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Insalata Caprese mit Pfirsich

Eigentlich kann ich Tomate-Mozzarella-Salat echt nicht mehr sehen. Zu oft wurde ich schon enttäuscht, zu oft gab es mehlige Gewächshaustomatenscheiben mit gummiartigem Mozzarella, ertränkt in saurem Balsamico. Umso mehr wundere ich mich eigentlich jetzt noch, welche Eingebung mich an einem der heißen Tage in den letzten Wochen da so traf. Nämlich: Du willst Tomaten-Mozzarella-Salat. Und: Du willst ihn mit Pfirsich.

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Geht so etwas überhaupt? Und wie das geht. Sehr gut sogar. Besser, als die Küchenmuse, die mich da geküsst hat, es mir je hätte erzählen können! Gerade bei Rezepten mit so wenigen Zutaten kommt es natürlich umso mehr auf die Qualität dieser an. Deshalb: Investiert ein paar Cent mehr in guten Büffelmozzarella, kauft frische und aromatische Pfirsiche und Tomaten und träufelt so ein bisschen von eurem besten Balsamico oben drüber.

Bei mir gab es außerdem ein wenig von dem tollen Olivenöl, das mein Taufpate aus Zakynthos geschickt hat – nicht jedermanns Sache, weil es sehr intensiv nach Olivenöl schmeckt, aber für diesen Zweck genau richtig. Ahja, und vergesst den Basilikum nicht. Und ordentlich Salz und Pfeffer, das verträgt der Pfirsich nämlich sehr gut. Geschehen ist das alles schneller, als ihr es essen könnt – vor lauter “Mhmhmhmmmm…” zwischendurch.

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für zwei Portionen

zwei große oder vier kleine Tomaten

zwei gelbe Pfirsiche

1 Kugel Büffelmozzarella

Basilikum

Salz, Pfeffer

alter Balsamico, Olivenöl

01-grün  Tomaten und Pfirsiche waschen und in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Büffelmozzarella halbieren, abtropfen lassen und danach ebenfalls in Scheiben schneiden. Auf einem Teller abwechselnd anrichten, großzügig salzen und pfeffern und mit etwas Balsamico und Olivenöl beträufeln. Mit Basilikumblättern garnieren und servieren. eat it. love it.

Es gibt Urlaube, die vergisst man nie. Und Gerichte, die man im Urlaub isst, die sich sofort von der Zunge direkt ins Hirn (vielleicht noch mit einem Umweg, der einen freudig “Boah ist das gut!” sagen lässt) schieben und die man nicht mehr vergisst. Bei manchen mag das Sterneküche sein, bei mir waren das bisher meistens echt simple, aber unfassbar gut gemachte Gerichte. So wie dieses hier.

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Vor fünf Jahren war ich in Berlin. Meine Begleitung und ich waren ausgehungert, es war Juli und heiß, wir wollten Nudeln, wir hatten keinen Ahnung, wohin wir gehen sollen. (Es war noch eine smartphonefreie Zeit, heute unvorstellbar!) Also liefen wir hungrig und planlos durch Berlin-Mitte. Am Friedrichstadtpalast entdeckten wir einen kleinen Laden, Giotto, der uns mit einer einfachen, guten Karte und schickem schwarz-weißen Design überzeugte. Außer uns war der Laden fast leer. Eigentlich ein schlechtes Indiz, aber wir hatten Hunger. Der Service war außerordentlich gut, wir bekamen als Vorspeise sensationelle Crostini, von denen ich heute noch träume, und als Hauptgang stellte uns der Koch Tris di Pasta, also dreierlei Nudelgerichte, zusammen.

Eines der Gerichte auf meinem Teller war eine wunderbar frische Tomatensauce, simpel und aromatisch. Dazu ein wenig Basilikum und Mozzarella, fertig. Das Tolle daran war aber, dass der Käse nicht kleingeschnitten oder gar geschmolzen war – eine halbe Kugel thronte kalt auf den heißen Nudeln und schmolz durch deren Wärme von außen leicht an. Dadurch ist das Gericht wunderbar frisch, trotzdem hat man immer wieder Stücke von geschmolzenem Käse auf der Gabel.

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Jedes Mal, wenn ich seitdem in Berlin war, habe ich zumindest einen kurzen Blick riskiert, ob es das Giotto noch gibt – und es existiert noch. Gegessen habe ich darin seitdem nicht mehr (gibt ja noch einige Berlin-Tipps, die ich abzuarbeiten habe), aber vergessen hab ich die Nudeln seit fünf Jahren nicht. Diese Variante ist für mich seitdem die Lieblingsmöglichkeit, wenn es um Nudeln mit Tomaten und Mozzarella geht.

für zwei Portionen

200 g Nudeln

500 g frische Fleischtomaten

1 kleine Zwiebel

2 Knoblauchzehen

3 EL Olivenöl

1 Kugel Büffelmozzarella

Basilikum

Meersalz, schwarzer Pfeffer

01-grün  Tomaten waschen und mit einem scharfen Messer die Haut kreuzförmig einritzen. Mit heißem Wasser übergießen und darin etwa eine Minute schwimmen lassen, danach abseihen und eiskalt abschrecken. Die Haut abziehen, Fleischtomaten halbieren, den Saft und die Kerne in eine Schüssel geben und das Fruchtfleisch grob würfeln.

02-grün  Zwiebel fein hacken, Knoblauchzehen schälen und halbieren. In einer beschichteten Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen, Zwiebeln darin auf niedriger Temperatur etwa zehn Minuten glasig dünsten, nach sieben Minuten die Knoblauchzehen hinzugeben. Danach die Tomatenwürfel dazugeben. Den Tomatensaft durch ein feines Sieb geben und so die Kerne abseihen, danach den Saft zur Sauce geben und diese 30-50 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Dabei immer wieder mit einem Holzkochlöffel die Tomatenstücke zerdrücken.

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Die Sauce mit Meersalz, Pfeffer und gegebenenfalls einer Prise Zucker abschmecken. Büffelmozzarella abtropfen lassen und halbieren. Nudeln sehr bissfest kochen, zwei Schöpfkellen Nudelwasser zur Tomatensauce geben und die Nudeln darin fertig garen. Basilikumblätter in grobe Stücke zupfen und kurz vor dem Servieren unter die Nudeln geben. Auf Tellern anrichten und den kalten Mozzarella obenauf geben. eat it. love it.

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PS:  Das Zeit Magazin hat online in der Rubrik “Sonntagsessen” über uns berichtet! An dieser Stelle also ein “Salut!” an alle neuen Leser, wir freuen uns sehr über euch!

PPS: Die Fotosituation ist bei mir gerade etwas kritisch. Warum genau, darüber informiere ich euch demnächst (Leser meiner Kolumne werden es sich denken können), es sei euch nur so viel verraten: Ich improvisiere viel und ich habe im Moment weder meine hübschen Tellerchen noch meine Dekoutensilien dort, wo ich koche. Aber immerhin, ich koche, und darum geht’s ja…

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Cannelloni Bolognese

Cannelloni Bolognese

Letztes Frühjahr gabs am Kiosk die Zeitschrift LECKER Trattoria mit vielen tollen italienischen Rezepten. Das Titelbild des Heftes zeigt wunderbare Cannelloni, die mit Käse köstlich überbacken sind und einem das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Michi steht ja total auf Ofengerichte und da gehören die italienischen Röhrennudeln auf jeden Fall mal auf den Tisch. Zugegeben: es ist mehr Arbeit als beispielsweise Lasagne, aber mit der richtigen Technik klappt auch das Befüllen der Röhrchen ganz gut – siehe dazu den Tipp weiter unten.

Für vier:

250 g Cannelloni (20 Stück)

500 g Hackfleisch

1 Karotte

2 Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

15 Stiele Thymian, einige Salbeiblätter

ein paar Rosmarinnadeln

6 EL Tomatenmark

1 Dose Tomaten in Stücken

Salz, Pfeffer, Chiliflocken

50 g Butter, 30 g Mehl, 500 ml Milch, Muskatnuss

500 g Baby-Spinat

1 Kugel Mozzarella

Parmesan zum Reiben

Thymian

01-gelb Karotte, Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Gewürze waschen, Thymian abzupfen, Salbei und Rosmarinnadeln hacken. Etwas Olivenöl in einer großen Pfanne heiß werden lassen und das Hackfleisch darin anbraten. Hälfte der Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze zugeben und zusammen mit den Karottenstückchen kräftig unterrühren. Salzen und pfeffern, dann Tomatenmark und Tomatenstücke dazugeben und für 15 Minuten auf kleiner Flamme weiter dünsten, ab und zu umrühren.

02-gelb Für die Béchamelsauce die Butter in einem Topf schmelzen und das Mehl zugeben. Eine Minute köcheln lassen und dabei mit einem Schneebesen kräftig rühren. Milch angießen und noch mal aufkochen lassen, bis die Sauce dick wird. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

03-gelb Baby-Spinat waschen und abtropfen. Etwas Öl in einem Topf heiß werden lassen und den Rest der Zwiebel kurz anschwitzen. Spinat dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn er zusammengefallen ist, vom Herd nehmen. Mozzarella in sehr kleine Würfelchen schneiden.

04-gelb Ein klein wenig Béchamelsauce in eine große beschichtete Auflaufform geben (sonst einfetten) und gleichmäßig verteilen. Spinat darauf verteilen. Ofen auf 200°C vorheizen, die Cannelloni mit der Hackfleischmasse füllen (siehe Tipp) und auf dem Spinat platzieren. Alles mit der Béchamel übergießen, mit Mozzarella bestreuen und Parmesan darüberreiben. Mit einer Alufolie abdecken,  in den Ofen geben und 40 Minuten backen. Nach ca. 25 Minuten die Alufolie abnehmen und den Käse bräunen lassen. Auf Tellern anrichten und mit etwas verdünntem Tomatenmark garnieren. eat it. love it.

 Cannelloni Bolognese Rollen

Tipp zum Befüllen:
Das Röhrchen zwischen Daumen und Zeigfinger halten und unten mit dem Ringfinger verschließen. Mit einem Teelöffel oder Latte Macchiato-Löffel die Hackfleischmasse oben ansetzen und mit einer ruckartigen Bewegung der Hand im Röhrchen nach unten befördern. Geht
jedenfalls schneller als das Röhrchen stehend auf einem Brett zu befüllen. :)

Cannelloni Bolognese

Cannelloni Bolognese

Nachschlag gefällig?

 

Endlich wieder Zeit für Nudeln! Nach Weihnachten, Neujahr und ein paar Tagen Verschnaufpause gab es gestern “Sizilianischen Nudelschneckenauflauf” aus der aktuellen Ausgabe der “essen & trinken”. Die besagten Nudelschnecken bestehen aus frischem Nudelteig, in den eine feste Hackfleischsauce eingerollt wurde. Über die Schnecken kommt in der Auflaufform schließlich noch Tomatensauce und kurz vor Schluss etwas Mozzarella – klingt fantastisch, oder? Im Original wäre noch Petersilie dabeigewesen, aber die braucht’s meiner Ansicht nach wirklich nicht. Nicht, dass ich je irgendwo Petersilie vermisst hätte…

Nudelschneckenauflauf

Dafür sind Rosmarin, Thymian und ein Lorbeerblatt in der Hackfleischsauce, die im Voraus erst einmal im Ofen gegart wird. Da sie danach laut Originalrezept mindestens vier Stunden durchkühlen soll (ich habe sie gut abkühlen lassen und danach für eine Stunde ins Gefrierfach gegeben), gab der e&t-Koch den Tipp, die Sauce einfach einen Tag vorher zuzubereiten. Dann ist der Auflauf tatsächlich im Nu gemacht, ansonsten rate ich euch, einfach morgens die Hackfleischsauce in den Ofen zu schieben, sie den Tag über gut durchkühlen zu lassen und am Abend die restliche Arbeit zu machen.

Nudelschneckenauflauf

Der Nudelteig aus dem Rezept hat mir sehr gut gefallen und sieht nach einem absolut gelingsicheren Teig für die Zukunft aus. Ich werde ihn demnächst für herkömmliche Pasta mit meiner Nudelmaschine ausprobieren und euch berichten! Meine Tomatensauce ist im Vergleich zum Bild aus der Zeitschrift offensichtlich etwas zu dick gewesen, tatsächlich waren dadurch auch in der Mitte der Auflaufform ein paar Nudellagen nicht ganz durchgegart. Ich habe das Rezept deshalb in der Hinsicht (und bezüglich der Verwendung von Zitronenschale und Petersilie in meiner Hackfleischsauce) etwas angepasst.

für 6 Portionen (eine Auflaufform mit den Maßen 30x20x5cm)

250 g Zwiebeln

1 Knoblauchzehe

150 g Karotten

100 g Knollensellerie

4 EL Olivenöl

800 g gemischtes Hackfleisch

1 EL Tomatenmark

400 ml trockener Rotwein

500 ml Rinderfond

2 große Zweige Rosmarin

5 Zweige Thymian

1 Lorbeerblatt

1 Dose geschälte Tomaten

1 Kugel Mozzarella

01-grün  Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Karotten und Sellerie putzen und in Würfel mit etwa 5 mm Kantenlänge schneiden, Zwiebeln und Knoblauch in feine Würfel schneiden. In einem großen, feuerfesten Topf oder Bräter das Hackfleisch im Olivenöl etwa 5 Minuten anbraten, das Tomatenmark zugeben und etwa eine Minute mitbraten lassen. Danach die Zwiebeln und den Knoblauch hinzufügen und weitere 4 Minuten braten, dann erst Karotten und Sellerie zugeben und nochmals 4 Minuten braten. Schließlich mit dem Rotwein ablöschen und bei mittlerer bis starker Hitze etwa 5 Minuten einköcheln lassen. Den Rinderfond zugeben, mit etwas Salz und Pfeffer würzen und den Topf mit geschlossenem Deckel in den Ofen stellen. Eine Stunde garen lassen.

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Währenddessen Thymian und Rosmarin fein hacken. Nach der Garzeit zur Sauce geben, gut durchrühren und diese ohne Deckel nochmals für 30 Minuten im Ofen garen. Danach die Sauce aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Mindestens vier Stunden im Kühlschrank (oder eine Stunde im Gefrierschrank) kaltstellen.

für den Nudelteig

360 g Semola di grano duro (extrafeiner Hartweizengrieß)

1 TL Salz

1 Eigelb

2 EL Olivenöl

180 ml kaltes Wasser

03-grünGrieß mit Salz in einer Schale mischen und eine Mulde hineindrücken. Eigelb, Olivenöl und Wasser in die Mulde geben und mit einer Gabel umrühren, dabei immer wieder etwas Grieß vom Schüsselrand und -boden dazuarbeiten, bis die Mischung knetbar wird. Etwa 3 Minuten mit den Händen kräftig durchkneten, bis der Teig sich samtig anfühlt und eine glatte Oberfläche aufweist. Eine Kugel formen und diese in Frischhaltefolie wickeln, eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Den Mozzarella in einem Sieb abtropfen lassen und danach in dünne Scheiben schneiden.

04-grün  Dosentomaten in einen kleinen Topf oder eine Pfanne geben und aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze etwa 5-10 Minuten auf 3/4 der Menge einkochen, dabei die Tomaten mit einem Holzkochlöffel zerdrücken. Mit Salz (ja, hier schmeckt man einen Unterschied zwischen Meersalz und Steinsalz! Nehmt das aus dem Meer!) und Pfeffer würzen. Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

05-grün  Die Auflaufform einfetten, ein großes Holzbrett oder die saubere Arbeitsfläche mit etwas Hartweizengrieß bestreuen. Den Nudelteig mit einem Nudelholz etwa auf die Maße 50x40cm ausrollen. Nun die Hackfleischsauce gleichmäßig darauf verstreichen und die Nudelplatte von der langen Seite her einrollen. Mit einem sehr scharfen Messer etwa 4cm breite Scheiben abschneiden und diese Schnecken mit der Schnittfläche nach unten in die Auflaufform schlichten. Sie sollten sehr eng aneinander sitzen. Danach die Tomatensauce auf den Schnecken verteilen und die Auflaufform für 40 Minuten in den Backofen geben. Die Mozzarellascheiben auf dem Auflauf verteilen und diesen für weitere 10 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und 15 Minuten ruhen lassen, dann servieren. eat it. love it.

Nudelschneckenauflauf

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Nun, das ist ein echter Mammutpost geworden, und ich will gar nicht leugnen: ein wenig Aufwand war’s schon. Nächstes Mal möchte ich deshalb gerne mal versuchen, die Hackfleischfüllung in Canneloni zu füllen und diese mit der Tomatensauce und dem Mozzarella zu überbacken. Außerdem kann ich mir genauso gut eine Lasagne mit einer abwechselnden Schichtung der beiden Saucen vorstellen. Die Schnecken sind allerdings ein echter Hingucker und sind relativ einfach einzeln aus der Auflaufform zu holen – deshalb kann ich mir sie auch sehr gut als Partyfood oder auf einem gemischten Pastateller vorstellen.

Nudelschneckenauflauf

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Kaiserschmarrntorte Caprese

Kaiserschmarrntorte Caprese

Im Rezept zur Rustikalen Kaiserschmarrntorte hatte ich es schon angekündigt: es muss Varianten davon geben! Hier kommt eine italienische Variante mit Tomate, Basilikum und natürlich Mozzarella. Auf dem Bild ist noch italienischer Schinken zu sehen – der ist aber natürlich sehr dominant und darf auch getrost weggelassen werden. Die vegetarische Variante schmeckt milder und gerade der Basilikum kommt dabei besser hervor.

 

3 EL geröstete Pinienkerne

100 g getrocknete Tomaten in Öl

etwas Öl von den Tomaten

2 Esslöffel fein gehackte Zwiebeln

100 g geriebener Mozzarella

1/2 Kugel Mozzarella

(3 Scheiben ital. Schinken)

Salz, Pfeffer

Für den Kaiserschmarrn:

2-3 Handvoll Basilikum, fein gehackt

3 Eier

140 g Mehl

150 ml Milch

1 TL Zucker

1 Prise Salz

1/2 TL Meersalz, Pfeffer

 

 Eier trennen, Eiweiß anschlagen, eine Prise Salz zugeben und weiter schlagen, Zucker dazu und schlagen bis das Eiweiß sehr steif ist, beiseite stellen. Eigelb mit Milch verquirlen, salzen und pfeffern. Nach und nach Mehl zugeben, so dass ein glatter Teig entsteht. Gehackten Basilikum und geriebenes Meersalz unterschlagen. Den Eischnee vorsichtig unter die Teigmasse schlagen, bis sie schön luftig ist. Ofen auf 170 Grad vorheizen.

 Die getrockneten Tomaten in einen Zentimeter große Stücke schneiden. Gehackte Zwiebeln in einer beschichteten Pfanne, die in den Ofen passt, bei mittlerer Hitze mit etwas Tomatenöl anbraten und kurz dünsten. Tomaten hinzugeben und zwei Minuten zusammen anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und alles in der Pfanne gleichmäßig verteilen. Mit der Kaiserschmarrnmasse bedecken und zwei Minuten auf dem Herd stocken lassen. Geriebenen Mozzarella darauf verteilen und die Pfanne in den Ofen stellen. 12 bis 15 Minuten backen.

 Unterdessen von der Mozzarellakugel einige Scheiben abschneiden und (falls gewünscht) den italienischen Schinken etwas kleinschneiden. Die fertige Kaiserschmarrntorte auf einen Teller oder ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen und mit Mozzarella, Schinken und Pinienkernen belegen. Mit Basilikum dekorieren, in Stücke schneiden und servieren. eat it. love it.

Kaiserschmarrntorte Caprese

Kaiserschmarrntorte Caprese

Auf dem warmen Kaiserschmarrn zerläuft der Mozzarella noch ein wenig.


Premiere, Premiere! Bis auf das “Cookbook of Colors”, bei dem mehr oder minder zufällig ein grünes Pesto in den “grünen” Monat gefallen ist, habe ich noch nie bei einem Blogevent mitgemacht. Nun hat aber die gute Zorra anlässlich ihres achten (wow! Herzlichen Glückwunsch!) Bloggeburtstags das Blogevent “Knacken & Backen” ausgerufen, für das Walnüsse in allen erdenklichen Formen verbacken werden sollen. Die Idee zu diesem Rezept kam eigentlich sofort, ich hatte gleich die Geschmacksmischung von Walnüssen und Rosmarin mit der Süße von roten Trauben auf der Zunge liegen. Einige Zeit habe ich noch darüber gegrübelt, mich dann einfach getraut und, was soll ich sagen: diese Pizza schmeckt noch besser, als ich es je zu träumen gewagt hätte.

Die Walnüsse kommen nicht nur gehackt auf die Pizza, sie stecken auch gemahlen im Teig und geben ihm eine wunderbar nussige Note. Statt einer Tomatensauce habe ich gewürzte Sahne mit Rosmarin auf der Pizza verstrichen, darauf kamen danach noch Mozzarella und rote Weintrauben und nach dem Backen kleingezupfter Bresaola. Köstlich! Auf die weiße Pizzasauce bin ich dank dieses Artikels auf Serious Eats gekommen, für den Pizzateig habe ich mich sehr grob an dem Teig nach der No Knead-Methode von Jim Lahey orientiert, den ich schon seit Längerem ausprobieren wollte.

Doch vor dem Backen kam das Knacken – und ich habe gemerkt, dass dieser Haushalt überhaupt keinen Nussknacker besitzt. Also habe ich kurzerhand aus der Werkstatt einen Hammer geholt und damit meine Walnüsse bearbeitet. Und da der Hammer schon einmal da war, habe ich mit ihm auch gleich einen Teil der Walnüsse im Gefrierbeutel klein gemahlen. Das hat sogar richtig gut funktioniert.

 Teig für zwei Pizzen

260 g Weizenmehl, Type 00

40 g Weizenmehl, Type 550

70 g gemahlene Walnüsse

6 g frische Hefe

10 g Meersalz

4 g Zucker

170 ml Wasser

  Am Vorabend alle trockenen Zutaten in einer Schüssel verrühren und langsam das Wasser dazugießen, dabei mit einem Löffel den Teig umrühren, bis sich alle Zutaten gut vermischt haben, kurz mit den Händen durchkneten und einen Ball formen. Der Teig eher feuchter halten, er darf ruhig noch etwas an den Händen haften. In einer luftdicht verschließbaren Frischhaltedose über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Vier Stunden vor Backbeginn den Teig in zwei Teile teilen, erneut (mit gut bemehlten Händen) zu Kugeln formen, an einen warmen Ort stellen und nochmals gehen lassen.

für die weiße Pizzasauce

120 ml Sahne

1 kleine Zwiebel

1 TL Knoblauchöl

2 Zweige Rosmarin

  Die Zwiebel fein würfeln, den Rosmarin abbrausen, die Nadeln abzupfen und sehr fein hacken. In einem kleinen Topf etwas Olivenöl erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten. Das Knoblauchöl und die Sahne hinzugeben und etwa drei Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen, bis die Sahne leicht eingedickt ist. Von der Herdplatte nehmen, den gehackten Rosmarin unterrühren sowie mit 1/2 TL feinem Meersalz und etwas Pfeffer würzen.

für den Belag

200 g Mozzarella

15 Walnusskerne

120 g rote Weintrauben

4 Scheiben Bresaola

  Mindestens eine Stunde vor Backbeginn einen Pizzastein auf mittlerer Schiene in den Ofen schieben und auf 250°C vorheizen. Den Mozzarella abtropfen und in Scheiben schneiden. Diese auf Küchenpapier auslegen und mit einer weiteren Lage Küchenpapier bedecken. Mit einem Teller beschweren und so weiter abtropfen lassen, zwischendurch gegebenenfalls das Küchenpapier wechseln. Die Walnusskerne grob hacken (es sei denn, sie sind durch das Zertrümmern der Schale mit einem Hammer ohnehin schon in kleine Stücke zersplittert…), die Trauben waschen, abtrocknen, halbieren und eventuelle Kerne entfernen.

Eine Teigkugel auf eine reichlich (!) bemehlte Arbeitsfläche legen, den restlichen Teig für die Zwischenzeit mit einem feuchten Küchentuch bedecken. Die Hände mit Mehl bestäuben und mit schiebenden und ziehenden Bewegungen der Hände zu einer flachen Pizza formen, dabei einen etwas höheren Rand lassen. Die weiße Pizzasauce darauf verteilen, dabei den Rand auslassen. Den Backofengrill anheizen und die Pizza mit Sauce für zwei Minuten in den Ofen schieben. Dann mit Mozzarellascheiben, Walnusskernen und den roten Weintrauben (möglichst mit der Schnittseite nach oben) belegen und wieder in den Ofen geben. Weitere drei Minuten mit zugeschaltetem Grill backen, danach für etwa drei Minuten ohne Grill fertig backen. Besser jedoch zwischendurch den Bräunungsgrad kontrollieren. Jeder Backofen und vor allem jeder heiße Backofengrill ist anders. Die Pizza aus dem Ofen nehmen und mit kleingezupften Bresaolascheiben belegen. eat it. love it.

Allein, dass ich auf diese Pizza gekommen bin, freut mich gerade eigentlich schon genug – dabei gibt’s bei Zorras Blogevent auch noch etwas zu gewinnen: eine knallrote KitchenAid! Fragt mal Michi und meine restliche Umgebung, die können euch ein Lied davon singen, wie scharf ich schon seit langem auf so eine Maschine bin…deshalb würde ich mich freuen, wenn ihr bei der Abstimmung demnächst für mein Rezept voten würdet :) Alle weiteren Infos zum Blogevent “Knacken & Backen” findet ihr bei Zorra:

Blog-Event LXXXI - Knacken & Backen und eine KitchenAid gewinnen! (Einsendeschluss 15. September 2012)

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Italienischer Nudelsalat

Nudelsalat geht immer. Als Snack zu Mittag, als Abendessen mit ein wenig Ciabatta, zum Grillen, im Biergarten, beim Picknick und vor allem dann, wenn es so heiß ist, dass man keine Lust auf warmes Essen hat. “Italienischen Nudelsalat” gibt es sicherlich schon 1000 Mal im Netz, meine Variante geht so: Rucola, Mozzarella, Tomaten, ein paar Pinienkerne und ein leichtes Dressing aus Balsamico und Gewürzen. Ich verwende für diesen Nudelsalat sehr gerne Vollkornnudeln, weil sie einen wunderbar kernigen Geschmack von sich aus mitbringen und dadurch dem Nudelsalat noch einmal etwas Pep geben. Natürlich könnt ihr stattdessen auch “weiße” Nudeln eurer Wahl verwenden.

200 g kurze Vollkornnudeln

1 Schöpfkelle Nudelwasser

1/2 TL mittelscharfer Senf

2 EL Tomatenmark

2 EL Balsamicoessig

1 EL Tomatenöl

5-6 getrocknete Tomaten in Öl

1 Kugel Mozzarella

1 Hand voll Rucola

150 g Kirschtomaten

2 EL Pinienkerne

6-8 Basilikumblätter

Salz, Pfeffer, Kräuter, Knoblauch

  Nudelwasser aufsetzen, Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen. Währenddessen Rucola waschen und gut trocknen lassen, ggf. mit einem Küchentuch trockentupfen. Mozzarella abtropfen lassen und würfeln. Kirschtomaten waschen und halbieren, getrocknete Tomaten in feine Streifen schneiden. Kurz vor Ende der Kochzeit eine große Kelle Nudelwasser abschöpfen und in einer Schüssel beiseite stellen. Nudeln abgießen und ausnahmsweise abschrecken.

  Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, mit den geschnittenen Tomaten, dem Rucola und dem Mozzarella in eine große Schüssel geben und dort mit den Nudeln verrühren. Aus Senf, Tomatenmark, Balsamico und etwas Öl von den getrockneten Tomaten (alternativ: Olivenöl) ein Dressing anrühren und nach für nach das Nudelwasser unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, etwas angedrücktem Knoblauch und Kräutern nach Geschmack, z.B. Oregano, Thymian oder Rosmarin, abschmecken und damit den Nudelsalat kurz vor dem Servieren marinieren. eat it. love it.

lasagne-w4Ich bin kein Fan von Bolognese-Sauce, weshalb ich bislang auch kein besonderes Interesse an der klassischen Lasagne hatte. Bei 101cookbooks fand ich jedoch eine Variante, die mich sofort begeisterte: eine leichte Tomatensauce mit Mozzarellascheiben kommt zwischen die Lasagneplatten. Und die hat Heidi mit ihrer Nudelmaschine bis zur dünnsten Stufe ausgerollt, sodass sie das Gericht kurzum “Thousand Layer Lasagne” nannte, Deb von smitten kitchen hat das Wort “Baklasagne” (von Baklava und Lasagne) dafür kreiert – eine Nudelmaschine ist dieses Mal also Pflicht, ansonsten werdet ihr die Teigplatten niemals so dünn ausrollen können.

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An den Rändern der Lasagneform werden die Pastablätter richtig knusprig, in der Mitte sind die Stücke besonders saftig und tomatig. Dadurch, dass die vielen Lagen Pasta die Sauce richtig aufsaugen, entstehen kompaktere Lasagnestücke als sonst, aus denen keine weitere Sauce mehr herausläuft. Ich kann mir die Lasagne, nicht ganz so hoch gestapelt und in kleine Quadrate geschnitten, auch gut als lauwarme Häppchen auf einem Buffet vorstellen – bei mir gibt es das Gericht in Zukunft jedoch sicherlich öfter als Abendessen mit einem frischen Blattsalat dazu. Ihr könnt die Lasagnefüllung ganz nach eurem Geschmack abwandeln und einfach eine Lasagne Bolognese mit vielen dünnen Pastablättern machen. Bei Deb kamen zum Beispiel noch Spinat und Ricotta zwischen die Pastablätter.

für 4  große oder 6 kleine Portionen

150 g Weizenmehl, Type 00

250 g italienischer Hartweizengrieß

4 Eier, Größe L

2 TL Salz

ein paar Tropfen Olivenöl

800 g stückige Tomaten aus der Dose

2 kleine Schalotten

1 Knoblauchzehe

1 TL Chiliflocken

etwas trockenen Rotwein

1 EL Tomatenmark

250 g Mozzarella

Mehl und Grieß miteinander mischen und auf einem großen Holzbrett einen kleinen Berg daraus formen. Eine Mulde in die Mitte drücken und die Eier dort hineinschlagen. Salz dazugeben. Für die Lasagneblätter gebe ich außerdem ein wenig Olivenöl (maximal 1 EL) dazu – dadurch bleibt der Teig geschmeidiger und lässt sich leichter bis auf die letzte Stufe der Nudelmaschine ausrollen. Mit der Gabel Eier und Olivenöl vermischen, nach für nach Mehl von den Seiten hinzugeben und schließlich mit den Händen etwa 10 Minuten zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Einen Ball formen und mit Frischhaltefolie gut einwickeln. Eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Währenddessen die Hälfte der Dosentomaten mit einem Mixer pürieren. Schalotten und Knoblauchzehe feinhacken. Mit etwas Olivenöl in einer beschichteten Pfanne gemeinsam mit den Chiliflocken glasig dünsten. Kurz vor Schluss das Tomatenmark dazugeben und kurz anbraten, danach mit etwa drei Schlucken Rotwein ablöschen. Kurz aufkochen lassen und die stückigen und die pürierten Dosentomaten hinzugeben. Die Sauce etwa fünf Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen, dabei die restlichen Stücke grob mit einem Holzkochlöffel zerdrücken. Die Sauce sollte deutlich flüssiger als eine übliche Tomatensauce für Pasta sein, immerhin gibt sie die Flüssigkeit für jede Menge rohen Pastateig.

Mozzarella abtropfen lassen und mit einem scharfen Messer in sehr dünne Scheiben aufschneiden, das Endstück der Einfachheit halber in dünne Streifen schneiden. Den Pastateig mit der Nudelmaschine nach für nach auf die dünnste Stufe ausrollen. Wenn man die Teigplatten ein bis zwei Stufen vor der dünnsten Einstellung kurz antrocknen lässt, sinkt die Gefahr, dass der Teig reissen könnte. Selbst wenn manche Platten etwas zerfetzt aus der Maschine kommen, könnt ihr sie dennoch zwischendurch verwenden.

Ofen auf 175 Grad vorheizen. Eine hauchdünne Schicht Tomatensauce auf dem Boden einer beschichteten oder glasierten Lasagneform verstreichen und eine Lage Pasta darauf geben. Danach wieder eine dünne Schicht Sauce (man sollte sehr gut durchsehen können, ich habe für eine große Form immer etwas mehr als einen Esslöffel Sauce pro Lage gebraucht) und ein wenig Mozzarella darauf verteilen. Nicht die ganze Form muss jedes Mal komplett mit Mozzarella ausgelegt werden, insgesamt sollten sich die Mozzarellalagen immer wieder gut über die Fläche der Form verteilen, sodass später in jedem Stück genug Käse vorhanden ist. Danach wieder eine Lage Pasta darauflegen und mit einer reinen Schicht Tomatensauce fortfahren. So weiterverfahren und bei jeder zweiten Tomatensaucenschicht Mozzarella dazugeben. Am Schluss den letzten Rest der Sauce auf der Pastadecke verteilen und die letzten Stücke Mozzarella zum Überbacken darauf verteilen. Für etwa 40 bis 45 Minuten in den Ofen geben – die Backzeit hängt auch von der Form eurer Lasagneform ab, quadratische Formen benötigen möglicherweise etwas länger (dann die Temperatur nach der Hälfte etwas herunterregeln), damit auch die Mitte der Lasagne gar wird. eat it. love it.

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Bavette Melanzane con Mozzarella

Für mich steht eine Sache fest: Auberginen brauchen Zeit. Durch ihre schaumstoffartige Textur lassen sie sich nicht einfach ein paar Minuten in einen Topf werfen und sind dann wunderbar zart, im Gegenteil: die Auberginen in diesem Rezept dürfen gut und gerne 15 Minuten schmoren, bevor man daraus einen Pasta-Sugo machen kann. Pasta Melanzane passt traditionell gut zu Spaghetti, in diesem Rezept sind es die Bavette von Barilla.

Bavette Melanzane con Mozzarella

Für 3-4 Portionen:

300 g Bavette oder Linguine

2 Auberginen

Olivenöl

1 Schalotte

2 Knoblauchzehen

5 Zweige Thymian

10 Blätter Basilikum

etwas Oregano

300 g Kirschtomaten

1 Dose Tomaten in Stücken

etw. Zitronensaft

Salz, Pfeffer

1 Kugel Mozzarella

Vorbereitung: Auberginen waschen und in zwei Zentimeter große Würfel schneiden, in einen Seiher geben und kräftig salzen, um die Bitterstoffe und Wasser herauszuziehen. Mindestens eine halbe Stunde im Spülbecken abtropfen lassen. Je länger die Auberginen „entsaften“, desto schneller werden sie später in der Pfanne weich.

Schalotte in feine Würfel, Knoblauchzehen in dünne Scheibchen schneiden. In einer großen, hohen Pfanne die Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen, bis sie leicht gebräunt sind. Währenddessen Basilikumblätter hacken und mit Thymian, Oregano und Knoblauch zu den Zwiebeln geben, kurz mitdünsten. Auberginenwürfel dazu und 10 bis 15 Minuten anbraten, bis sie weich sein. Mit entsprechendem Timing die Pasta in reichlich Salzwasser kochen.

Kirschtomaten halbieren und mit den übrigen Tomaten zu den Auberginen geben. Etwas einkochen lassen und abschmecken, unterdessen Mozzarella in Würfel schneiden. Pasta abgießen, dabei etwas Nudelwasser auffangen. Alles gut vermengen und bei Bedarf mit etwas Nudelwasser geschmeidig halten. Mozzarella darüber streuen und servieren. eat it. love it.


Bavette Melanzane con Mozzarella

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Bagel-Serie #1: Tomate-Mozzarella-Bagels

Tomate Mozzarella Bagel

Als im Frühjahr in Bonn war, musste ich ein bisschen Zeit totschlagen. Da Mittag war und ich Hunger hatte, suchte ich nach was Essbarem. Am Bonner Bahnhof gibt es eine Filiale von Bagel Brothers – der perfekte Zwischenstopp für einen Mittagssnack. Leider gibt es die Filiale in München nicht mehr, was ich ziemlich schade finde. Bagels sind sowas Tolles. Im Rheinland bestellte ich auf jeden Fall einen Tomate-Mozzarella-Bagel, der einfach himmlisch geschmeckt hat. Was mich am meisten begeistert hat, war das Dressing, das offensichtlich hauptsächlich aus Balsamico und Olivenöl bestand. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht: auf der Website von Bagel Brothers steht als Zutat noch Mayonnaise. Aber ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es nicht auch ohne geht. Hier kommt mein Rezept dazu.

Tomate Mozzarella Bagel Zutaten

 

2 Bagels

2 Tomaten

1 Packung Mozzarella

Basilikum, frisch

6 EL Crema di Balsamico

6 EL Olivenöl

1 TL Aceto Balsamico

Salz, Pfeffer

Bagels halbieren und toasten, gewaschene Tomaten und Mozzarella in 5 mm dicke Scheiben schneiden. Basilikumblätter abzupfen und vorsichtig waschen.

Die Crema di Balsamico in eine Schüssel geben und das Olivenöl nach und nach mit einer Gabel unterschlagen, bis sich eine feine Emulsion bildet, die zäh fließt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Da die Crema sehr süß ist, mit etwas normalem Aceto ausgleichen.

Bagelhälften mit dem Dressing bestreichen, die untere Hälfte mit Tomaten- und Mozzarellascheiben belegen und mit Basilikumblättern abschließen. Obere Hälfte drauf und genießen. eat it. love it.

Tomate Mozzarella Bagel zum teilen

Eine gute Möglichkeit für Parties: die Bagel vierteln und auf einem Teller anrichten.