt bewusst weiter gezüchtet wird, obwohl sie nur noch über Kaiserschnitt Kälber zur Welt bringen können. Und so weiter und so fort.

Immer öfter stand ich also im Supermarkt vor dem Fleisch und: es ekelte mich. „Notfall“ hin oder her, dachte ich mir, es geht auch ohne Fleisch. Und mittlerweile schaue ich die Produkte schon gar nicht mehr an und ich bin ein bisschen stolz, dass ich soweit gekommen bin.

Wenn ich jetzt also Fleisch kaufe, ist der Gang zum Metzger etwas Besonderes, die absolute Ausnahme. Ich kaufe es in dem vollen Bewusstsein, dass ich auch ohne Fleisch gut leben kann, aber dass es hin und wieder gute Gründe für Ausnahmen gibt, weil es zu manchen Anlässen einfach passt.

Wie ist das bei euch? Welche Rolle spielt Fleisch auf eurem Speiseplan? Schreibts in die Kommentare, ich bin gespannt darauf von euch zu hören! :)

Eine schöne Weihnachtszeit wünscht euch
Michi

Lebkuchen-Pralinen: winterliche Nascherei

Wenn es im Spätsommer darum geht, die Lebkuchen- und Plätzchen-Schwemme im Supermarkt zu ignorieren, bin ich Profi. Mich lässt das völlig kalt; höchstens provoziert es das allseits bekannte Gefühl von „jedes Jahr geht das früher los“. So oder so: ich würde auch im Dezember keine Lebkuchen kaufen, denn in aller Regel bekommt man ja am Ende des Jahres hier und da etwas geschenkt und auch sonst genug Gelegenheit, um ausgiebig zu essen.

Ein solches Geschenk überraschte mich letztes Jahr irgendwann in der Adventszeit in Form eines kleinen Schächtelchens Pralinen: Lebkugeln aus Nürnberg. Die geniale Erfindung des fränkischen Chocolatiers Wolfgang Marx, Lebkuchen als Basis für weihnachtliche Pralinen zu benutzen, hat es mir sofort angetan, denn die Kugeln schmecken schlichtweg umwerfend. Seidig-cremig und fein schokoladig, aber auch gehaltvoll und daher ein klein wenig sündig. :) Was laut Etikett drin ist, beschränkt sich auf die wenigen Zutaten Lebkuchen, Sahne, Zucker, Lebkuchengewürz und Kuvertüre.

Als ich nun dieses Jahr erneut so ein Schächtelchen geschickt bekam, hat mich der Ehrgeiz gepackt. So kompliziert kann das doch nicht sein, dachte ich mir. Und ich kann euch sagen: ist es auch nicht! (Wenn man mal von der Komplexität der Kuvertüre-Anwendung absieht) Ich habe ein wenig experimentiert und kann euch hier von meinen Erkenntnissen berichten. Das Ergebnis ist nach zwei Versuchen einerseits weit entfernt von dem, was wohl hinter den original Lebkugeln steckt – dafür habe ich einfach auch zu wenig Ahnung von Confiserie. Andererseits ist es geschmacklich auch schon ziemlich nah dran, weil die Zutaten so überschaubar sind.

Ich habe zwei Varianten hergestellt: bei der ersten besteht die Pralinenmasse aus Lebkuchen, Sahne und etwas Kakao. Bei der zweiten habe ich einen Teil Lebkuchen durch fein gemahlene Mandeln ersetzt und auch dieses Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Kugeln werden etwas lockerer und haben so ein (für meinen Geschmack) angenehmeres Mundgefühl. Ich habe aber auch Rückmeldungen von Testern erhalten, die die pure Version genau wegen des cremigeren Geschmacks schätzen…

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Die Mühe, selbst Lebkuchen zu backen, wollte ich mir für dieses Experiment nicht machen; stattdessen habe ich versucht herauszufinden, wie man den Aufwand möglichst gering halten kann. Meine ursprüngliche Vorstellung war, unglasierte Lebkuchen zu verarbeiten; die sind aber gar nicht so leicht zu bekommen. Überall ist schon Zucker oder Schokolade drauf. Letztlich ist es ein Kompromiss geworden: selbst gebackene Lebkuchen aus fertigem Lebkuchenteig. Für die Kuvertüre fand ich den zugehörigen Wikipedia-Artikel und diese Seite sehr hilfreich.

Für 16-18 Stück

150g Lebkuchen
50g fein gemahlene Mandeln
ca. 35g Sahne

150g + 20g Kuvertüre
ein Küchenthermometer

01-gelb Lebkuchen zerbröseln, reiben oder im Standmixer zerkleinern. In einer Schüssel mit den Mandeln vermengen und die Sahne unterrühren, bis sich eine Masse zu bilden beginnt. Anschließend mit den Händen kurz verkneten und prüfen, ob die Masse formbar wird. Portionen von ungefähr 14 oder 15 Gramm herstellen und mit den Händen zu Kugeln formen. Zur Seite stellen, damit sie Zimmertemperatur annehmen können.

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02-gelb Nach Belieben die Kugeln mit Schokolade überziehen: dazu Kuvertüre im Wasserbad erwärmen, bis sie 50°C erreicht, dann vom Wasserbad wegziehen. Auf ca. 40°C abkühlen lassen und die schon geschmolzene Schokolade unter Rühren mit den restlichen 15 bis 20 Gramm „impfen“. Die Temperatur sinkt dabei weiter. Ab ca. 32°C ist die Kuvertüre fertig zur Verarbeitung. Mit einem kleinen Löffel prüfen, ob die Schokolade „anzieht“: sie sollte innerhalb weniger Minuten matter und fester werden. Die Pralinen vorsichtig in die Schokolade tauchen und auf einem Blech aushärten lassen. eat one. have another.

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Lebkuchen-Pralinen

 

Spaghetti an Gorgonzola-Zitronen-Sauce mit Feigen und Rosmarin

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Als ich neulich in meinem Kühlschrank einen fast schon vergessenen Gorgonzola entdeckte, hat mich die Lust auf etwas Neues gepackt. Ich liebe den pikanten Käse und ganz besonders liebe ich ihn in Kombination mit Pasta – gekauft hatte ich ihn also für eine simple Gorgonzola-Sahne-Sauce. Beim googlen bin ich aber auf dieses Rezept gestoßen und schon beim Lesen ist mir das Wasser im Mund zusammengeflossen! Ich musste unbedingt testen, ob diese vielen Aromen dem dominanten Gorgonzola Paroli bieten können.

In meiner Version habe ich bewusst auf den halben Becher Sahne und den Parmesan verzichtet und lieber mehr (milden) Gorgonzola genommen – das lässt sich aber nach Belieben recht gut variieren. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Pasta die Sauce sehr schnell „aufsaugt“ – für diesen Fall behalte ich immer einen Becher vom Nudelwasser zurück, von dem ich noch Flüssigkeit zugeben kann.
Irgendwann möchte ich das Gericht auf jeden Fall noch einmal mit frischen Feigen nachkochen. Das schmeckt sicher noch einmal ganz anders. :)

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Hier kommen viele würzige Zutaten in die Sauce.

 

Für zwei

250 g Spaghetti

1 EL Butter

1 Bio-Zitrone

1 EL Rosmarin, fein gehackt

2 Knoblauchzehen

1 TL Chiliflocken

4 Soft-Feigen

1 Schuss Sahne

200 g milder Gorgonzola

frisch gemahlener Pfeffer, evtl. Salz

1 kleine Paprikaschote

 

01-gelb Von der Zitrone die Schale abreiben und den Saft auspressen. Knoblauch schälen und fein hacken. Feigen in kleine Stücke von ca. 0,5cm schneiden.  Paprikaschote entkernen, waschen und in sehr feine Stücke/Streifen schneiden. Wasser zum Kochen bringen und die Nudeln darin bissfest garen.

02-gelb Währenddessen die Butter in einer großen Pfanne zerlassen, Zitronenschale, gehackten Rosmarin, Knoblauch und Chiliflocken dazugeben und einige Minuten bei sehr kleiner Hitze anschwitzen. Die Feigenstücke zugeben und kurz stark erhitzen. Mit der Sahne und dem Zitronensaft ablöschen und auf kleiner Flamme gut verrühren. Den Gorgonzola in Stücken zugeben und schmelzen lassen. Fertige Pasta und Paprikastreifen zugeben und mit Pfeffer und evtl. Salz abschmecken, servieren. eat it. love it.

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Wichtig bei langen Nudeln: Zutaten klein schneiden!

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Und? Habt ihr auch Lust bekommen, mit eurer Gabel hier einzutauchen? :)

 

Pasta mit Avocado-Basilikum-Pesto und Paprikastreifen

Vor noch gar nicht allzu langer Zeit fand ich Avocado doof. Gar nicht lecker, muffig und vor allem viel zu schmierig und zu fettig. Guacamole? Wie Babybrei mit Butter. Dachte ich. Aber irgendwie finden im Moment so richtig viele Foodblogs Avocado so richtig gut. Und BuzzFeed erst! Gefühlt wird man als Foodie den ganzen Tag mit Avocadorezepten zugeschüttet. Und so keimten in mir Zweifel auf. War nicht etwa die Avocado falsch – sondern ich? Also gab ich, Opfer des Avocadofangruppenzwangs, der Frucht noch eine Chance. Und wie das so ist mit neuen Dingen, schmecken sie am Anfang vielleicht noch solala, dann irgendwann gar nicht so schlecht, plötzlich gut und dann so richtig gut. Und jetzt fahre ich auf Avocado ab.

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Die Sache mit der Vorratshaltung habe ich leider noch nicht so ganz heraus. Die Teile werden einfach zu schnell überreif und sind dann ungenießbar. Als ich mal wieder ein angeschnittenes Exemplar im Kühlschrank liegen hatte, wusste ich: Diesmal nicht, Freundchen! Und so entschied ich mich, meine abendliche Pasta zum Avocadoresteessen zu machen. Das Pesto war so schnell zusammengemixt, bis dahin schaffen es höchstens sehr dünne Spaghetti, al dente zu werden.

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Viele Zutaten sind es gar nicht: Ein wenig Basilikum und Parmesan dazu, Zitronensaft für den gewissen Frischekick und dazu noch ein paar Streifen rote Paprika. Ich habe sowohl eingelegte Paprika aus dem Glas als auch frische, rote Spitzpaprikastreifen versucht. Beide Varianten waren sehr lecker, die eingelegten waren eher säuerlich, die frischen fruchtig: Insofern: Geschmackssache, probiert es einfach aus. Für die richtige Schärfe sorgt ein wenig rosa Pfeffer als Topping – wer den nicht zur Hand hat, sollte mit etwas Chili oder Cayennepfeffer nachhelfen.

für zwei Portionen

200 g Vollkornnudeln

1 reife Avocado

4 eingelegte rote Paprika

oder 1 rote Spitzpaprika

Saft von 1/2 Zitrone

25 g Basilikumblätter

3 EL geriebener Parmesan

Salz, Pfeffer, rosa Pfefferbeeren

01-grün  Nudeln bissfest kochen. Währenddessen die Avocado schälen, Basilikumblätter waschen und tropfentupfen. Blätter mit dem Avocadofruchtfleisch in einen hohen Mixbecher geben und pürieren. Den Zitronensaft und den Parmesan unterrühren, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

02-grün  Eingelegte Paprika auf Küchenpapier abtropfen lassen, frische Paprika waschen und entkernen. Egal welche Paprikasorte, diese in feine Streifen schneiden. Eine Schöpfkelle Nudelwasser abschöpfen und Nudeln abgießen, kurz abtropfen lassen und im Topf mit dem Avocadopesto vermischen. Bei Bedarf etwas vom Nudelwasser hinzufügen, sodass alle Nudeln gleichmäßig mit dem Pesto vermischt sind. Auf Tellern verteilen, mit Paprikastreifen und rosa Pfefferbeeren garnieren. eat it. love it.

Der Schnelltest: Specials bei Vapiano im September und Oktober 2014

Lange ist es her, da haben wir für euch regelmäßig die Vapiano-Specials getestet – irgendwann waren wir soweit, dass wir in der ersten Woche jeder Specialrunde im Vapiano standen, natürlich mit Begleitung, und uns durch fast alle Gerichte futterten. Warum wir damals aufgehört haben, haben wir bei der letzten schnellen Review vor zwei Jahren ausführlicher erklärt. Wir merkten, dass wir immer öfter nur noch negative Kritik auszusetzen hatten und uns irgendwann gar nicht mehr darauf freuten, die Specials für euch zu probieren. Eine Ausnahme: Die Herbstspecials, die fast immer unseren Geschmack trafen. Als wir uns also am Wochenende für einen Kinobesuch trafen, statteten wir dem Münchner Vapiano in den Fünf Höfen einen Besuch ab und machten zumindest einen kleinen Test der halben Special-Karte.

Dort stellten wir zu unserer Überraschung fest: Specials kosten wieder so viel wie vor drei Jahren. Deflation? Ne, eher wieder realistische Preise. Vegetarische Gerichte für etwa sieben Euro, das Gericht mit Rind für knappe neun Euro – das geht im Vergleich zur Standardkarte gut durch. Und auch sonst las sich alles, als hätte man es so schon länger nicht mehr auf dem Teller gehabt.

Michi & Tina: Orientalische Küche kam auf diesem Blog zwar bisher noch nicht wirklich vor, wir stehen momentan aber beide darauf. Kann es sein, dass Hummus gerade Trendessen wird? Wie auch immer, wenn ja, dann haben die Specialköche hier einen Nerv getroffen. Die Insalata Levante mit Hummus, Kichererbsen und getrockneten Datteln klang nach garantiertem Genuss für uns. Im Vergleich zu den anderen Salaten sind die Specialsalate immer relativ klein, deshalb haben wir ihn uns als Vorspeise gegönnt.

Erste Enttäuschung: Die Datteln waren aus. Stattdessen hat uns der Koch eine Scheibe Parmesan empfohlen. Der ist zwar genau das Gegenteil von süßem Obst, aber wir waren froh darum, denn die Masse an Tomaten-Dressing war definitiv süß genug. Due Sauce hat leider auch die feinen Aromen von Spinat und Mangold überschwemmt. Auf dem Bild nicht zu sehen: die esslöffelgroße Portion Hummus, die unter dem Salat versteckt lag, aber die Suche wert war. Insgesamt keine Fehlentscheidung, aber auch kein Must have.

Insalata Levante, 7,25 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Zarter Babyspinat, Mangold und viele aromatische Wildkräuter, dazu getrocknete Datteln, Kichererbsen, frische Tomaten und zum Dippen hausgemachter Hummus, eine Kichererbsencreme. Vollendet mit unserem hausgemachten Tomaten-Dressing.”

Michi: Ah, Puttanesca! Für mich gibt es diese Pasta immer dann, wenn ich ganz für mich alleine bin, denn ich kenne tatsächlich niemanden, der sich mit Oliven, Kapern oder Sardellen so richtig anfreunden kann – vom diesem Dreigespann in der Puttanesca ganz zu schweigen. Ich persönlich verstehe es ja nicht: die Kombination aus herben Zutaten funktioniert für mich ganz wunderbar.

Was hier definitiv den Ton angibt sind die Sardellenfilets, denn die sind vor allem eines: salzig. Wer sich für dieses Gericht entscheidet, sollte also dringend ein Getränk dazu bestellen. Ich könnte auch gut mit weniger Sardelle leben, dann hätten vielleicht auch die Kapern und die Oliven noch eine Chance. Ansonsten ist die Sauce schön tomatig, die Menge genau so, dass die Nudeln nicht darin ertränkt werden, so wie sie eben sein muss.

Fazit: Wer wie ich auf derart kräftige Gerichte steht, für den ist die Pasta Puttanesca genau richtig – klare Genussempfehlung!

Pasta alla puttanesca, 7,00 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Original italienisch – Sardellen, Kapern, Oliven und Oregano in unserer hausgemachten Tomatensauce.”

Tina: Ich bin in letzter Zeit auf den Kürbis gekommen. Praktisch, dass ich meinen Gelüsten gleich in Pastaform nachgeben konnte. In der Theorie klang die Pasta con zucca piccante nach Geschmacksexplosion aus Schärfe, Kürbis und Kokos, die ja inzwischen zu einer Standardkombination geworden ist. Leider gab es dann statt der Explosion nur ein wenig Kitzeln am Gaumen: Scharf wurde es, sobald ich auf eines der großen Chilistücke biss (dann aber so richtig), ansonsten blieb das Aroma etwas flach. Die Sauce selbst schien zu wenig Schärfe abbekommen zu haben, und durch die zugegebene Kokosmilch wurde diese natürlich noch gemildert. Der Kürbisanteil in der Sauce war dafür genau richtig.

Die hinzugebenen Würfel vom Hokkaidokürbis waren dagegen leider nahezu roh. Gerade so essbar. Dadurch, dass der Koch statt “Campanelle” wohl “Pappardelle” verstanden hat, ging das mit dem gemeinsamen Aufspießen von Nudel und Kürbis auch nicht allzu gut. Wunderbar dazu gepasst haben aber die Pinienkerne und der Pak Choi. Von Letzterem hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen, da also gerne nach ein wenig mehr Grün im Gericht fragen.

Insgesamt eine schöne, wunderbar herbstliche Zusammenstellung, die leider in der Ausführung nicht so ganz gelungen ist. Mein Tipp deshalb: Auf die angebratene Chilischote verzichten und dafür die gesamte Sauce mit etwas scharfem Öl am Tisch aufpeppen, das macht die Sache runder.

Pasta con zucca piccante, 7,00 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Pak Choi, frischer Chili und Pinienkerne in unserer hausgemachten Kürbissauce, verfeinert mit Kokosmilch. Ein leckeres Extra sind unsere gebratenen Scampi.”