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Charakter-Hörnchen zum Fest: Vanillekipferl

Vanillekipferl-fertig Ende November muss man sich ja mit allerhand anstrengenden Themen beschäftigen: was gibt’s an Weihnachten zu essen? Wer bekommt welche Geschenke? Auf welchen Weihnachtsmarkt gehe ich und will ich 5 Euro für Glühwein bezahlen? Und dann noch die Frage: wann soll das alles passieren? Kein Wunder, dass wir zu dieser Zeit im Jahr mehr Wert auf Rituale und Gewohntes legen. Ein solches Ritual beantwortet für mich jedes Jahr die Frage: welche Plätzchen soll ich backen? Denn: Vanillekipferl müssen einfach sein. Noch ein Wort zur Herstellung, bei der zwei Sachen für mich feststehen: kein Puderzucker und um Gottes Willen kein Kipferlblech. Vanillekipferl sind bei mir Handarbeit und so werden sie zu echten Charakter-Hörnchen. :)

Für ca. 4 Bleche

280 g Mehl

80 g Zucker

100 g gemahlene Mandeln

2 Eigelb

220 g Butter

 

Vanillezucker zum Bestreuen:

250 g feiner Zucker

Mark einer Vanilleschote

01-gelb Mehl, Zucker und Mandeln mit den Eigelben und der Butter in Flocken zu einem Teig verkneten. Den Teig vierteln und aus den Vierteln flache Stollen formen und kalt stellen.Vanillekipferl-TeigVanillekipferl-Stollen

02-gelb Von den Stollen dünne Scheiben abschneiden und daraus zwischen den Handflächen die Kipferl formen und auf ein Blech mit Alufolie legen. Mit der Menge muss man etwas experimentieren; die Kipferl dürfen nicht zu groß werden, da sie noch aufgehen. Die fertigen Bleche vor dem Backen erneut für ca. 15 Minuten kaltstellen.

Vanillekipferl-Blech

03-gelb Auf der mittleren Schiene bei 180 Grad 13-15 Minuten hell backen. Die Kipferl mit der Alufolie auf ein Gitter ziehen, gleich mit dem Vanillezucker bestreuen und abkühlen lassen. In Blechdosen aufbewahren oder noch besser: gleich frisch probieren! eat it. love it.

Vanillekipferl-Zucker

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Schokoladen-Kokos-Makronen

Hier herrscht Unlust auf Weihnachten. Eine Situation, die ich selbst verstehe, nun jedoch aktiv bekämpfen möchte. Weihnachten soll schön werden und Weihnachten soll Zeit zum Durchatmen sein. Und zum Durchfuttern. Ich meine, wir sind hier immerhin auf einem Foodblog…Die erste Tat in Richtung Weihnachtsstimmung war deshalb ein großer Plätzchenbacktag, an dem ich zum allerersten Mal einfach eine eigene Plätzchenidee umgesetzt habe. Als T. mich nämlich vor einigen Wochen von seinem ersten selbstgebackenen Kuchen – Schoko-Kokos-Guglhupf – schwebten mir schon Kokosmakronen mit Schokolade vor. Quasi Stracciatellamakronen!

Das Praktische ist, dass sie unheimlich schnell gehen und man beim Backen von Mürbeteigplätzchüen eigentlich immer irgendwo Eiweiß überhat, das man so perfekt weiterverwerten kann. Wer Lust hat, kann sich danach noch mit einer Extraportion Kuvertüre als Verzierung austoben und die Makronen entweder damit glasieren oder einfach mit einer Gabel schnell ein paar Linien darauf malen.

für etwa 30-40 Stück

4 Eiweiß

200 g Zucker

100 g Zartbitterschokolade

200 g feine Kokosraspeln

1 TL Zitronensaft

50-100 g Zartbitterkuvertüre

Backoblaten

  Zartbitterschokolade fein reiben (geht am besten, wenn die Schokolade gut gekühlt ist!). Den Ofen auf 130°C vorheizen. Eiweiß sehr steif schlagen, eine Prise Salz und Zitronensaft  hinzugeben, mit dem Mixer weiterrühren und dabei den Zucker einrieseln lassen. Mit einem Schneebesen oder Kochlöffel mit Loch in der Mitte die Kokosraspeln und die geriebene Schokolade unterheben.

  Backoblaten mit einem spitzen Messer quer teilen und mit der glatten Seite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit zwei Teelöffeln kleine Nocken von der Eiweißmasse abstechen und auf den Oblaten platzieren. Achtung: die Makronen gehen auf. Für kleinere Makronen nur etwa 1/2 TL Eiweißmasse pro Oblate nehmen, für normalgroße 1 TL volll. Die kleinere Variante 15-20 Minuten, die normalgroße 20-25 Minuten im Ofen backen. Die Makronen sollten nur  sehr wenig gebräunt sein und innen einen weichen Kern haben. Auskühlen lassen. eat it. love it. or decorate it!

  Die Kokosmakronen auf einem Kuchengitter platzieren und abkühlen lassen, am besten etwas Zeitungspapier unter das Gitter legen. Kuvertüre fein hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Nun entweder eine Gabel in die geschmolzene Kuvertüre tauchen und damit Linienmuster auf den Makronen malen oder diese in die Kuvertüre eintauchen. Auf dem Gitter festwerden lassen und danach in Plätzchendosen bis Weihnachten lagern.