1

Nachgekocht: Pizza Brie e Pere

Im Januar und Februar gab es bei Vapiano die Special-Pizza “Brie e Pere” – Brie und Birne. Damals hatte ich schon festgestellt, dass die Kombination an sich genial ist und sicher auch als Pizza super funktioniert; nur leider war sie dann für meinen Geschmack zu trocken. Gerade beim Gedanken an Birnen erwartete ich eine saftigere Pizza, bei der sich die Aromen im Mund schön verbinden. Ich hatte ebenfalls festgestellt, dass die Lösung dieses trockenen Problems sein könnte, die Pizza als Calzone gefüllt zu machen – das Ergebnis meines Experiments könnt ihr hier lesen. :) Und wie ihr am oberen Bild sehen könnt, habe ich natürlich zum Vergleich auch eine normale Pizza gemacht. Ganz unten findet ihr mein Grundrezept für Pizzateig.

Die Birne habe ich längs geviertelt, entkernt und in relativ dünne Scheiben geschnitten.

Die Zutaten auf der ungebackenen Pizza:

Tomatensauce - total simpel aus passierten Tomaten, Salz, Pfeffer und dem Vapiano Pizzagewürz angerührt
Birnenscheiben
Speckwürfel - im Original war es Bacon, aber da ich eine Calzone geplant hatte und der Bacon nie knusprig geworden wäre, habe ich die Würfel verwendet
Brie - ein einfacher Tortenbrie, davon großzügige Scheiben abgeschnitten
Parmesan - in feine Hobel geschnitten; er gibt noch einen salzigen Touch

Fertig – und ab damit in den Ofen. :)

Unten seht ihr den Belag der Calzone-Variante – identisch, nur gehäuft.

Den Rand der Calzone habe ich immer wieder übereinander umgeschlagen. Dabei bildet sich ein schöner Brotrand, den man auch gut nutzen kann, um die flüssige Füllung aufzusaugen.

Das Ergebnis: eine unglaublich knusprige Pizzadecke, die den Inhalt sehr saftig gehalten hat…

…so saftig, dass die tomatige Birnen-Käse-Mischung beim Aufschneiden ein wenig herausfloss. Ich fand jedenfalls die Kombination in der Calzone sehr gelungen. eat it. love it.

Grundrezept für Pizzateig

500 Gramm 00-Mehl
1 gehäufter TL Salz
250 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Frischhefe
1 EL Honig
2 EL Olivenöl

Das Mehl mit dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Gabel verrühren. Eine Mulde bilden. Die Hefe und den Honig im Wasser auflösen und in die Mulde geben. Mit der Gabel ein wenig Mehl unter die Flüssigkeit rühren, so dass eine flüssige Masse entsteht. Mit einem Küchentuch abdecken und bei ca. 40°C im Ofen oder an einem warmen Ort eine Viertelstunde gehen lassen.

Das “Dampferl” sollte nun Blasen geschlagen haben. Mit der Gabel das restliche Mehl unterrühren, bis sich trockene Klümpchen bilden. Nun mit den Händen weiterarbeiten:  Olivenöl zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Teigkugel mit Mehl bestäuben und wiederum gehen lassen.
Je länger der Teig gehen kann, desto geschmeidiger und elastischer wird er schließlich. Im Idealfall hat er dazu über Nacht im Kühlschrank Zeit. Dazu entsprechende Portionen in Gefrierbeutel füllen und verschließen.

0

Farfalle mit Ofentomaten und Ziegenfrischkäse

Dass die Kombination aus Tomate-Frischkäse wahnsinnig gut funktioniert, haben wir schon an mehreren Stellen bei We Love Pasta festgehalten. Dieses Rezept benutzt nun Ziegenfrischkäse und gibt der Kombination noch eine sehr spannende Geschmacksnote. Das Rezept funktioniert sicherlich mit normalem Frischkäse oder ganz ohne ebenso gut, aber dabei bekommt man eben ein anderes Gericht. ;)

Zutaten für 3-4 Portionen

Für die Ofentomaten:

250 g Kirschtomaten

Olivenöl, Salz, Pfeffer, Zucker

- – -

300 g Pasta

250 g Hühnerbrustfilet

2 EL neutrales Öl

2 Schalotten

100 g Champignons

5 Blätter Salbei

etwas Oregano

10 Blätter frischen Basilikum

3 EL Pesto Rosso

3 EL Tomatenmark

Ziegenfrischkäse nach Belieben

Ofen auf 120° C vorheizen. Die Tomaten waschen, halbieren und auf Alufolie oder in eine Ofenform geben und mit sehr wenig Olivenöl beträufeln, mit etwas Salz, Pfeffer und Zucker bestreuen. Eine Stunde im Ofen lassen, eventuell vorsichtig wenden.

Hühnerbrust in Stücke schneiden und mit etwas Öl im Wok scharf anbraten und durchgaren. Herausnehmen und beiseite stellen. Zwiebeln fein würfeln und Champignons in Scheiben schneiden. Nudelwasser zum Kochen bringen und Pasta nach Packungsangabe garen. Kräuter hacken.

Die Zwiebelwürfel im restlichen Öl im Wok dünsten und vorsichtig anbräunen. Kräuter zugeben und kurz mitdünsten. Pesto und Tomatenmark in den Wok geben und gut verrühren. Kurz bevor die Pasta fertig ist eine Tasse Nudelwasser auffangen. Champignons, Hühnerbrust, Ofentomaten und fertige Pasta in den Wok geben und vermengen. Nach Bedarf noch vorsichtig Nudelwasser nachgeben, bis die Pasta geschmeidig bedeckt ist. Auf Tellern anrichten und kleine Kleckse Ziegenfrischkäse darauf geben. eat it. love it.

1

Blaubeer-Mehrkorn-Pancakes

Pancakes sind so eine Sache, daran kann man sich dumm und dämlich essen. Die süßen Teilchen fallen einem nämlich normalerweise schon während des Essens im Magen wieder zusammen und machen Platz für Nachschub. Für jeden Tag sind Pancakes sowieso kein geeignetes Frühstück, aber da wir ja mal wieder Sonntag haben und es Zeit für die Initiative Sonntagssüß ist, habe ich mich auf die Suche nach “gesünderen” (sollte es so etwas überhaupt geben…) Pancakes gemacht. Bei smitten kitchen bin ich fündig geworden: Deb hat ihre bisherigen Blaubeerpancakes mit Vollkorn- und Roggenmehl gemacht und die Buttermilch durch Joghurt und Milch ersetzt. Klingt zumindest gesünder und ich versichere euch eines: nach zwei Pancakes war ich pappsatt und bin es immer noch.

für 6 große Pancakes

1 Ei, Größe L

150 g Naturjoghurt

70 ml Buttermilch

1 1/2 EL geschmolzene Butter

etwas gemahlene Vanille (alternativ: Bourbon-Vanillezucker)

50 g Weizenvollkornmehl

45 g Mehl, Type 405

25 g Roggenmehl, Type 1150

1 EL Zucker (weniger, wenn zuvor Vanillezucker verwendet)

1 1/2 TL Backpulver

1 Msp. Natron

1 Prise Salz

70 g Blaubeeren

Blaubeeren abbrausen, vorsichtig trockentupfen und beiseite stellen. TK-Blaubeeren einfach zu Beginn aus der Tiefkühltruhe holen und in einer Schüssel bereitstellen. Butter schmelzen. Ei mit Joghurt und Buttermilch in einer Rührschüssel verrühren, die leicht abgekühlte Butter und Vanille dazugeben. In einer weiteren Schüssel Mehl mit Zucker, Backpulver, Natron und Salz verrühren. Die trockenen Zutaten in die größere Schüssel mit dem Ei und dem Joghurt rühren. Deb betont, dass ein paar Klumpen im Teig sogar förderlich seien, damit die Pancakes später fluffiger werden. Den Ofen auf 100°C vorheizen und einen Teller oder eine Platte bereitstellen.

Eine beschichtete Pfanne dünn mit Butter einfetten und auf niedriger bis mittlerer Hitze heiß werden lassen. Zwei Esslöffel Teig für einen Pancake in die Pfanne geben und mit dem Löffel noch leicht verstreichen, damit eine gleichmäßige Form entsteht. Ein paar Blaubeeren leicht in den Teig drücken. Je nach Größe der Pfanne passen zwei bis drei Pancakes nebeneinander. Etwa zwei bis drei Minuten von der unteren Seite goldbraun braten, dann wenden und nochmals etwa zwei bis drei Minuten braten. Den bereitgestellten Teller in den Ofen stellen und die fertigen Pancakes daraufschichten und im Ofen warmhalten, bis alle fertig sind. Mit Puderzucker oder Ahornsirup servieren. eat it. love it.

0

Vapiano: Specials im März und April 2012

Neue Runde, neues Glück! Nachdem die letzte Specialrunde bei uns leider nicht so gut abgeschnitten hat, haben wir Nachschub in Form besserer Specials sehnsüchtig erwartet. Dennoch hat uns eine ordentliche Portion Skepsis ins Münchner Vapiano in den Fünf Höfen begleitet – zu oft waren wir einfach schon enttäuscht oder es wurden Zutaten vergessen. Dieses Mal ging jedoch alles glatt und das verdanken wir vor allem Vapianista (oder Vapianistin? Der Duden weiß da natürlich auch nicht weiter…) Miriam, der wir an dieser Stelle herzlich für die hervorragende Zubereitung aller drei Pasta-Specials danken wollen.

Das ist also das Gewinnerspecial der Vapiano Fan-Pasta Aktion: Pasta Salmone e Aneto. Nun, die Kombination aus Crème fraîche und Lachs kennen wir – das hatten wir schon bei Pasta Salmone del Sole im letzten Sommer (ein Rezept dafür gibt es übrigens hier). Da hat das gut funktioniert, vor allem auf Grund der frischen Komponente Zitronenmelisse. Leider können wir dem “Aneto”, also dem Dill nicht viel abgewinnen, aber das müssen wir auch nicht. Ein kleines Sträußchen liegt obenauf und kann herzlich gerne weggelassen werden. Da stellt sich nur die Frage: wo ist die kreative Leistung? Das Fan-Pasta Special finden wir kurzum leider uninspiriert.

Das Gericht ist sehr mild oder, wenn man es negativer sagt, fad – es bietet sich an, mit Pfeffer nachzuwürzen. Die Crème fraîche darf nicht recht zum Zug kommen, denn sie wird von der restlichen Sahnesauce überdeckt und die feine Säure verschwindet. Da bieten der nussige Rucola und die frischen Kirschtomaten eine willkommene Abwechslung. Nichtsdestotrotz funktioniert die sahnige Lachs-Pasta insgesamt natürlich gut. Nur finden wir 10,50 € für ein ein derart unaufgeregtes Gericht deutlich zuviel.

Pasta Salmone e Aneto, 10,50 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Aromatischer Rucola, knackige Kirschtomaten und feinster Lachs
in einer cremigen Weißweinsauce, verfeinert mit Crème Fraîche und
Dill. Liebt unsere hausgemachten Conchiglie.”

Mein persönlicher Abräumer für die aktuelle Specialrunde: Pasta Prosciutto Tartufato. Hier findet sich eine absolut gelungene und spannende Kombination aus Blauschimmelkäse, Senf und Trüffelschinken in der Pastaschale, von der ich nicht erwartet hätte, dass sie dermaßen gut funktioniert. Für den intensiven Geruch ist hauptsächlich der Senf verantwortlich, der sich aber geschmacklich vornehm anpasst: mit einer leichten Schärfe macht er aus den restlichen Zutaten genau das, was ein perfektes Pasta-Gericht haben muss. Auf der Zunge gibt unterdessen der Blauschimmelkäse den Ton an, aber auch er tut das nicht aufdringlich. Dann sind da noch die Trüffelschinkenwürfel – ich kann zwar nicht behaupten, dass ich sie als Trüffelschinken erkannt hätte, aber aromatisch sind sie allemal. Die Penne passen gut zu diesem Gericht und der Baby-Blattspinat rundet das Bild auch optisch sehr schön ab. Für dieses Special gibt es von mir eine klare Genussempfehlung: eat it. love it.

Pasta Prosciutto Tartufato, 9,00 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Unsere frische Pasta an einer sahnigen Sauce mit feinem, sehr cremigem französischem Blauschimmelkäse, einem Hauch
Knoblauch, Senf, frischem Babyspinat und gebratenem
Trüffelschinken. Liebt unsere hausgemachten Penne.”

Ich bin ja nicht so der Fleischfan. Insofern leide ich schon mit den Vegetariern mit, wenn es für sie bei den Specials nur die Möglichkeit gibt, ein fleischhaltiges Special ohne Fleisch zu bestellen. Mit Pasta al Ragù Vegetariano hat Vapiano dafür endlich mal wieder ein rein vegetarisches Gericht konzipiert. Auch wenn man es bei dem ersten Bissen kaum glauben möchte – nein, da scheint tatsächlich kein Fleisch drin zu sein. Die dunkelbraune, stückige Sauce erinnert optisch sehr an eine Bolognese, geschmacklich ist sie sehr herzhaft, aber gleichzeitig irgendwie undefinierbar. Ich glaube, so stelle ich mir ab sofort die Geschmacksrichtung Umami vor. Laut Beschreibung müsste das Ragù ja vorrangig aus Pilzen bestehen, die schmecke ich allerdings nicht raus.

Dafür jedoch umso mehr die Kirschtomaten, die eine schöne Fruchtigkeit beisteuern, und die Zitronenmelisse, die gleich noch eine ordentliche Portion Frische dazugibt. Dadurch wird die Sauce erst richtig frühlingstauglich! Als Gemüseeinlage kommen außerdem noch Zucchini und Karotten hinzu. Die Mandeln passen als Finish hervorragend dazu und unterstreichen mit ihrer nussigen Note den Geschmack der Sauce. Nur auf die Spinat-Linguine habe ich verzichtet und mir stattdessen normale Campanelle bestellt. Hat hervorragend gepasst, jedoch würde die Sauce von der Konsistenz sicher auch gut an Linguine kleben bleiben. Ein wirklich leckeres Special, mit dem Vegetarier und Fleischfresser glücklich werden können.

//Nachtrag vom 18.3.: Ich habe das Gericht nochmal im Vapiano in Berlin Mitte gegessen und war mehr oder minder entsetzt: mein Vapianist hat anstelle der Zitronenmelisse leider Unmengen an Petersilie und etwas Basilikum ins Gericht gegeben. Petersilie mag ich ohnehin nicht, war aber auch für meine Mitesser deutlich zu dominant, und der Basilikum ist ziemlich untergegangen. Ich würde euch deshalb auf jeden Fall empfehlen, nach Zitronenmelisse zu fragen!

Pasta al Ragù Vegetariano, 7,00 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Ein vegetarisches Ragout aus Zwiebeln, Champignons und Austernpilzen, Karotten und Kirschtomaten in einer leichten
Sauce mit Knoblauch und einem Hauch Chili, abgelöscht mit Marsala.
Dazu frische Kräuter und Mandeln. Mag besonders gerne unsere hausgemachten Spinat-Linguine.”

Mit einer Pizza bei Vapiano kann man eigentlich nichts falsch machen. Das gilt auch für das aktuelle Special Pizza Calabria. Eine leicht scharfe Pizza mit Ähnlichkeit zur Diavolo: Die weiche Salami Nduja ist nur in wenigen Klecksen auf die Pizza aufgebracht, was aber als Schärfegeber vollkommen ausreicht. Die grobe kalabresische Salami wirkt rustikal und gehaltvoll, geschmacklich ist sie ebenfalls leicht scharf. Der Caciocavallo ist mild – zu mild vielleicht, denn er hat große Ähnlichkeit mit Mozzarella und unterscheidet sich von diesem hauptsächlich durch die Textur. Insgesamt ist die Pizza Calabria ein interessantes Special mit unbekannten, aber spannenden Zutaten. Probieren!

Pizza Calabria, 8,00 €, gegessen im Vapiano München Bogenhausen

“Unsere Pizza aus dem Steinofen mit Caciocavallo, einem
herben süditalienischen Käse, Salame Calabria und N’Duja,
einer würzigen und weichen italienischen Salami.”

Im Vapiano in den Fünf Höfen sah die Mousse leider etwas blass aus, in Bogenhausen habe ich jedoch zugeschlagen: die Mousse au chocolat hatte dort die hellbraune, satte Farbe, die man sich für das Dessert so vorstellt. Sie war stichfest (wobei ich von der Mousse au chocolat noisette noch weiß, dass die Konsistenz je nach Besuch reichlich schwankte…), hatte viele kleine Luftlöcher und war trotzdem sehr cremig, von der Konsistenz in etwa mit aufgeschlagenem Mascarpone vergleichbar.

Der Geschmack erinnert an Zartbitterschokolade: nicht zu süß, sondern eher fein-herb. Nach der Enttäuschung über den Schokosirup auf dem Yogurt al Greco der letzten Runde kann ich dieses Schokoladendessert jedem Schokoholic nur wärmstens empfehlen. Die Mousse au chocolat könnte so von mir aus auch sehr gerne auf die Standardkarte wandern, lecker!

Mousse au chocolat, 3,75 €, gegessen im Vapiano München Bogenhausen

“Richtig schokoladig! Eine cremige hausgemachte Mousse au Chocolat.”

0

Linguine mit Hühnchen an Zitronensahne

Die Februar-Ausgabe der essen&trinken hat mich zu diesem Rezept inspiriert: eine fast schon frühlingshafte Kombination aus Sahne und Zitrone. Das Rezept in der Zeitschrift war um einiges aufwändiger als dieses, mit separat zubereiteter Sauce und etwas viel Tamtam – ich mag es einfacher und daher ist meine Version des Pasta-Zitronen-Hühnchens auch wirklich nicht schwierig herzustellen. Der Pecorino eignet sich übrigens hervorragend zum Abrunden des Geschmacks – Parmesan wäre mir auf dieser Pasta wahrscheinlich zu heftig.

Für zwei:

250 g Pasta (Linguine)

250 g Hühnerbrustfilet in Stücken

1 EL Butterschmalz oder neutrales Öl

1 halbe Zwiebel

1 kleine rote Chilischote

100 ml Gemüsebrühe

2 Knoblauchzehen

1 rote Paprika

1/2 TL Kurkuma

Schale und Saft von einer halben unbehandelte Zitrone

3 Frühlingszwiebeln

1 kleine Handvoll Mandeln, gehobelt

Salz, Pfeffer

Pecorino zum Reiben

Im Wok das Hühnerfleisch mit Öl oder Butterschmalz kräftig anbraten, herausnehmen und beiseite stellen. Zwiebel fein hacken und Chilischote in Ringe schneiden, beides in etwas Öl einige Minuten glasig dünsten, Gemüsebrühe angießen und fünf Minuten bei mittlerer Hitze  reduzieren lassen. Anschließend durch ein Sieb in ein kleines Gefäß füllen und beiseite stellen. Wasser für die Pasta zum Kochen bringen.

Knoblauch fein hacken, Paprika in feine Streifen und Frühlingszwiebeln in nicht zu große Ringe schneiden. Zitronenschale reiben und Saft einer halben Zitrone auspressen. Nudelwasser salzen und Pasta hineingeben. In einer kleinen Pfanne die Mandelhobel bei großer Hitze, ohne Fett und unter ständigem Schwenken goldbraun rösten. Im Wok den Knoblauch andünsten, Paprika, Kurkuma und Zitronenschale hinzugeben und kurz mitdünsten. Hühnerfleisch dazugeben, Sahne angießen und alles einige Minuten köcheln lassen.

Geschärfte Brühe mit in den Wok geben und die Pasta ca. eine Minute vor al dente abgießen. Pasta und Frühlingszwiebeln zu den übrigen Zutaten geben und fertig kochen lassen, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Auf Pastatellern anrichten, mit gerösteten Mandeln bestreuen und nach Belieben mit geriebenem Pecorino. eat it. love it.

2

Schokoladenravioli mit Kirschragout

Valentinstag steht vor der Tür, und egal ob man Single ist, frischverliebt, langzusammen oder sogar schon verheiratet – der 14. Februar kann zumindest für jeden ein Anlass für ein gutes Essen mit einem oder mehreren Menschen sein, die man gern hat (und auch beste Freundinnen wissen eine gute Verpflegung zum Mädelsabend zu schätzen ;) ).

Schokoladenravioli mit Kirschragout

Die Idee, auch zum Dessert mal Nudeln zu machen, schwebt schon seit fünf Jahren in meinem Kopf herum. Damals habe ich auf einer Rezeptplattform ein Rezept für “Schokoladenravioli mit Kirschragout” gefunden und mich bis heute nicht daran gewagt. Da ich aber nun doch schon seit geraumer Zeit koche, war ich beim Lesen des Rezepts inzwischen gar nicht mehr zufrieden und habe deshalb einige Rezeptvariationen im Internet und Johann Lafers Kirschragout (das er sonst zu Amarettini-Zimt-Parfait serviert) kombiniert. Für süße Sonntage, Extra-Pasta-Tage oder als Abschluss des Valentinsmenüs.

für Zwei zum Dessert:

80 g Spätzlemehl oder Hartweizenmehl

40 g Zartbitterschokolade

15 g ungesüsstes Kakaopulver

15 g Puderzucker

1 Ei

1/2 TL Semola di grano duro/Hartweizengrieß

50 g weiße Kuvertüre

50 g Mascarpone

150 g Kirschen (TK oder aus dem Glas, dann Saft auffangen)

200 ml Kirschsaft

125 ml halbtrockener Rotwein

50 ml Cassis-Likör

Zimt

1/2 EL Stärke

Kirschen gegebenenfalls auftauen oder abtropfen lassen. Zartbitterschokolade fein hacken oder brechen und über einem Wasserbad schmelzen. Mehl, Kakaopulver,Puderzucker und Grieß in eine kleine Rührschüssel geben und eine Mulde hineindrücken. Das Ei in die Mulde hineinschlagen und die geschmolzene Schokolade zum Ei dazugießen. Mit einer Gabel das Ei mit der Schokolade vermengen und immer wieder von den Seiten etwas von der Mehlmischung hinzuarbeiten, bis der Teig fest genug ist, um geknetet zu werden. Etwa drei Minuten kneten, bis der Teig geschmeidig ist. Dann zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie schlagen und etwa 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen.

Weiße Kuvertüre hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Nach dem Schmelzen etwa zwei Minuten abkühlen lassen und dann die Mascarpone unterrühren. Die Masse in einen kleinen Gefrierbeutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden, sodass man den Beutel später zum Füllen der Ravioli als Spritzbeutel verwenden kann. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank legen.

Kirschsaft, Rotwein und Cassis mit Zimt in einem kleinen Topf aufkochen und etwa zur Hälfte einreduzieren. Die Stärke mit etwas Wasser anrühren und dann zur Reduktion geben. Diese noch einmal aufkochen lassen und dann vom Herd nehmen, die Kirschen dazugeben und bis zum Servieren beiseitestellen.

Den Teig halbieren und die Hälften jeweils kurz durchkneten. Der Teig ist etwas widerspenstig, wenn man ihn jedoch auf jeder Stufe der Nudelmaschine zwei- bis dreimal durchlässt, wird er geschmeidig. Ich habe bei meiner Nudelmaschine den Teig bis auf Stufe 5 ausgerollt. Auf einem mit Hartweizengrieß bestäubten Holzbrett dabei immer wieder mit Grieß einreiben, damit der Teig nicht an der Maschine haften bleibt. Nun entweder eine Teigplatte in ein Raviolibrett legen und dort mit die Füllung auftragen oder Ravioli auf dem Holzbrett formen. Dazu müssen auf der Teigplatte aus der Hälfte des Teigs etwa 3×8 Ravioli Platz finden, also genügend Abstand zwischen den Füllungen lassen, die Zwischenräume dann mit etwas Eigelb bestreichen und die obere Teigplatte auflegen. Dann die Ravioli schneiden. Bei der Verwendung des Raviolibretts die obere Teigplatte auf die Füllung legen, glattstreichen und mit dem Nudelholz mehrmals fest drüberrollen.

Nudelwasser mit 2 EL Zucker statt Salz aufsetzen und die Ravioli, je nach Trocknungsgrad, etwa 4 bis 6 Minuten kochen. Abgießen und kurz abschrecken, dann auf Tellern noch heiß servieren und das Kirschragout darauf anrichten. Zum Garnieren etwas weiße Schokolade darüberreiben oder -hobeln. eat it. love it.

Schokoladenravioli mit Kirschragout

Wenn ihr arg unter Zeitdruck steht, könnt ihr statt der Ravioli aus dem Teig auch Schokoladentagliatelle mit Kirschragout machen. Dafür einfach die ausgerollten Nudelplatten mit der Nudelmaschine zu Tagliatelle schneiden oder per Hand mit einem scharfen Messer schneiden. Dann etwa zwei Minuten im gezuckerten Wasser kochen und über die heißen Nudeln das Kirschragout verteilen.

7

Nachgekocht: Pasta Salami e Ricotta con Rucola

Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte bei Vapiano ist Salami e Ricotta con Rucola, für das ich schon lange das Rezept haben wollte. Das besondere daran ist der trockene Ricotta salata, der nach der Zubereitung frisch über das Gericht gerieben wird. Der ist wahnsinnig geschmacksintensiv und so gut Salami und Rucola für sich auch schmecken, dieses Gericht funktioniert eigentlich nur mit dem geriebenen Käse. Leider ist der nicht so leicht zu bekommen – im Supermarkt habe ich ihn zumindest noch nicht gesehen. Es lohnt sich ein Blick in diverse Feinkostgeschäfte. Meinen Ricotta salata habe ich auf dem Münchner Viktualienmarkt bekommen. Bei Vapiano kommen mir am liebsten Tagliatelle auf den Teller, in diesem Rezept sind es Linguine. Normalerweise gibt es auch noch Pinienkerne dazu – ich hatte leider keine da und musste drauf verzichten.

Noch etwas: Wir merken durch Suchanfragen, dass unsere “Nachgekocht”-Rezepte bei euch sehr beliebt sind. Welche Rezepte sollen wir noch für euch entschlüsseln? Lasst es uns in einem Kommentar wissen!

Und so geht’s:

Für zwei Portionen

250 g Pasta, z.B. Linguine

ein paar Tropfen Olivenöl

1 Knoblauchzehe, feingehackt

100 g Salami, nicht zu fein

40 ml trockener Weißwein

40 ml Gemüsebrühe

30 g kalte Butter

frisch gemahlener Pfeffer

2 Handvoll Rucola

2 EL leicht geröstete Pinienkerne

Ricotta salata zum Reiben

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, salzen und Pasta al dente garen. Unterdessen Salami in Streifen schneiden und Rucola waschen. In einem Wok das Olivenöl nur gering erhitzen und den feingehackten Knoblauch zugeben, und etwa eine Minute schwenken; aufpassen, dass er nicht dunkel und bitter wird.

Die Temperatur heraufschalten, die Salamistreifen hinzugeben und wiederum eine Minute anbraten. Mit Weißwein ablöschen, Brühe angießen und kurz aufkochen lassen, dann Herdplatte ausschalten. Kurz bevor die Pasta fertig ist, kalte Butter hinzugeben und unter stetigem Rühren die Sauce montieren. Mit Pfeffer abschmecken.

Pasta abseihen und mit in den Wok geben, einmal gut umrühren. Rucola und Pinienkerne dazu und vorsichtig vermengen. Auf Tellern anrichten und Ricotta salata darüber reiben. eat it. love it.

Salami und Rucola - eine tolle Mischung, aber der Ricotta gibt den Ton an.

7

Oreo Cookie Cheesecake

Es gibt Gerichte, die kocht man für sich selbst. Dann wieder welche für die ganze Familie. Oder für den gemeinsamen Kochabend mit Freunden. Und dann gibt es noch Leckereien, die man für ganz besondere Menschen macht – für die man sich ein paar Stunden gerne in die Küche stellt und etwas zaubert, worauf man selbst nie so sehr abfahren würde, das aber dem anderen umso mehr Freude bereitet. Oreos in Eis und im Käsekuchen sind da so ein Fall von “Leckerei für einen besonderen Menschen”, und deshalb wurde es mal wieder Zeit für einen Oreo Cookie Cheesecake.

Bisher war ich mit den Rezepten, die ich gefunden habe, noch nicht vollends zufrieden – Sauerrahm über den Cheesecake gießen ging bei mir schon mehrere Male irgendwie schief und hat nicht gut geschmeckt, dann war das eine Rezept wieder zu süß, das nächste war kein Cheesecake sondern Käsekuchen. Also war es auch Zeit für eine eigene Variante. Dafür habe ich mich an einem Cheesecake von Cynthia Barcomi orientiert und ihn selbst “veroreot”. Und weil es Zeit für so viele Dinge war, mache ich dieses Mal auch zum ersten Mal bei der “Initiative Sonntagssüß” mit.

für eine Springform mit 26cm Durchmesser

32 Oreo-Kekse

5 EL geschmolzene Butter

900 g Doppelrahm-Frischkäse

175 g Zucker

30 g Speisestärke

3 Eier, Größe M

175 ml Sahne

1/4 TL gemahlene Vanille

Den Frischkäse aus dem Kühlschrank holen, er sollte für die Verarbeitung auf Zimmertemperatur sein. Für den Boden 22 Oreos nehmen. Die Oreos aufdrehen, die Milchcreme abkratzen, in eine Schüssel oder auf einen Teller streichen und beiseite stellen. Die Kekse mit einer Küchenmaschine sehr fein hacken, fast schon mahlen. Mit der geschmolzenen Butter vermischen. Die Springform mit Butter fetten und die gehackten Oreos darauf verteilen. Mit den Händen einen dünnen Boden und etwas Rand festdrücken und kaltstellen.

225 g Frischkäse mit 50 g Zucker und der Stärke auf niedriger Stufe etwa 3 Minuten mit dem Handmixer verrühren. Restlichen Frischkäse, die Oreo-Milchcreme und die gemahlene Vanille dazugeben, mit dem Handmixer schlagen und langsam den restlichen Zucker einrieseln lassen. Ein Ei nach dem anderen hinzugeben und unterrühren, dann die flüssige Sahne dazugeben und nochmal kurz auf höchster Stufe die Masse aufschlagen.Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Restliche Oreo-Kekse mit der Küchenmaschine oder einem Messer grob hacken. Die Springform mit zwei langen Bahnen Alufolie umwickeln und aufpassen, dass keine Risse in der Folie sind. Die Folie sollte eine wasserdichte Hülle um die Springform geben. Die Hälfte der Frischkäsemasse auf den Boden streichen, darauf wiederum die grob gehackten Oreos verteilen und dann den Rest der Frischkäsemasse darüber verteilen. Nach Belieben mit weiteren Keksen verzieren. Eine große Auflaufform in den Ofen stellen und die Springform mit der Kuchenmasse hineinstellen. Mit einem Messbecher Wasser in die Auflaufform gießen, sodass die Springform schließlich etwa 2-3 cm hoch von Wasser umgeben ist. Für etwa eine Stunde im Ofen backen, dabei nach 40 Minuten den Bräunungsgrad überprüfen und eventuell mit Alufolie den Kuchen für den Rest der Backzeit abdecken. Danach etwa eine Stunde in der Form auskühlen und für mindestens zwei weitere Stunden im Kühlschrank kaltstellen. eat it. love it.

Bei We Love Pasta sind wir nicht nur echte Pastafreaks, sondern auch wahre Dessertfans: eine gute Nachspeise ist zwar nicht überlebensnotwendig, aber durchaus in der Lage, ein leckeres Essen perfekt abzuschließen und uns ein zufriedenes Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.

Wie man aber schon in unserem Test von Coppenrath & Wieses Kleiner Augenblick lesen konnte, sind wir nicht so leicht zu begeistern, wenn es um fertige Desserts geht. Wenn sich jemand professionell mit Nachspeisen auseinandersetzt, dann dürfen die ruhig auch gut sein. ;) Wenn nun aber ein Produkt nicht nur ausgezeichnet schmeckt, sondern auch noch  schick designt ist, dann schlägt unser Herz höher. Und genau das ist der Fall bei Gü London.
Michi hat für euch die Desserts „Wunderbar zitronige Cheesecakes im Glas“ und „Schoko & Vanille Cheesecakes im Glas“ getestet. Tina hat sich schon vor längerer Zeit die „Schokoladensoufflés im Glas“ näher angeschaut. Die haben sich zwar eher als warmer Schokoladenkuchen im Glas entpuppt – mit flüssigem Kern und festgebackenem Rand an der Glasinnenseite – haben jedoch wirklich gut geschmeckt. Leider waren sie sehr süß und vor allem sehr mächtig. Insofern sind die Schokoladensoufflés nicht direkt als Dessert nach einem üppigen Mahl zu empfehlen. Dafür aber als  kleine Leckerei für den Schokoheißhunger zwischendurch.

Fangen wir mit den Zitronen-Cheesecakes an: hier finden sich drei Schichten in dem runden, gut 4 Zentimeter hohen Glas. Den Boden bildet eine Basis aus Keksbröseln, darauf liegt eine Zitronencreme und den Abschluss bildet ein cremig-weicher Käsekuchen und ein paar Streusel. Insgesamt ist das Dessert sehr feucht und es lässt sich entsprechend leicht aus dem Glas schaufeln. Der Boden macht dabei keine Ausnahme, aber gerade da wäre es schön, wenn er etwas trockener wäre. Nichtsdestotrotz schmeckt er deutlich nach Gebäck. Sonst überwiegt der zitronige Geschmack, der von geriebener Zitronenschale gestützt wird: die kann man auch auf der Zunge schmecken und ich finde sie zumindest nicht störend.

Die Streusel obenauf sehen schick aus, sind aber leider nicht trocken.

Der Zitronen-Cheesecake ist recht feucht.

Was ich mir für dieses Dessert wünschen würde, wäre eine etwas trockenere Konsistenz – so wie man sich eben Käsekuchen vorstellt. Durch die relativ feuchte Zitronencreme wird die Nachspeise für meinen Geschmack insgesamt zu feucht. Geschmacklich ist sie jedoch sehr fein zitronig und somit verdient es mein Fazit:

Weiter gehts mit den Schoko & Vanille Cheesecakes. Auch hier finden sich die drei Schichten, beginnend mit der Keksbasis am Boden des Glases. Darauf kommt nun der Käsekuchen, der mit feinem Vanillegeschmack überzeugen möchte. Den Schluss bildet eine feste Schokoladencreme mit 53% Kakaoanteil, die eine glatte und geschlossene Oberfläche hat.


Anders als das Zitronendessert ist dieses hier auch insgesamt fester und sogar stichfest. Auch der Boder ist trockener und erinnert mehr an den mürben Teigboden eines Käsekuchens. Die Schoko-Sahnecreme mit belgischer Schokolade hat einen süßen, aber auch leicht herben Geschmack und erinnert an eine feste, kompakte Mousse au chocolat, wobei die Festigkeit natürlich vom Kühlungszustand abhängt. Bei diesem kräftigen Geschmack kann die Vanille natürlich nicht so wirklich für sich zum Vorschein kommen, aber das macht nichts: der Gesamteindruck von Käsekuchen und Schokocreme ist sehr rund und macht das Dessert zu einer sehr gelungenen Kreation. Von mir gibts eine klare Genussempfehlung und das Fazit:

Was beide Dessertkreationen gemeinsam haben, ist die Menge und die Verpackungseinheit: in einer Packung finden sich zwei Gläser à 90 Gramm Dessert. Der Nährwert pro Portion liegt bei ca. 320 kcal, was man durchaus als gehaltvoll bezeichnen kann. Vom Preis der Gü Puds kann ich nur sagen: ich bin positiv überrascht. Im Großmarkt habe ich ca. 2,56 € gezahlt, also für eine Dessertportion ungefähr 1,30 €. Ich hatte mit mehr gerechnet und kann mir vorstellen, dass es die Nachspeise im Einzelhandel für um die 3 Euro zu kaufen gibt. Und für dieses Geld bekommt man seine Desserts in echten Glasschälchen (im Gegensatz zu anderen Produkten ;) ), die man entweder recyceln kann oder zum Servieren von Erdnüssen und sonstigen Knabbereien verwenden kann. Nur erhitzen oder stark abkühlen soll man sie laut Herstellerangaben nicht.

Der für Deutsche so verführerische Umlaut im Namen wird übrigens nicht ausgesprochen: in Großbritannien heißt das Dessert ganz schlicht [gu:]. Und zu guter Letzt bleibt mir eigentlich nur die vehemente Forderung nach der Markteinführung weiterer Gü Produkte: Kreationen wie Chocolate Tiramigü oder Mango and Lime Mousse stünden bei mir ganz oben auf der Einkaufsliste!

Gü ist ein Markenzeichen der Gü Noble Desserts Holdings Ltd. in London. Jedwede Markenrechte verbleiben bei deren Inhaber und werden auf dieser Seite nur mit dem Zweck der Beschreibung der Produkte verwendet. Ihre Verwendung auf dieser Seite impliziert keinerlei Verbindung zwischen We Love Pasta und dem benannten Inhaber von Markenrechten.

Vor einigen Wochen startete Vapiano ja einen Wettbewerb auf Facebook, die “Fanpasta”, bei der man über einen Generator ein Pastagericht kreieren konnte. Die besten Gerichte kamen schließlich in ein Uservoting und die Gewinner haben es auf die Specialkarte in den nächsten Monaten geschafft. Dieses Rezept war mein Beitrag zum Wettbewerb, kam jedoch leider nicht weiter. Dennoch wollte ich es auch gekocht (und nicht nur am PC ausgedacht) ausprobieren, danach hat es Michi auch noch nachgekocht und nach ein paar Anpassungen kam schließlich dieses fertige Rezept dabei raus.

für 2 Portionen

100 ml Sahne

50 ml Gemüsebrühe

75 g Gorgonzola

70 g luftgetrockneten, italienischen Schinken

6 Walnüsse

1 Orange

200 g Fettucine

Schinken in Streifen schneiden. Mit einem scharfen Messer die Orangenschale samt weißer Schicht herunterschneiden und die Orangenfilets entlang der Zwischenhäutchen herauslösen. Den Saft dabei in einer untergelegten Schale oder auf einem Brett mit Saftrinne auffangen. Walnüsse knacken und die Kerne grob hacken. Nudeln kochen.

Brühe, Sahne und Gorgonzola in eine Pfanne geben und aufkochen lassen. Dabei regelmäßig umrühren, sodass der Gorgonzola schmilzt. Die Orangenfilets und etwas Orangensaft dazugeben und leise köcheln lassen, bis die Sauce etwas eindickt.

Schinkenstreifen hinzugeben, mit Salz, Pfeffer und Orangensaft abschmecken. Die gekochten Nudeln nicht abschrecken sondern heiß und abgetropft in die Pfanne geben und mit der Sauce vermengen. Auf Tellern anrichten und mit den gehackten Walnüssen bestreuen. eat it. love it.