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Kokos-Panna cotta mit Mangopüree

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Ein sattes Gelb müssen sie haben, süß und saftig sollen sie sein: Mangos! Ich liebe diese fantastischen Exoten für ihren tollen Geschmack und ihre wunderbare Fruchtigkeit – so sehr, dass ich sie am liebsten stückchenweise pur verzehre, aber das bedeutet ja nicht, dass man daraus nicht andere tolle Sachen machen kann. (Ich erinnere mich noch an einen Mango-Avocado-Salat, den ich ganz am Anfang mal verbloggt habe.) Ihr seht schon: die Mango ist genau meine Frucht! Tina findet sie übrigens… nicht so toll. ;)

Letztes Wochenende hatten wir Besuch und ich habe ein schnelles Tofu-Gericht mit Pak Choi aus dem Wok gezaubert, leicht scharf, reichlich Sojasauce – sehr fein. Zum Nachtisch wurde es dann fruchtig mit dieser Kokos-Panna cotta und ihrem Topping aus süßlich-saurem Mangopüree.

Zu dieser Gelegenheit haben wir das erste Mal den Mixeraufsatz für die Kenwood Küchenmaschine ausprobiert. Das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen: von der immer leicht faserigen Frucht ist nichts mehr geblieben bis auf ein absolut homogenes Püree!

 Für sechs bis acht Gläschen

100 g Schlagsahne

1 Dose Kokosmilch, geschüttelt

Eine halbe Vanilleschote

Ein kleines Stück Ingwer

2-3 EL Palmzucker oder Rohrzucker

3 Blatt Gelatine

 

1 Mango

1 Limette

Etwas Zucker

 

01-gelb Gelatineblätter in kaltem Wasser einweichen. Vanillemark aus der Schote kratzen und beides mit dem geschälten Ingwerstück in einen Topf geben. Zusammen mit Sahne, Kokosmilch und Zucker aufkochen und 10 Minuten köcheln lassen.

02-gelb Topf vom Herd nehmen, Vanilleschote und Ingwer entfernen, Gelatine auspressen und unterrühren. Die Masse in Gläschen füllen und mehrere Stunden im Kühlschrank erkalten lassen.

03-gelb Mangofleisch vom Kern schneiden und Schale abziehen, evtl. ein kleines Stück für Dekoration aufheben. Die Stücke mit dem Saft der Limette und ein klein wenig Schalenabrieb fein pürieren – mit dem Zucker abschmecken und anschließend kalt stellen. Das Püree auf die erkaltete Panna cotta geben und servieren.
eat it. love it.

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Gebratener Rosenkohl mit Zitrone und Paprika

Vielleicht sollte ich dieses Rezept auch lieber “Rosenkohl für Einsteiger” nennen, denn ich habe mich wirklich sehr überwinden müssen, es auch umzusetzen. An und für sich mag ich Rosenkohl so gar nicht. Und der Geruch erst! Mein Gemüse ess’ ich nicht, nein, das mag ich nicht und so weiter und so fort. Irgendwann haben meine Eltern eben aufgegeben, mir den Rosenkohl schmackhaft machen zu wollen. Auch als ich das Rezept in einem Newsletter von “The Kitchn” sah, wäre ich wohl sofort zurückgewichen. Aber wer kann schon ahnen, dass “Brussels sprouts” der englische Ausdruck für Rosenkohl ist? Nun gut, als ich dieses Wort nachgeschlagen hatte, wurde das Rezept wieder weggelegt.

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Doch als ich dann im Supermarkt vor dem Gemüseregal stand und diese hübschen kleinen, grünen Bällchen sah, da muss es in meinem Foodie-Hirn so etwas wie einen Kurzschluss gegeben haben. Zack, Rosenkohl geschnappt, ab zur Kasse und bezahlt. Gut, dass ich es gemacht habe – denn jetzt kann ich voller Stolz von mir sagen, dass ich Rosenkohl doch mag. In dieser Zubereitungsart riecht er auch nicht einmal nach Kohl, das hat die Sache wohl für mich einfacher gemacht. Gebt euch also einen Ruck, ihr Rosenkohlhasser da draußen, und kocht das nach!

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als Beilage für 2 Personen

250 g Rosenkohl

1 EL Olivenöl

1/2 TL gehackter Knoblauch

1/2 TL geräuchertes Paprikapulver

Abrieb von 1/4 Zitrone

1 TL frisch gepresster Zitronensaft

1 TL getrocknete Thymianblätter

Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

01-grün  Die Röschen waschen und abtrocknen, danach den Strunk abschneiden und die äußeren Blätter abzupfen. Danach der Länge nach halbieren und die Hälften mit einem scharfen Kochmesser in feine Streifen schneiden. In eine Schüssel geben und kurz durchmischen, damit sich die Streifen voneinander lösen.

02-grün  Olivenöl in eine Pfanne geben, diese auf mittlerer Hitze erhitzen. Knoblauch und Paprikapulver hinzugeben und kurz anschwitzen, danach den Zitronenabrieb und den getrockneten Thymian dazugeben und anbraten, bis die Zutaten zu duften beginnen. Die Rosenkohlstreifen dazugeben und auf niedriger bis mittlerer Hitze etwa 5-7 Minuten braten. Der Rosenkohl sollte noch bissfest, aber gar sein. Den Zitronensaft hinzugeben und mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. eat it. love it.

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Ihr erinnert euch an meinen dreiwöchigen Sauerteig-Ansetz-Marathon? Es ist, glaube ich, an der Zeit, diese Geschichte weiter zu erzählen. Wie so oft in großen Epen, geht es um Verrat, einen gescheiterten Helden, womöglich um ein wenig Hinterlist und eine Auferstehung. Nein, ich spreche hier nicht von Ereignissen, die sich vor 2014 Jahren zugetragen haben sollen. Sondern von meinem Sauerteig.

Dem ging es ziemlich lange richtig gut. In einer fest verschlossenen Dose lebte er in meinem Kühlschrank vor sich hin, wurde alle paar Wochen von mir mit Mehl und Wasser gefüttert und durfte als Basis für köstliche Baguettes herhalten. Dann jedoch begann ich ein neues Studium und schwupps, hatte ich weder Zeit zum Brotbacken noch einen Kopf für das, was ich so mühsam gezüchtet hatte. Ich fütterte meinen Sauerteig lange nicht. Sehr lange. Nun begab es sich, dass den eigentlichen Eigentümern der Küche, in der ich vor mich hinkoche, und insbesondere des Kühlschranks, den mein Sauerteig sein Zuhause nannte, diese herangezüchtete Bakterien- und Hefekultur irgendwie suspekt war. Und als diese Eigentümer in meiner Abwesenheit den Kühlschrank putzten, kamen sie zu dem Schluss: dieser Sauerteig kann nicht mehr gut sein. Und warfen ihn weg. (Um eure Nerven nicht zu arg zu strapazieren: auf dem folgenden Bild seht ihr seinen Nachfolger, Roggi den Roggensauerteig)

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Ob er nun wirklich hinüber war (was aufgrund meiner Schluderei gut sein kann…) oder ob es einfach nur ein taktischer Kunstgriff der Kühlschrank- und Kücheneigentümer war, lässt sich abschließend nicht mehr klären. Fakt ist jedoch, dass ich im letzten Jahr ohnehin nicht mehr dazu gekommen bin, Brot zu backen und den Sauerteig besser getrocknet hätte.

Als jedoch Zorra vorletztes Wochenende ihren Aufruf zum Synchronbacken eines Apfelbrots startete, war die Gelegenheit günstig. Ein Wochenende ohne Uni oder Arbeit, eine Woche Vorlauf und noch dazu ein Rezept, bei dem ich einen schwachen, jungen Sauerteigstarter/Anstellgut mit Hefe aufmotzen darf. Also habe ich einen Roggensauerteigstarter angesetzt. Ich bezweifle, dass ich damit schon  Sauerteigbrot ohne Hefe backen könnte, aber für das Apfelbrot des Synchronbackens hat’s genau gereicht und er hat schön geblubbert. Vorgegangen bin ich beim Züchten wie schon beim letzten Sauerteigmarathon, nur eben sieben statt 21 Tage lang.

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Im verlinkten Beitrag bei Zorra findet ihr das Apfelbrot-Rezept fürs Synchronbacken im “Original” bzw. in der von Zorra angepassten Variante mit Hefe. Ich habe außerdem die schnellere der beiden Varianten, die man erst am Samstagabend (und nicht schon am Freitag) angesetzt hat, gewählt und mich während des #Synchronbackens für folgende Änderungen entschieden:

  • etwas mehr Anstellgut, da meines ja noch recht jung ist
  • mehr Mehl im endgültigen Teig, da er bei mir deutlich zu klebrig war. Habe ich allerdings erst nach dem ersten “Gehen” entschieden, also dann noch einmal fünf Minuten geknetet und mit dem Gehenlassen von vorne angefangen. Insgesamt ging mein Teig dadurch 30 Minuten länger
  • längere Backzeit

Das sind alles Entscheidungen gewesen, die natürlich von ganz individuellen Faktoren abhängen. Etwa, wie saftig der verwendete Apfel ist, wie triebstark und wie flüssig euer Anstellgut ist, wie euer Mehl und euer Ofen so sind.

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Vom Endergebnis sind ich und die Mitesser begeistert! Das Brot hat eine leichte Süße, hätte dafür aber meiner Ansicht nach auch noch etwas mehr Salz vertragen können. Die Kruste ist schön knusprig, das Brot ließ sich noch warm bestens aufschneiden und ist nicht zerfallen. Die Porung gefällt mir auch gut, man wird (sicher auch aufgrund des vielen Vollkornmehls) gut satt und hat dennoch ein fluffig-leichtes Brot. Als Sonntagabendessen gab es deshalb Brotzeit mit dem Apfelbrot und mehreren Aufstrichen und Belägen. Beim Frühstück ist es jedoch nicht mein Favorit, mit Marmelade ist es mir zu süß. Dafür schmeckt es umso besser mit Wacholderschinken oder Ziegenfrischkäse.

für den Vorteig

60 g backfertiger, aktiver Roggensauerteigstarter (besser etwas fester, Original: 50 g)

30 g Vollkorn-Roggenmehl

70 g Vollkorn-Dinkelmehl

150 g lauwarmes Wasser

für den Hauptteig

300 g vom Vorteig

375 g Weizenmehl Type 550 (Original: 300 g)

50 g Vollkorn-Dinkelmehl

70 g Wasser (Original: 75 g)

1 mittelgroßer Apfel (Tina: Sorte Jonagold)

2 EL flüssiger Honig

10 g feines Salz (Tina würde nächstes Mal eher 15 g nehmen)

5 g frische Hefe (Original: 4 g)

01-grün  Am Vorabend alle Zutaten für den Vorteig verrühren und in einer Plastikschüssel über Nacht bei Raumtemperatur gehen lassen. Mit Frischhaltefolie locker abdecken.

02-grün  Am nächsten Morgen den Apfel schälen und (ohne Kerngehäuse) grob reiben. Alle Zutaten, ohne das Salz, in eine Rührschüssel geben und am besten mit der Küchenmaschine kneten. Zorras Angaben für die Kitchen Aid haben bei mir funktioniert: 4 Minuten auf Stufe 1, dann Salz hinzugeben, dann 4-5 Minuten auf Stufe 2. Ich würde den Teig, sollte er danach noch an den Rändern der Schüssel hängen bleiben, noch etwa drei Minuten weiterkneten, bis er sich fast selbstständig vom Schüsselrand löst. Solltet ihr keine Küchenmaschine zur Hand haben, würde ich den Teig mindestens zehn Minuten von Hand kneten und etwa nach der Hälfte das Salz hinzugeben.

03-grün  Die Schüssel mit Plastikfolie oder einem Küchentuch bedecken und den Teig 30 Minuten gehen lassen. Danach den Teig zweimal falten: Dafür die Finger anfeuchten und sich den Teig quer in Drittel denken. Nun die oberste Teigkante mit den Fingern anheben und auf die untere der beiden Linien zwischen dne Dritteln legen, dann die untere Teigkante ebenso anheben und darüber auf die obere Drittellinie legen, als würde man Briefpapier falten. Dann den Teig um 90° drehen und wieder genauso vorgehen. Teig wieder 30 Minuten gehen lassen, wieder zweimal falten, dann noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

04-grün  Den Teig zu einem runden Laib formen und in ein bemehltes Gärkörbchen legen. Alternativ eine flache, runde Schüssel mit einem sauberen und bemehlten Küchenhandtuch auslegen und den Teig hineinlegen. 60-90 Minuten gehen lassen – der Teig ist backfertig, wenn er bei sanftem Druck mit dem Finger etwas nachgibt und langsam zurückfedert. Den Ofen rechtzeitig auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen und im besten Fall einen Pizza- oder Backstein (ansonsten ein Backblech, auf das man den Teig später mit Backpapier legt) in der unteren Hälfte des Ofen aufheizen lassen.

05-grün  Den backfertigen Laib mit einem scharfen Messer einschneiden und in die untere Hälfte des Ofens schieben. Mit einer Sprühflasche mehrere Sprüher Wasser in den Ofenraum geben und die Tür schließen. Nach 20 Minuten kurz den Dampf aus dem Ofen lassen und die Temperatur auf 200°C reduzieren. Dann das Brot 30-40 Minuten fertig backen lassen. Zum Testen, ob es fertig ist, kurz mit den Fingern auf die Unterseite des Brots klopfen – klingt es hohl, ist das Brot fertig. Vor dem Anschneiden etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur auf einem Gitter abkühlen lassen. eat it. love it.

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Vielen Dank an Zorra und Sandra fürs Organisieren des Synchronbackens – gerade, als ich Zweifel hatte, ob mein Teig zu flüssig ist, war es unfassbar praktisch, in Instagram die Teiglinge der anderen Teilnehmer live sehen zu können. Und es hat großen Spaß gemacht! Was bei den anderen so herausgekommen ist, könnt ihr hier im großen Round-Up sehen.

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Kochen mit Freunden ist ja immer so eine Sache. Wenn Michi und ich uns zu zweit in unsere winzigen Küchen stellen, mag das ja gerade noch hinhauen – mit mehreren Leuten wird es dann doch meist problematisch. Dabei wäre es doch so lustig, mit Gleichgesinnten so viel Platz zu haben, wie man sich nur in einer Küche erträumen kann, einfach aus den Schubladen jedes erdenkliche Küchenutensil herauszuziehen, gemeinsam zu essen und danach nicht einmal mehr den Abwasch erledigen zu müssen? Tjaha, klingt nach einem Szenario in einer Welt am Ende des Regenbogens? Wurde aber für mich am Mittwoch Realität. Denn das Münchner Traditionskaufhaus Kustermann hat 11 Münchner Foodblogger zum Stammtisch eingeladen. Und wenn Foodblogger Stammtisch halten, wird natürlich gekocht, geratscht und fotografiert.

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Dorothee, Claudia und Martin hatte ich ja bereits im November beim Thanksgiving-Dinner kennengelernt, gemeinsam mit Petra und Zava haben sie sich um die Auswahl unseres Drei-Gänge-Menüs gekümmert, das wir dann alle gemeinsam fabriziert haben. In der Kochschule von Kustermann war genug Platz für alle, jeder hat mal hier und mal da mitgeholfen und sich beim anderen wieder eine tolle Idee abgeguckt.

kustermann-jan14-10Als Vorspeise gab es dreierlei Crostini, mit Hühnerleber, Zucchinicreme und als Bruschetta, danach ein bissfestes (!) Safranrisotto mit Maispoulardenbrust und Gremolata. Und zum Dessert: Nougatcreme auf dem Löffel, eingetaucht in dunkle Kuvertüre und unterschiedlich bestreut mit gehackten Pistazien, australischem Flusssalz oder Szechuanpfeffer.

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(c) Dominik Schönleben

Ich habe mich zu Martin an den Dessertposten gesellt und mir vom Konditormeister endlich mal step by step erklären lassen, wie ich Kuvertüre richtig ohne Thermometer temperiere. (Genau daran bin ich nämlich schon viel zu oft gescheitert…) Mein Lieblingsdialog des Abends war der mit Steffen und Sabrina:

Ich so: “Von welchem Blog seid ihr denn?”
Die beiden so: “Von feed me up before you go-go”
Ich quietschend so: “Wah, euch kenne ich, das lese ich!”
Sabrina so: “Und du?”
Ich so: “Von We love Pasta”
Die beiden so: “Ha, euch kennen wir auch!”

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(c) Dominik Schönleben

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(c) Dominik Schönleben

Außerdem habe ich noch viele andere Blogger kennengelernt, nämlich Harald, Susanne, Amelie und Florian. Und obwohl ich am Anfang noch Angst hatte, ob ich auch alle Namen behalten könne, habe ich am Ende des Abends tatsächlich alle gekonnt. Klar, war ja auch ein ständiges Rufen in der Küche. Das Essen hat köstlich geschmeckt und war ein großer Spaß. Vielen Dank an Kustermann und an Carolin (die mit mir auch fleißig Nougatlöffel verziert hat) und Gabriel, die beide das Event organisiert haben, an Dominik für die tollen Fotos – und natürlich an euch anderen, dass wir so schön gemeinsam gekocht haben!

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Frohes neues Jahr euch allen! Wir waren die letzten Wochen etwas faul, was das Bloggen angeht (nicht jedoch das Essen betreffend, das kann ich euch versichern…), dafür gibt es heute ein Rezept, das ich schon seit Jahren ausprobieren wollte. Genauer gesagt: seit ich in der 11. Klasse war. Damals hat meine Latein- und Französischlehrerin unserer Klasse zum Schulbeginn nach den Weihnachtsferien diese Galette des Rois mitgebracht, einen klassischen französischen Kuchen zum Dreikönigstag.

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Es gibt unterschiedliche Varianten der Galette, manche machen sie aus Briocheteig, diese Version ist aus Blätterteig. Ich habe der Einfachheit halber gekauften Teig genommen – wenn ihr jedoch genügend Zeit habt, lohnt sich selbstgemachter Teig natürlich. Was ich leider vergessen habe: eine dicke Bohne in den Kuchen einbacken. Wer diese nämlich später in seinem Kuchenstück findet, ist der König für den Tag.

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Der Kuchen wird mit einer Creme aus gemahlenen Mandeln gefüllt. Ob ihr geschälte oder ungeschälte Mandeln verwendet, ist für den Geschmack egal. Die Füllung wird schnell gekocht, während der Ofen vorheizt, und ich kann sie mir wunderbar auch zu anderem Gebäck vorstellen. Etwa in gefüllten Blätterteig- oder Filoteigtaschen oder als Quiche. Als Verzierung habe ich mir,passend zum heutigen Tag, ein paar Kronen aus Blätterteigresten ausgeschnitten und diese auf die bepinselte Teigdecke gelegt. Echt königlich also! Vielen Dank Frau N. für das Latinum, viele Französischstunden mit noch mehr Kuchen – und das Rezept für diesen hier.

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für einen Kuchen mit 28 cm Durchmesser

2 Rollen Blätterteig

50 g Butter

100 g Zucker

1 Pck. Bourbon-Vanillezucker (alternativ: 2 TL selbstgemachter)

3 Eier

125 g gemahlene Mandeln

1 EL Speisestärke

100 ml Milch

1 EL Rum

01-grün Zucker und Vanillezucker mit zwei Eiern mit dem Handmixer schaumig schlagen, bis die Masse hellgelb ist. Speisestärke mit wenig Milch anrühren, danach die restliche Milch dazurühren. Eiermasse und Milch gemeinsam in einem kleinen Topf auf niedriger Hitze aufkochen, dabei ständig umrühren, damit nichts ansetzt. Sobald die Masse kocht, einige Sekunden köcheln lassen, dann von der Herdplatte ziehen. Mandeln, Butter und Rum hinzugeben und die Masse mit einem Schneebesen gleichmäßig verrühren. Danach beiseite stellen.

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Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Blätterteigrollen auseinanderrollen und einzeln zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen. Eine Schablone oder eine Springform mit 28 cm Durchmesser auf den Teig legen und zwei Kreise ausschneiden. Einen davon auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Die Mandelmasse darauf verstreichen und am Rand zwei Zentimeter Platz übrig lassen. Die zweite Teigplatte darauflegen und den Teig mit angefeuchteten Fingern aneinanderdrücken. Zusätzlich mit den Zinken einer Gabel rundherum festdrücken. Das dritte Ei trennen und das Eigelb auf der Teigoberfläche, ohne den Rand, verstreichen. Aus dem restlichen Blätterteig mit einem spitzen Messer Krönchen ausschneiden und auf der Kuchenoberfläche festdrücken. Auf der untersten Schiene 25-35 Minuten backen. eat it. love it.

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Charakter-Hörnchen zum Fest: Vanillekipferl

Vanillekipferl-fertig Ende November muss man sich ja mit allerhand anstrengenden Themen beschäftigen: was gibt’s an Weihnachten zu essen? Wer bekommt welche Geschenke? Auf welchen Weihnachtsmarkt gehe ich und will ich 5 Euro für Glühwein bezahlen? Und dann noch die Frage: wann soll das alles passieren? Kein Wunder, dass wir zu dieser Zeit im Jahr mehr Wert auf Rituale und Gewohntes legen. Ein solches Ritual beantwortet für mich jedes Jahr die Frage: welche Plätzchen soll ich backen? Denn: Vanillekipferl müssen einfach sein. Noch ein Wort zur Herstellung, bei der zwei Sachen für mich feststehen: kein Puderzucker und um Gottes Willen kein Kipferlblech. Vanillekipferl sind bei mir Handarbeit und so werden sie zu echten Charakter-Hörnchen. :)

Für ca. 4 Bleche

280 g Mehl

80 g Zucker

100 g gemahlene Mandeln

2 Eigelb

220 g Butter

 

Vanillezucker zum Bestreuen:

250 g feiner Zucker

Mark einer Vanilleschote

01-gelb Mehl, Zucker und Mandeln mit den Eigelben und der Butter in Flocken zu einem Teig verkneten. Den Teig vierteln und aus den Vierteln flache Stollen formen und kalt stellen.Vanillekipferl-TeigVanillekipferl-Stollen

02-gelb Von den Stollen dünne Scheiben abschneiden und daraus zwischen den Handflächen die Kipferl formen und auf ein Blech mit Alufolie legen. Mit der Menge muss man etwas experimentieren; die Kipferl dürfen nicht zu groß werden, da sie noch aufgehen. Die fertigen Bleche vor dem Backen erneut für ca. 15 Minuten kaltstellen.

Vanillekipferl-Blech

03-gelb Auf der mittleren Schiene bei 180 Grad 13-15 Minuten hell backen. Die Kipferl mit der Alufolie auf ein Gitter ziehen, gleich mit dem Vanillezucker bestreuen und abkühlen lassen. In Blechdosen aufbewahren oder noch besser: gleich frisch probieren! eat it. love it.

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Ging ganz schön schnell, der letzte Monat! Irgendwie kommt es mir gar nicht so lang vor, dass ich euch unseren ersten Instagram-Rückblick für den Blog gebastelt habe. Was hat sich seitdem getan? Wir haben mehr Follower (yay! Wer noch dazustoßen möchte, bitte hier entlang: http://instagram.com/we_love_pasta) und haben noch fleißiger für euch geknipst, was bei uns so los war.

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Bei Tina war Besuch aus der griechischen Heimat da, und natürlich wollte der anständig ausgeführt werden. Deshalb gab’s am Abend XXL-Pizzen in der Münchner L’Osteria am Gasteig. Die halbe Hawaii war übrigens für Tina, das hat auch echt gereicht, denn… // …am nächsten Tag ging es Mittags für Feiertagskaffee zum nächsten XXL-Laden: Dem Café Winklstüberl in Fischbachau. Leider sind die Torten nicht mehr so sensationell wie früher, aber gut war’s immer noch. So hat Tina dieses Stück Schoko-Sahne-Torte dann auch tatsächlich verputzt, inklusive anschließendem Wachkoma. // Gesünder ging’s dafür bei Michi ein Wochenende später zu. Er hat zu vegetarischem Tofu-Kürbis-Curry eingeladen – richtig lecker!

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Gefüllte Hühnerbrust mit Salbei und buntem Salat bei Michi // An Thanksgiving war Tina beim Microsoft-Thanksgiving-Event mit Martin Baudrexel in München eingeladen. Zehn Minuten nach dem Begrüßungs-Hugo gab es bereits weißen Glühwein in der Schnappverschlussflasche. Die heißkalte Qual der Wahl… // Eröffnung des Events in Ziemann’s Kochschule

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Baudrexel und sein Team beim Anrichten des ersten Gangs, der ohne Foto blieb: Curry-Kokos-Suppe mit Garnelen // Tinas Lieblingsgang des Abends: überragende Kürbisravioli mit Feldsalat und salzig-süßem Popcorncrunch // Und weil sie so gut waren, gleich noch ein Foto von den Ravioli

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Martin Baudrexel und Zorra vom Kochtopf-Blog. Ein großer Spaß, endlich mal so viele Foodblogger in natura zu sehen – mit dabei waren auch Claudia von Dinner um Acht, Dorothee von Bushcooks Kitchen, Martin von Einfach ein schönes Leben, Mel von Pimpimella sowie Ricki und Lisa von Blogschokolade & Butterpost. Außerdem noch Christian von LeuMund, der zwar nicht über Essen bloggt, aber über andere schöne Dinge.  // Später am Abend war’s dann soweit: der Truthahn war fertig! Sehr zart, dazu Süßkartoffelpüree und Rosenkohl. Und eine Cranberry. // Nachtisch kurz vor Mitternacht: Applecrumble und Eis. Die zweite Portion für Tina (*räusper*) sah gleich aus.

Dem milden Herbstwetter sei Dank war ich noch so gar nicht auf Weihnachten eingestellt. Immerhin habe ich es geschafft, die Winterreifen aufs Auto zu bekommen, bevor mich in dieser Woche der erste Schnee am Morgen überraschte. Dafür hat unsere erste Blogkooperation mich ein wenig in Weihnachtsstimmung versetzt – und mich zu dieser Cranberry-Spekulatius-Tarte, pünktlich zum 1. Advent, inspiriert.

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Aber der Reihe nach. Seit letzter Woche gibt es eine neue Plattform von ebay, auf der die Nutzer weihnachtliche Moodboards erstellen können. So kann man etwas Inspiration für die Weihnachtsdeko oder Geschenke für die Lieben bekommen und hat außerdem ein wenig was zum digitalen Basteln. Ich habe mich ein wenig daran versucht und einfach einmal die Bilderflut über mich hereinbrechen lassen. Dabei kam dieses Board hier heraus.

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Gold und Glimmer und Lametta? Nein danke. Ich mag es, auch zum Fest, lieber schlicht. Bereits letztes Jahr habe ich deshalb meine Weihnachtsdeko vor allem in Rot und Weiß gehalten. Und als mein Moodboard etwa zur Hälfte fertig war, habe ich gemerkt, dass ich die Vorliebe für diese Kombination offenbar nach wie vor hege. Dass es da ausgerechnet Bilder von meiner roten KitchenAid und dem schönen Bräter (den ich mir auch irgendwann einmal gönnen möchte) gab, war natürlich höchst praktisch. Und unser länglicher Advents”kranz” für dieses Jahr hätte auch sehr gut in die Collage gepasst, findet ihr nicht?

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Abgesehen davon gibt es ziemlich viele Symbolbilder, die nicht auf konkrete Produkte verweisen. Im Gegensatz zu vielen anderen Plattformen kann man die genaue Anordnung im Moodboard so gut wie nicht beeinflussen und muss sich darauf verlassen, dass das Onlineprogramm das alles schon in ansprechender Weise nebeneinander setzen wird. Bei mir hat das aber gut geklappt, finde ich. Kreative unter euch, die gerne noch ein bisschen Weihnachtsgeld extra hätten, können sich vielleicht sogar über einen Geldsegen zum Fest freuen. Eine Jury kürt die zehn schönsten Collagen aus, der Sieger erhält PayPal-Guthaben im Wert von 5000 Euro, Guthaben im Wert von 1000 Euro gibt es für die anderen Gewinner und die Collage mit den meisten Likes der Besucher.

Mein Foodbloggerherz hat etwas geblutet, als ich zu der schönen Cranberry-Tarte aus der Collage kein Rezept geliefert bekommen habe. Was also tun? Na klar: Einfach mal selbst dran versuchen! Dabei ist eine weihnachtliche Cranberry-Mandel-Tarte mit Spekulatiusboden herausgekommen. Die Füllung habe ich auf einem meiner Lieblingsblogs, smitten kitchen, entdeckt. Sie besteht aus wunderbarem Sahnekaramell, Cranberries und Mandelblättchen.

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Ich habe keine gefrorenen Cranberries bekommen, dafür aber frische. Mit denen hat es auch wunderbar funktioniert. Und der Spekulatiusboden ist ein kleiner zusätzlicher Weihnachtskick zum 1. Advent. Dafür habe ich den Mandel-Mürbeteig von Annik Wecker, den sie in “Raffinierte Tartes” verwendet, um ein wenig Spekulatiusgewürz ergänzt. Als Belohnung für alle, die bis hier durchgehalten haben – hier das Rezept für eine 22cm-Tarteform. Durch das Sahnekaramell ist die Tarte ziemlich mächtig und wir haben eher kleinere Stücke als sonst gegessen.

für eine 22cm-Tarteform

160 g Mehl, Type 405

55 g Puderzucker

1 Prise Salz

2,5 EL gemahlene Mandeln

1 TL Spekulatiusgewürz

80 g kalte Butter in Flocken

1 Ei

200 g frische Cranberries

100 g Mandelblättchen

215 ml Sahne

75 g Butter

130 g Zucker

01-grün  160 g Mehl, Puderzucker, Salz, Mandeln und Spekulatiusgewürz in eine Rührschüssel geben. 80 g Butter in Flocken dazugeben und mit den Fingern schnell und gründlich unterkrümeln, sodass diese gleichmäßig in der Mehlmischung verteilt sind. Das Ei hinzugeben, unterrühren und mit den Händen schnell zu einem glatten Mürbeteig verkneten. 30-60 Minuten im Kühlschrank kaltstellen. Den Teig dünn ausrollen und eine gefettete Tarteform damit auslegen. Diese für 30 Minuten im Gefrierschrank durchkühlen lassen.

02-grün  Zucker in einer großen Pfanne mit Rand über mittlerer Hitze gleichmäßig karamellisieren lassen, parallel dazu Sahne und 75 g Butter in einem kleinen Topf erwärmen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Dann von der Herdplatte nehmen. Sobald der Zucker goldgelb karamellisiert ist, von der Herdplatte ziehen und die Sahne-Butter-Mischung vorsichtig dazugießen (wirklich vorsichtig, die Sahne und die Butter werden sofort zu Kochen beginnen!). Auf niedriger Hitze auf der Herdplatte etwas weiterköcheln lassen und dabei immer wieder umrühren, bis der Karamell sich gleichmäßig aufgelöst hat. In eine größere Schüssel gießen und 30 Minuten abkühlen lassen.

03-grün  Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Cranberries waschen und abtropfen lassen. Den Tarteboden aus dem Gefrierschrank holen, mit Backpapier auslegen und Hülsenfrüchte zum Beschweren darauf verteilen. Im vorgeheizten Ofen 15 Minuten blindbacken. Aus dem Ofen holen und das Backpapier mit den Hülsenfrüchten entfernen. Die trockenen Cranberries und die Mandelblättchen in das Sahnekaramell geben und gut verrühren, bis sich die Zutaten gleichmäßig vermengt haben. Auf dem vorgebackenen Tarteboden verteilen. Ein Blatt Alufolie auf den Ofenrost legen, dann die Tarteform darauf stellen. Bei mir lief die Karamell-Fruchtmasse gegen Ende der Backzeit nämlich etwas über. Im Ofen 20-25 Minuten backen, bis der Rand gebräunt ist und die Masse am Tarterand blubbert. Eine Stunde auskühlen lassen, dann anschneiden und servieren. eat it. love it.

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Hinweis: Dieser Beitrag entstand zum Teil in einer Kooperation mit ebay und achtung! pr. Die im Artikel geäußerte Meinung entspricht der der Autorin und wurde nicht vorgegeben oder in anderer Art und Weise inhaltlich beeinflusst.

 

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Zucchini-Feta-Tarte mit doppelt Parmesan

Im Februar zögerte ich noch, mir das Tartebuch von Catherine Kluge zuzulegen. Ich habe mich ja noch nicht einmal durch mein anderes Lieblingstartebuch, “Raffinierte Tartes” von Alfons Schuhbeck und Annik Wecker, durchgebacken. Der Geist war also stark, das Tarteherz wurde im Buchladen letztens dann aber doch schwach. Und so ist Klugers “Tartes & Tartelettes” inzwischen Teil meiner Kochbuchsammlung. Zu meiner Geburtstagsfeier habe ich die Tarte mit Zucchini und Feta bereits ohne die im Buch vorgesehenen Parmesanstreusel serviert. Gab aber noch genug anderes zur Feier (sonst wäre ich wohl auch noch zum Streuselmachen gekommen), keine Bange…

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Die Tarte ging weg wie geschnitten Brot Tarte eben. Bereits damals habe ich daran gedacht, dass zu diesem Rezept sicherlich auch der Parmesan-Oregano-Mürbteig aus dem erwähnten Schuhbeck-Buch passen würde. Quasi Parmesan von oben und unten. Also ausprobiert und festgestellt: Es passt ganz hervorragend. Catherine Kluger verwendet für ihre Rezepte eine Form mit 20-22cm Durchmesser und 4 cm Höhe. Ich besitze so etwas nicht und ohnehin bevorzuge ich flache Tartes. Deshalb habe ist die Menge der Eiermilch in meiner Variante an eine flache Tarteform mit 28er-Durchmesser angepasst.

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Das Rezept sieht aufgrund der unterschiedlichen Komponenten nach mehr aus, als es tatsächlich ist. Den Teig könnt ihr, wie immer, auch problemlos am Vortag herstellen oder auf Vorrat einfrieren und am Backtag auftauen lassen. Die Füllung ist dafür umso schneller zubereitet und auch die Parmesanstreusel machen nur wenig Arbeit, wenn ihr genug Zeit habt, um sie zu backen und etwas auskühlen zu lassen. Dieses knusprige Topping macht die Tarte meiner Ansicht nach zu einem echten Hingucker – falls ihr aber in Eile seid, ist es auch kein Drama, sie wegzulassen.

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Teig für eine Form von 28 cm Durchmesser

200 g Mehl

100 g eiskalte Butter

2 EL geriebener Parmesan

2 TL getrockneter Oregano

70 ml eiskaltes Wasser

1 TL Salz

1 EL Essig

01-grün  Mehl in eine Schüssel sieben, mit Salz, Parmesan und Oregano vermischen. Butter in Flocken untermischen, und mit den Fingern gründlich unterkrümeln. Wasser und Essig langsam hinzugeben und mit einem Esslöffel alles verrühren. Mit den Händen schnell zu einem glatten Mürbeteig verkneten. In eine Frischhaltefolie einwickeln und für etwa eine Stunde im Kühlschrank kühlen.

für die Füllung

50 g Feta

150 g Zucchini

1 unbehandelte Zitrone

1 Knoblauchzehe

1 EL Olivenöl

70 ml Sahne

210 ml Vollmilch

3 kleine oder 2 große Eier

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Feta abtropfen lassen und mit einer Gabel zerkrümeln. Zucchini waschen und auf einer groben Reibe raspeln, danach auf einem Teller mit Küchenkrepp auslegen und etwas trocknen lassen. Zitrone heiß abwaschen und reiben. Knoblauchzehe schälen und halbieren. In einer kleinen Pfanne das Olivenöl erhitzen, die Knoblauchhälften und die Zitronenschale etwa eine Minute anschwitzen, bis sie intensiv duften. Zucchiniraspeln hinzugeben und zwei Minuten anschwitzen. Wenig salzen (denkt daran, es gibt noch Feta und zweimal Parmesan…) und pfeffern, auf einem Teller abkühlen lassen. Danach den Knoblauch entfernen.

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Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Teig aus dem Kühlschrank holen und etwas größer als die Tarteform ausrollen. Die Form gründlich fetten und mit dem Teig auslegen. Dafür einen Kreis im Durchmesser der Form aus der Teigplatte schneiden und in die Form legen, danach aus den übrigen Teigresten rund um einen Rand legen und diesen mit den Fingern am Boden festdrücken. Kontrollieren, ob sich der Teig überall miteinander verbunden hat, damit später keine Risse entstehen. Den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. Für 30 Minuten im Gefrierschrank kaltstellen.

für die Parmesanstreusel

50 g Mehl

50 g geriebener Parmesan

50 g eiskalte Butter in Flocken

04-grün  Alle Zutaten für die Streusel in einer kleinen Schüssel miteinander zerkrümeln. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und 10-12 Minuten im vorgeizten Ofen guldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Ofen auf 200°C vorheizen. Die Tarteform aus dem Gefrierschrank holen, mit Backpapier auslegen und mit Hülsenfrüchten oder Blindbackkugeln beschweren. 15 Minuten blindbacken.

05-grün  Währenddessen die Sahne, Vollmilch und die Eier in einem hohen Rührbecher miteinander verquirlen. Auf dem vorgebackenen Teig zuerst die gebratenen Zucchini, danach den Feta verteilen. In den Ofen stellen, dann die Eiermilch hinzugießen. Temperatur auf 180°C reduzieren und 30-35 Minuten backen. Vor dem Servieren mit den Parmesanstreuseln bestreuen. eat it. love it.

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Scones mit Himbeeren und weißer Schokolade

Scones sind ein toller Ersatz für Kuchen. Sie gehen schnell, sind unkompliziert und schnell fertig. Und das Beste: Sie schmecken einfach wundervoll. Die Blaubeer-Scones von Cynthia Barcomi mache ich deshalb immer wieder, wenn mich der süße Heißhunger überkommt. Vor einigen Tagen hatte ich jedoch Lust auf etwas Neues, himbeeriges – und so ist mir diese Kombination mit weißer Schokolade in den Sinn gekommen.

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Ganz nebenbei bemerkt halte ich übrigens heiße Himbeeren mit Vanilleeis für eines der besten Desserts auf der ganzen Welt. Deshalb durfte natürlich ein wenig Vanille bei diesen Scones nicht fehlen. Ich habe mich vom Grundrezept wieder an Cynthia Barcomi orientiert und die Zuckermenge angepasst. Solltet ihr die weiße Schokolade durch “echte” in Vollmilch oder Zartbitter ersetzen wollen, würde ich die Zuckermenge wieder etwas erhöhen. Weiße Schokolade hat meist einen höheren Zuckeranteil als diese Sorten, sodass ihr ansonsten im Teig natürlich weniger braucht.

für 8 große oder 16 kleine Scones

2 Eier

60 ml kalte Buttermilch

90 g kalte Butter

50 g Zucker

325 g Mehl

1 TL Natron

1 TL Backpulver

1 Prise Salz

200 g TK-Himbeeren

75 g weiße Schokolade

2 TL echter Vanillezucker

01-grün Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Zucker, Mehl, Natron, Backpulver und Salz in einer größeren Rührschüssel miteinander vermischen. Schokolade in größere Stücke (als Orientierung habe ich etwa 5mm Kantenlänge gewählt) hacken. Butter in Flocken zur Mehlmischung geben und mit den Fingern gleichmäßig unterkrümeln. Dann schnell mit den Fingern die Butter mit den trockenen Zutaten zerkrümeln – wenn die Butter weich wird und anfängt zu kleben, einfach die Schüssel samt Zutaten für einige Minuten im Kühlschrank noch einmal durchkühlen lassen. Eier und Buttermilch verquirlen und in die Rührschüssel geben, danach die Schokoladenstücke unterheben. Alle Zutaten sollten sich nur gerade so vermischen. Je mehr ihr rührt, desto zäher werden die Scones später.

02-grün Die Arbeitsfläche oder ein großes Brett bemehlen. Den Teig daraufgeben und mit den Händen zu einer etwa 2cm dicken Scheibe drücken. Die noch gefrorenen (!) Himbeeren gleichmäßig auf dem Teig verteilen und mit den Fingern leicht eindrücken. Ein scharfes Kochmesser mehlen und damit den Teig in 8 große oder 16 kleine Dreiecke teilen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit Vanillezucker bestreuen. Auf mittlerer Schiene etwa 15-20 Minuten backen, bis sie leicht gebräunt sind. Auf ein Kuchengitter legen und einige Minuten auskühlen lassen. Danach: eat it. love it.

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