Bavette an Curry-Limetten-Sauce

Ich liebe die thailändische Küche und so finden sich auf meinem Speiseplan regelmäßig entsprechend exotische Gerichte. Und wenn sich dann zur Thai-Küche auch noch italienische Pasta gesellt, geht mein Herz auf. Hier kommt also ein einfaches Crossover-Gericht, das nicht zu frech ist, aber absolut lecker. Und wer gerne scharf isst, kommt natürlich absolut auf seine Kosten. :)

Für zwei Hungrige:

300 g Pasta

1 halbe Paprika

1 halbes Glas Bambussprossen

8-10 Riesengarnelen

1 große unbehandelte Limette

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 kl. Esslöffel rote Currypaste

Etwas Fischsauce

1 TL Palmzucker oder brauner Zucker

100 g Sahne

Paprika in Würfel und Bambussprossen in kleinere Streifen schneiden. Von der Limette einen halben Teelöffel Schale abreiben, dann halbieren. Nudeln in reichlich Salzwasser garen.

Im Wok Garnelen in etwas neutralem Öl scharf anbraten, auf kleine Stufe herunterschalten. Limettenschale und Knoblauch hinzugeben und alles mit der Currypaste verrühren. Einige Minuten leise anschwitzen lassen. Schließlich Saft der halbierten Limette zugeben, verrühren und nach und nach die Sahne angießen. Mit Fischsauce und Palmzucker abschmecken. Bei mittlerer Hitze noch zwei bis drei Minuten köcheln lassen.

Fertige Pasta abgießen und gleich in den Wok. Alles gut verrühren und mit Limettenachteln zum Abschmecken servieren. eat it. love it.

Bavette an Curry-Limetten-Sauce

Bavette an Curry-Limetten-Sauce Zutaten

Gefrorene Garnelen muss man nicht unbedingt vorher auftauen, aber ein Spritzschutz bietet sich an, wenn man sie ins heiße Fett gibt.

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Fusilli mit Curryrahm und Äpfeln

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Nach meinem Pollo all’Indiana-Desaster sind inzwischen einige Wochen vergangen, und als ich mal wieder schwärmerisch in Schuhbecks “Meine bayerische Küche” herumblätterte, stieß ich auf ein Rezept, das dem Vapianogericht frappierend ähnlich sieht. Er nennt das Gericht “Fusilli mit Currysauce und Hendlbrust”. Die Parallelen zu Vapianos “Pollo all’Indiana”: Hühnerbrustfilet, Äpfel und eine milde Currysauce bilden die Basis für dieses Gericht, hinzu kommen bei Schuhbeck noch Frühlingszwiebeln und der (fast schon obligatorische) Ingwer.

Was ich ziemlich schade bei der Zubereitung fand: der Apfel wurde hauptsächlich für eine einzige Apfelscheibe benötigt, die man etwas in der Sauce ziehen lassen soll und die demnach lediglich ein feines Aroma abgibt. Ich persönlich fand, dass bei diesem Gericht eine fruchtige Apfelnote jedoch genau das Richtige wäre und habe deshalb das Rezept etwas abgeändert.

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400 ml Gemüsebrühe

1 EL Currypulver

120 ml Sahne

20 g kalte Butter

Salz, Pfeffer

1 Knoblauchzehe

2 Scheiben Ingwer

2 Äpfel

1 Bund Frühlingszwiebeln

4 Hühnerbrustfilets

400 g Fusilli

Gemüsebrühe, Currypulver und Sahne in einem größeren Topf erhitzen (die gekochten Nudeln werden später noch hinzugegeben!). Währenddessen die Knoblauchzehe schälen und halbieren, eine Apfelscheibe herunterschneiden. Die aufgekochte Sauce mit Salz abschmecken und von der Herdplatte ziehen. Kalte Butter unterrühren, Knoblauch, Ingwer und die Apfelscheibe hinzufügen und die Sauce zugedeckt fünf bis zehn Minuten (je nach gewünschter Intensität der Aromen) ziehen lassen. Danach Knoblauch, Ingwer und Apfel wieder entfernen.

gesalzenes Nudelwasser zum Kochen bringen und Fusilli nach Packungshinweis etwas fester als gewünscht kochen. Ich habe die Nudeln etwa zwei Minuten früher als sonst abgegossen.

Während die Nudeln kochen, Äpfel in etwa ein Zentimeter große Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und den weißen Teil davon in etwa ein Zentimeter dicke Ringe schneiden. Die Hühnerbrustfilets in 1 1/2 Zentimeter große Würfel schneiden. Einen Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen und die Würfel etwa drei Minuten von allen Seiten anbraten. Die Frühlingszwiebeln hinzugeben und mit Salz und Pfeffer würzen.

Nudeln gut abtropfen lassen und in den Topf zur Sauce hinzugeben. Gemeinsam aufkochen und das Hühnchen, die Frühlingszwiebeln und die Apfelwürfel unterrühren, etwa fünf Minuten noch einmal bei geschlossenem Deckel durchziehen lassen und dann servieren.

Insgesamt habe ich für die Zubereitung etwa 30 Minuten benötigt, mit einem guten Zeitmanagement und dem notwendigen Überblick über die eigene Küche halte ich das auch für realistisch. Die Reste habe ich am nächsten Tag nochmals erwärmt und musste auf wundersame Weise plötzlich nachsalzen. Dafür hat mir die gut durchgezogene Version des Gerichts umso besser geschmeckt: die Nudeln nehmen den Curryrahm erstaunlich gut auf, die Sauce war nicht mehr flüssig sondern klebte kompakt an den Fusilli. eat it. love it.

Zutateninfo:

Ich selbst habe lange überlegt, welches Currypulver ich im Super-
markt nehmen sollte – immerhin schafft es ja die geschmackliche
Basis der gesamten Sauce! Schlussendlich habe ich mich für “Schuhbecks Curry mild” aus seiner Gewürzreihe entschieden. Kostenpunkt zwar 7,10€, dafür bekommt man 80 Gramm Currymischung, die ganz wunderbar geschmeckt hat. Allerdings kann man hier sicherlich auch sparen. Wer also ein gutes, günstigeres Currypulver kennt, darf gerne eine Empfehlung in den Kommentaren abgeben!

Beim Apfel habe ich mich für meine Lieblingssorte, Braeburn, entschieden. Er ist süß-säuerlich und behält einen gewissen Biss auch nach dem Durchziehen zwischen den Nudeln. Man kann ihn guten Gewissens auch ungeschält als Farbklecks hinzugeben – die Schale ist dünn und stört nicht beim Essen.