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Italienischer Nudelsalat

Nudelsalat geht immer. Als Snack zu Mittag, als Abendessen mit ein wenig Ciabatta, zum Grillen, im Biergarten, beim Picknick und vor allem dann, wenn es so heiß ist, dass man keine Lust auf warmes Essen hat. “Italienischen Nudelsalat” gibt es sicherlich schon 1000 Mal im Netz, meine Variante geht so: Rucola, Mozzarella, Tomaten, ein paar Pinienkerne und ein leichtes Dressing aus Balsamico und Gewürzen. Ich verwende für diesen Nudelsalat sehr gerne Vollkornnudeln, weil sie einen wunderbar kernigen Geschmack von sich aus mitbringen und dadurch dem Nudelsalat noch einmal etwas Pep geben. Natürlich könnt ihr stattdessen auch “weiße” Nudeln eurer Wahl verwenden.

200 g kurze Vollkornnudeln

1 Schöpfkelle Nudelwasser

1/2 TL mittelscharfer Senf

2 EL Tomatenmark

2 EL Balsamicoessig

1 EL Tomatenöl

5-6 getrocknete Tomaten in Öl

1 Kugel Mozzarella

1 Hand voll Rucola

150 g Kirschtomaten

2 EL Pinienkerne

6-8 Basilikumblätter

Salz, Pfeffer, Kräuter, Knoblauch

  Nudelwasser aufsetzen, Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen. Währenddessen Rucola waschen und gut trocknen lassen, ggf. mit einem Küchentuch trockentupfen. Mozzarella abtropfen lassen und würfeln. Kirschtomaten waschen und halbieren, getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden. Kurz vor Ende der Kochzeit eine große Kelle Nudelwasser abschöpfen und in einer Schüssel beiseite stellen. Nudeln abgießen und ausnahmsweise abschrecken.

  Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, mit den geschnittenen Tomaten, dem Rucola und dem Mozzarella in eine große Schüssel geben und dort mit den Nudeln verrühren. Aus Senf, Tomatenmark, Balsamico und etwas Öl von den getrockneten Tomaten (alternativ: Olivenöl) ein Dressing anrühren und nach für nach das Nudelwasser unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, etwas angedrücktem Knoblauch und Kräutern nach Geschmack, z.B. Oregano, Thymian oder Rosmarin, abschmecken und damit den Nudelsalat kurz vor dem Servieren marinieren. eat it. love it.

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Nachgekocht: Pasta Salami e Ricotta con Rucola

Salami e Ricotta con Rucola

Eines meiner absoluten Lieblingsgerichte bei Vapiano ist Salami e Ricotta con Rucola, für das ich schon lange das Rezept haben wollte. Das besondere daran ist der trockene Ricotta salata, der nach der Zubereitung frisch über das Gericht gerieben wird. Der ist wahnsinnig geschmacksintensiv und so gut Salami und Rucola für sich auch schmecken, dieses Gericht funktioniert eigentlich nur mit dem geriebenen Käse. Leider ist der nicht so leicht zu bekommen – im Supermarkt habe ich ihn zumindest noch nicht gesehen. Es lohnt sich ein Blick in diverse Feinkostgeschäfte. Meinen Ricotta salata habe ich auf dem Münchner Viktualienmarkt bekommen. Bei Vapiano kommen mir am liebsten Tagliatelle auf den Teller, in diesem Rezept sind es Linguine. Normalerweise gibt es auch noch Pinienkerne dazu – ich hatte leider keine da und musste drauf verzichten.

Noch etwas: Wir merken durch Suchanfragen, dass unsere “Nachgekocht”-Rezepte bei euch sehr beliebt sind. Welche Rezepte sollen wir noch für euch entschlüsseln? Lasst es uns in einem Kommentar wissen!

Und so geht’s:

Für zwei Portionen

250 g Pasta, z.B. Linguine

ein paar Tropfen Olivenöl

1 Knoblauchzehe, feingehackt

100 g Salami, nicht zu fein

40 ml trockener Weißwein

40 ml Gemüsebrühe

30 g kalte Butter

frisch gemahlener Pfeffer

2 Handvoll Rucola

2 EL leicht geröstete Pinienkerne

Ricotta salata zum Reiben

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen, salzen und Pasta al dente garen. Unterdessen Salami in Streifen schneiden und Rucola waschen. In einem Wok das Olivenöl nur gering erhitzen und den feingehackten Knoblauch zugeben, und etwa eine Minute schwenken; aufpassen, dass er nicht dunkel und bitter wird.

Die Temperatur heraufschalten, die Salamistreifen hinzugeben und wiederum eine Minute anbraten. Mit Weißwein ablöschen, Brühe angießen und kurz aufkochen lassen, dann Herdplatte ausschalten. Kurz bevor die Pasta fertig ist, kalte Butter hinzugeben und unter stetigem Rühren die Sauce montieren. Mit Pfeffer abschmecken.

Pasta abseihen und mit in den Wok geben, einmal gut umrühren. Rucola und Pinienkerne dazu und vorsichtig vermengen. Auf Tellern anrichten und Ricotta salata darüber reiben. eat it. love it.

Salami e Ricotta con Rucola

Salami und Rucola – eine tolle Mischung, aber der Ricotta gibt den Ton an.

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Rucola-Ricotta-Ravioli mit Ofentomaten

Als ich vor einigen Wochen Cornelia Poletto bei “Lanz kocht” beim Raviolimachen zusah, wusste ich, dass ich auch endlich mal wieder mein Raviolibrett aus dem Schrank holen sollte. Als ich im Bioladen so richtig frischen, knackigen Rucola bekommen habe war klar: jetzt ist Zeit für Ravioli und Rucola soll rein. Und so habe ich mich einfach mal auf gut Glück (mit der Gewissheit, dass die Kombination Rucola-Ricotta ja auch bei Vapiano klappt…) in die Küche gestellt. Ich habe mich dabei an das Rezept für Polettos Nudelteig von den Kürbisravioli bei Lanz gehalten und mal wieder meine Ofentomaten, die ihr von Pasta Peperoncini Piccante kennt, als Geschmacksgeber dazu serviert.

Für den Anfang braucht ihr sicherlich kein Raviolibrett. Eine Nudelmaschine schon eher, denn die rollt den Nudelteig absolut gleichmäßig aus. Ich habe etwa nach dem dritten Mal Raviolimachen keine Lust mehr auf die ganze Arbeit gehabt und mir schließlich bei ebay für etwa 15 Euro ein Raviolibrett bestellt. Seitdem läuft die ganze Angelegenheit schon deutlich schneller ab. Dazu läuft während des Kochens keine Füllung mehr aus irgendwelchen geplatzten Seiten heraus und die Nudeln sehen fast zu perfekt aus, um hausgemacht zu sein.

für zwei Personen

75 g Mehl (Type 00)

125 g Hartweizengrieß

2 Eier, Größe L

Salz

150 g Ricotta

50 g Rucola

5 EL Parmesan

30 g Butter

3 EL Pinienkerne

300 g Kirschtomaten

Das Mehl mit dem Grieß vermischen und auf ein Holzbrett geben. Eine Mulde hineindrücken und Eier und Salz dort hineingeben. Mit einer Gabel nach für nach die Eier und die Mehl-Grieß-Mischung vermischen, danach mit den Händen zu einem glatten Teig weiterkneten. Der Teig sollte nicht mehr kleben, bei Bedarf deshalb esslöffelweise Mehl hinzugeben. Die Teigkugel in Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Ricotta in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Rucola waschen, trockentupfen und die Stielansätze entfernen. Mit dem Pürierstab pürieren und mit dem abgetropften Ricotta vermischen. Parmesan unterrühren. Ofen auf 120°C Umluft vorheizen, Tomaten waschen und halbieren.  Mit der Schnittfläche nach oben in eine ofenfeste Form setzen und mit 1/4 TL Zucker und 1/2 TL Salz gleichmäßig bestreuen. Für etwa eine Stunde im Ofen antrocknen lassen, zwischendurch wenden und umrühren, um ein Anbrennen zu vermeiden.

Teig in vier gleich große Stücke teilen und mit einer Nudelmaschine nach und nach bis auf Stufe 5 ausrollen. Auf eine bemehlte Unterlage legen und etwa fünf Minuten antrocknen lassen. Gegebenenfalls ein Raviolibrett mit Mehl bestäuben. Rucola-Ricotta-Mischung in einen Gefrierbeutel füllen und eine Ecke abschneiden. Entweder eine Teigbahn in das Raviolibrett legen und mit den Fingern leicht in die Mulden drücken, ansonsten eine Teigbahn gerade auf der Unterlage auslegen und kleine Kleckse der Füllung auf den Teig geben. Auf dem Raviolibrett eine zweite Teigbahn darauflegen, mit einem Nudelholz in die Form walzen und die Ravioli dadurch trennen. Ohne Raviolibrett: den Platz zwischen der Füllung mit Eiweiß bestreichen, die zweite Teigbahn darauflegen, festdrücken und mit einem Messer die Ravioli auseinanderschneiden.

Nudelwasser aufsetzen, die Ravioli je nach vorheriger Trocknungszeit etwa fünf Minuten bissfest kochen. Währenddessen in einer Pfanne ohne Fett die Pinienkerne rösten, herausnehmen und Butter in der heißen Pfanne schmelzen. Die Pinienkerne und die Ofentomaten hineingeben. Nudeln abgießen und noch heiß dazugeben und gut in der Pfanne vermischen. Mit Parmesan bestreuen und servieren. eat it. love it.


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Bagel-Serie #3: Parmesan-Rucola-Bagels

Parmesan Rucola Bagels

Parmesan und Rucola ist eine sehr beliebte Zutatenkombination – als Pizza oder auch als Sandwich. Bei der Pizza bin ich nicht wirklich scharf darauf, weil ich den Rucola so schlecht abbeißen kann. Da bietet sich ein Bagel an: eingeklemmt zwischen den zwei Hälften kann der Rucola gar nicht anders, als klein beigeben. Und wenn sich dann noch getrockneter Schinken und Tomatenfrischkäse dazugesellen, ist das ein perfekter Snack mit italienischem Background.

3 Bagels

150 g Frischkäse

2 EL Tomatenmark

5 getrocknete Tomaten in Öl

Salz, Pfeffer

6 Scheiben italienischer Schinken

Parmesanspäne

zwei gute Handvoll Rucola

Bagels halbieren und im Toaster backen, abkühlen lassen. Währenddessen aus Frischkäse und Tomatenmark eine Creme herstellen, mit Salz und Pfeffer würzen. Klein geschnittene getrocknete Tomaten unterrühren.

Bagelhälften mit der Creme bestreichen und Schinken und Parmesanspäne auflegen. Rucola vorsichtig waschen und je ein kleines Nest auf die Bagels setzen. Deckel drauf und servieren. eat it. love it.

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Schinken-Rucola-Creme

Diese ganze Bagelgeschichte hat mir erst gezeigt, wie gut und wie wichtig eigentlich leckere Brotaufstriche sein können. Unsere Bagels leben mitunter von der Vinaigrette, Mayonnaise oder anderen saftigen Aufstrichen, die den Belag erst perfekt abrunden. Für meinen Brunch habe ich deshalb nach einem herzhaften Aufstrich gesucht, der eine Abwechslung zu Schinkenplatte und Marmeladengläsern darstellt. Fündig wurde ich im, inzwischen vergriffenen, GU-Buch “Frühstück und Brunch“, das Originalrezept findet ihr jedoch auch Online bei der GU-Kochwebsite “Küchengötter“.

2 EL Pinienkerne

100 g Serranoschinken

100 g Rucola

250 g Ricotta

Rucola gründlich waschen und sehr gut abtropfen lassen. Gegebenenfalls auf einem Küchenhandtuch ausbreiten und restliche Feuchte abtupfen.

Pinienkerne bei geringer Hitze anrösten und beiseite stellen.Rucolastiele abschneiden und lediglich die Blätter fein hacken. Serranoschinken in feine Streifen schneiden. Abgekühlte Pinienkerne grob hacken und Ricotta in einer Schüssel cremig rühren. Gehackte Pinienkerne, Serrano und Rucola unterrühren. Je nach Salzgehalt des Schinkens mit Salz und Pfeffer würzen – mein Schinken war so aromatisch, dass ich nicht mehr zusätzlich würzen musste. eat it. love it.