Für mich steht eine Sache fest: Auberginen brauchen Zeit. Durch ihre schaumstoffartige Textur lassen sie sich nicht einfach ein paar Minuten in einen Topf werfen und sind dann wunderbar zart, im Gegenteil: die Auberginen in diesem Rezept dürfen gut und gerne 15 Minuten schmoren, bevor man daraus einen Pasta-Sugo machen kann. Pasta Melanzane passt traditionell gut zu Spaghetti, in diesem Rezept sind es die Bavette von Barilla.

Für 3-4 Portionen:
300 g Bavette oder Linguine
2 Auberginen
Olivenöl
1 Schalotte
2 Knoblauchzehen
5 Zweige Thymian
10 Blätter Basilikum
etwas Oregano
300 g Kirschtomaten
1 Dose Tomaten in Stücken
etw. Zitronensaft
Salz, Pfeffer
1 Kugel Mozzarella
Vorbereitung: Auberginen waschen und in zwei Zentimeter große Würfel schneiden, in einen Seiher geben und kräftig salzen, um die Bitterstoffe und Wasser herauszuziehen. Mindestens eine halbe Stunde im Spülbecken abtropfen lassen. Je länger die Auberginen „entsaften“, desto schneller werden sie später in der Pfanne weich.
Schalotte in feine Würfel, Knoblauchzehen in dünne Scheibchen schneiden. In einer großen, hohen Pfanne die Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen, bis sie leicht gebräunt sind. Währenddessen Basilikumblätter hacken und mit Thymian, Oregano und Knoblauch zu den Zwiebeln geben, kurz mitdünsten. Auberginenwürfel dazu und 10 bis 15 Minuten anbraten, bis sie weich sein. Mit entsprechendem Timing die Pasta in reichlich Salzwasser kochen.
Kirschtomaten halbieren und mit den übrigen Tomaten zu den Auberginen geben. Etwas einkochen lassen und abschmecken, unterdessen Mozzarella in Würfel schneiden. Pasta abgießen, dabei etwas Nudelwasser auffangen. Alles gut vermengen und bei Bedarf mit etwas Nudelwasser geschmeidig halten. Mozzarella darüber streuen und servieren. eat it. love it.
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Als im Frühjahr in Bonn war, musste ich ein bisschen Zeit totschlagen. Da Mittag war und ich Hunger hatte, suchte ich nach was Essbarem. Am Bonner Bahnhof gibt es eine Filiale von Bagel Brothers – der perfekte Zwischenstopp für einen Mittagssnack. Leider gibt es die Filiale in München nicht mehr, was ich ziemlich schade finde. Bagels sind sowas Tolles. Im Rheinland bestellte ich auf jeden Fall einen Tomate-Mozzarella-Bagel, der einfach himmlisch geschmeckt hat. Was mich am meisten begeistert hat, war das Dressing, das offensichtlich hauptsächlich aus Balsamico und Olivenöl bestand. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht: auf der Website von Bagel Brothers steht als Zutat noch Mayonnaise. Aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es nicht auch ohne geht. Hier kommt mein Rezept dazu.

Wenige Zutaten für einen einfachen Snack.
2 Bagels
2 Tomaten
1 Packung Mozzarella
Basilikum, frisch
6 EL Crema di Balsamico
6 EL Olivenöl
1 TL Aceto Balsamico
Salz, Pfeffer
Bagels halbieren und toasten, gewaschene Tomaten und Mozzarella in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Basilikumblätter abzupfen und vorsichtig waschen.
Die Crema di Balsamico in eine Schüssel geben und das Olivenöl nach und nach mit einer Gabel unterschlagen, bis sich eine feine Emulsion bildet, die zäh fließt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Da die Crema sehr süß ist, mit etwas normalem Aceto ausgleichen.
Bagelhälften mit dem Dressing bestreichen, die untere Hälfte mit Tomaten- und Mozzarellascheiben belegen und mit Basilikumblättern abschließen. Obere Hälfte drauf und genießen. eat it. love it.

Eine gute Möglichkeit für Parties: die Bagel vierteln und auf einem Teller anrichten.
…oder auch: Käsespätzle auf Italienisch. Auf der Website der “Essen & Trinken” habe ich dieses Rezept für italienische Käsespätzle entdeckt und war sofort ziemlich angetan von der Idee. Doch irgendwie hat mir bei dem Rezept noch der gewisse Kick gefehlt. Nudeln mit getrockneten Tomaten, Basilikum und Mozzarella habe ich irgendwie schon ziemlich oft gesehen. Nach einigem Grübeln kam ich darauf, wie ich das Rezept verändern könnte: Kräuterspätzle habe ich bereits in einigen Restaurants gegessen, warum also nicht einfach eine Variation des klassischen Spätzleteigs mit frischem Basilikum wagen? Die Idee der Basilikumspätzle war geboren, und ich darf voller Stolz sagen: ich hatte den Kick!

für 4 Personen:
375 g Spätzlemehl
4 Eier
100 ml Wasser
20 g frische Basilikumblätter
Salz
6 große, getrocknete Tomaten in Öl
75 g Kirschtomaten
2 EL Pinienkerne
4 EL Knoblauchöl
200 g Mozzarella
Basilikumblätter waschen, trockentopfen und mit einem Stabmixer pürieren. Spätzlemehl in eine Rührschüssel geben, Salz und Eier hinzufügen und mit dem Knethaken einer Rührmaschine zu einem festen Teig kneten. Nach und nach das Wasser hinzugeben und so lange schlagen, bis der Teig “Blasen wirft” – tatsächlich blubbt es irgendwann in der Schüssel und während des Knetens bilden sich große Blasen im Teig, die durch das Weiterkneten platzen. Das Basilikumpüree unterrühren und die Spätzle portionsweise mit einem speziellen Hobel, Sieb, Spätzledrücker oder vom Brett in kochendes Wasser geben. Etwa zwei Minuten kochen, danach mit einem Schaumlöffel herausholen und in einem Seiher abtropfen lassen, zwischendurch die Spätzle kalt abschrecken.
Ofen auf 150°C vorheizen. Getrocknete Tomaten aus dem Öl nehmen und in heißem Wasser fünf Minuten sieden lassen. Kirschtomaten waschen und halbieren, getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden. Knoblauchöl (oder alternativ: eine Knoblauchzehe und Olivenöl) in einer Pfanne erhitzen und Pinienkerne darin anrösten. Mozzarella abtropfen lassen und fein würfeln.
Spätzle in einer großen Schüssel mit den Tomaten, dem Mozzarella und den Pinienkernen samt Knoblauchöl gut vermischen, salzen und pfeffern. In eine Auflaufform umfüllen und 12 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. eat it. love it.



