Der Duft von Thai Curry ist einmalig, findet ihr nicht? Scharf und süß und leicht zitrusartig zugleich – wenn ich das rieche, komme ich sofort ins Träumen, denn: Bei gutem Thai Curry kann ich einfach nicht nein sagen. Inzwischen ist es eines meiner absoluten Lieblingsgerichte, ich koche es sicher alle ein bis zwei Wochen. Vor Jahren mit mich Michi, seines Zeichens Ober-Thai-Food-Fan meines Freundeskreises, draufgebracht und mir zugleich sein Rezept für rotes Thai Curry beigebracht.

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Wie das so ist mit Lieblingsrezepten, verändern sie sich im Lauf der Zeit. Inzwischen habe mich mir etliche Rezepte durchgelesen und mir überlegt, was das Curry beim Thai um die Ecke so viel schmackhafter macht als das, was bei mir im Wok vor sich hinköchelte. Inzwischen glaube ich es zu wissen und bin bei einer Version angekommen, die mich rundum glücklich macht.

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Dieses Grundrezept könnt ihr nach Lust, Laune und Vorräten im Kühlschrank variieren. Es funktioniert sowohl mit gelber, roter als auch grüner Currypaste, wobei letztere die schärfste Variante ist. Ich mache in letzter Zeit häufig für meine Mitesser eine weniger scharfe Variante aus gelber Paste mit Hühnerfleisch – ihr könnt natürlich auch Rind-, Enten- oder Schweinefleisch verwenden. Letztens haben zwei Freundinnen zum Curry ein paar Garnelen in der Pfanne gebraten und waren sehr begeistert. An Gemüse wandert bei mir in den Wok, was gerade so da ist – ihr könnt euch an der Menge einfach an dem orientieren, was ich euch in dem Rezept aufgeschrieben habe. Lasst euch auch davon inspirieren, was gerade Saison hat. Im Herbst verwende ich zum Beispiel gerne Kürbis!

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Was ist nun das Besondere an dieser Art, Thai Curry zu kochen? Ich habe mich immer gefragt, woher im Thai-Restaurant die vielen Fettaugen auf der Saucenoberfläche kommen – bei mir war das immer eine sehr cremige und scheinbar fettfreie Angelegenheit, obwohl ich teilweise wirklich noch Einiges an Öl zur Kokosmilch zugegeben habe. Inzwischen weiß ich, dass es das gar nicht braucht. Denn in der Kokosmilch, oder eher in der festen Creme, die obenauf schwimmt, ist genug Fett, das nur noch herausgekitzelt werden muss. Das dauert zwar eine Weile, ich finde das Curry dafür so viel schmackhafter und intensiver als ohne. Und immerhin habt ihr das Fett so oder so im Essen, warum sollte man diesen Geschmacksträger also vergeuden? Deshalb verwende ich gerne Kokosmilch, in der diese feste Creme obenauf schwimmt (kleiner Tipp, bei den Dosen vom Discounter ist das so…). Bei komplett flüssigen Varianten würde ich euch empfehlen, eine kleine Dose Kokoscreme extra zu kaufen.

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Außerdem werdet ihr um einen Besuch im Asialaden nicht herumkommen, allerdings lohnt sich das wirklich. Die Zutaten dort sind nicht nur besser als vieles aus der Asia-Ecke im ganz normalen Supermarkt, sie sind auch noch in vielen Fällen deutlich günstiger. Die Limettenblätter habe ich vor knapp drei Jahren für 1,50€ tiefgefroren gekauft und habe vielleicht die Hälfte davon bisher verbracht. Und für vier große Taler Palmzucker, der im Curry ganz anders schmeckt als brauner Zucker, zahlt man etwa einen Euro.

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für 2-3 Portionen

400 ml Kokosmilch

2 Kaffir-Limettenblätter, frisch oder TK

2-3 gehäufte TL Thai-Currypaste, je nach Geschmack und Schärfe

1/2 Taler (entspricht ca. 30g) Palmzucker

1 gelbe und 1 rote Paprikaschote

75 g Zuckerschoten

1 kleine Dose Ananasstücke oder frische Ananas in Stücken

1 kleine Karotte

200 g Hühnerbrustfilet

Salz, Soja- oder Fischsauce

125 g Basmati- oder Jasminreis

01-grün  Gemüse waschen und putzen. Paprikaschoten in schmale Streifen schneiden, größeren Zuckerschoten ggf. halbieren und, falls vorhanden, Fäden entfernen. Karotte schälen und in Scheiben schneiden. Dosenananas abtropfen lassen und Saft auffangen. Hühnerbrustfilet abbrausen, trockentupfen und mit einem großen Messer entgegen der Faser schräg in sehr dünne Scheiben schneiden. Reis aufsetzen (ich koche immer meinen nach der Quellmethode: Reis mit doppelter Menge Wasser und Salz in einem Kochtopf aufkochen, danach bei geringer Hitze köcheln und quellen lassen, bis er gar ist).

02-grün  Wok erhitzen und etwa die Hälfte der vorhandenen Kokoscreme hineingeben. Bei niedriger Hitze etwa fünf Minuten köcheln lassen, zwischendurch immer wieder umrühren. Währenddessen den harten Palmzuckertaler in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Fleischklopfer oder Hammer zerkleinern, die Hälfte davon im Beutel beiseite legen. Wenn sich viele kleine Fettaugen auf der Kokoscreme gebildet haben (siehe Bild oben), Currypaste unterrühren. Limettenblätter und Palmzucker sowie etwa 1 EL Kokoscreme aus der Dose zugeben und weitere drei Minuten köcheln lassen.

03-grün  Restliche Kokosmilch unterrühren, auf starker Hitze aufkochen. Hühnerbruststreifen zugeben und fünf Minuten köcheln lassen. Danach die Karotten hineingeben und weitere zwei bis drei Minuten köcheln. Dann das restliche Gemüse sowie die Ananas unterrühren und etwa drei Minuten weitergaren. Das Gemüse sollte noch Biss haben und die Hühnerbrust fertig gegart. Mit Fischsauce (wer die, so wie ich, nicht mag, kann auch etwas Sojasauce und Salz verwenden) abschmecken und mit Reis servieren. eat it. love it.

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Zu thailändischen Gerichten bietet sich natürlich Jasminreis als Beilage an – ich persönlich mag den Duft nicht ganz so gerne und esse deshalb meist Basmatireis dazu. Auf den Fotos habe ich eine Mischung mit Wildreis ausprobiert, die auch ganz gut gepasst hat und optisch etwas hermacht. Alternativ könnt ihr das Curry auch mit Reisnudeln oder dünnen Mie-Nudeln servieren.

 

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Kokos-Ananas-Granola

Jaja Leute, ich weiß schon, die Kombination “Kokos-Ananas” ist ja nun wirklich nicht neu. Aber wie Niki Segnit in ihrem Geschmacksthesaurus so schön geschrieben hat: lasst mir einfach meinen Pina Colada! Und genau so sehe ich das auch. Dieses Granola ist deutlich weniger süß als das Schoko-Knusper-Granola und eignet sich deshalb meiner Meinung nach besser als Frühstücksmüsli, in das man ein paar frische Früchte schneidet, ohne gleich einen Zuckerschock zu erleiden.

 

Da ich ehrlich gesagt zu faul bin, jedes Mal ein neues Klebeetikett von meinem “Granolaglas” zu fummeln, wenn ich eine andere Granolasorte gebacken habe, binde ich ab sofort nur noch kleine Schildchen an das Glas. Sieht meiner Ansicht nach auch hübscher aus. Als Give-Away findet ihr weiter unten meinen Anhänger als Druckvorlage – füllt einfach etwas Granola in ein Zellophantütchen, bindet den Anhänger mit einer hübschen Schnur darum und schon habt ihr ein schönes Mitbringsel!

360 g Haferflocken

100 g Kokosraspeln

50 g Reiswaffeln

100 g Mandeln

100 g weiße Schokolade

200 ml Kokosmilch

20 g brauner Rohrzucker

2 EL weißer Rum

1 EL neutrales Öl

150 g Ananas aus der Dose (abgetropft)

3 EL Ananassaft (aufgefangen)

2 TL Vanillezucker

  Weiße Schokolade fein hacken, Mandeln grob hacken. Reiswaffeln in einer sehr großen Schüssel mit den Händen zerbröseln. Ananas in einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Ofen auf 160°C vorheizen. Haferflocken, Kokosraspeln und die Mandeln zu den zerbröselten Reiswaffeln geben und gut vermischen.

  Die Ananasstücke mit dem Saft mit einem Mixen sehr kurz zu einem groben Mus pürieren. Kokosmilch in einem kleinen Topf erwärmen, Vanillezucker und braunen Zucker darin auflösen. Die gehackte Schokolade dazugeben und schmelzen lassen, schließlich Öl, Rum und das Ananasmus unterrühren. Die Mischung warm in die große Schüssel zu den trockenen Zutaten geben und sehr gut untermischen. Die Hälfte der Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausbreiten und etwa 30 Minuten im Ofen hell backen, dabei alle 10 Minuten die Mischung umrühren. Danach mit der zweiten Hälfte des Granolas genauso verfahren. Flach ausgebreitet auf dem Backblech oder einem großen Brett vollständig auskühlen lassen, danach in luftdicht verschließbare Behälter umfüllen. Schmeckt ausgezeichnet mit etwas Naturjoghurt und frischen Ananas. eat it. love it.

Den Geschenkanhänger gibt’s hier zum Download, viel Spaß damit!Und wenn ihr gleich mehrere Granolas verschenken wollt, findet ihr hier einen DIN A4-Bogen mit neun Labels zum Ausdrucken:

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Wie alles begann: Flammkuchen Hawaii

Für Michi und mich war schon lange bevor wir tatsächlich damit angefangen haben, klar, dass wir Bloggen wollen. Perfektionisten wie wir sind, haben wir uns Monate lang mit der Suche und Anpassung des Layouts aufgehalten und uns so kleine Spielereien wie die Herzchen mit Nummern für die Rezeptanweisungen ausgedacht. Eines Abends haben wir gemeinsam gekocht und unsere erste Fotosession für den späteren Kochblog (der damals noch namenlos war) veranstaltet. Es gab Flammkuchen Hawaii, der sich in eine lange Reihe von Perversionen um das Verunstalten von Klassikern mit Clemens Wilmenrods Konzept vom Toast Hawaii einreiht. Aber was sollen wir sagen, wir stehen einfach auf die Kombination! Und als ich bei meinem Berlinbesuch im Jahr 2009 im Restaurant “Nante’s Eck” einen Flammkuchen Hawaii sah und aß, da war es geschehen. Deshalb ist der Flammkuchen Hawaii quasi ein Startschuss für unsere ernsthaften Blogambitionen gewesen – nun, und schmecken tut er natürlich auch bestens.

Ursprünglich habe ich den Flammkuchen mit einem einfachen Teig ohne Hefe hergestellt, doch als ich das erste Mal einen Flammkuchen nach Nickys Rezept herstellte, wurde dieser nie wieder gemacht. Dennoch war ich nie vollkommen zufrieden mit der Kombination aus süßer Ananas und diesem weißen Teig – irgendwie war der Flammkuchen stets zu süß. Inzwischen habe ich deshalb Nickys Rezept etwas weiterentwickelt und ersetze nun einen Teil des Weizenmehls durch Weizenvollkornmehl. Dadurch wird der Teig wunderbar herb (ja sogar “rustikal”) und bietet der Süße ein tolles Gegengewicht.

für 2 große Flammkuchen

125 g Weizenvollkornmehl

125 g Weizenmehl, Type 550

50 g Roggenmehl, Type 1150

15 g Frischhefe

180 ml lauwarmes Wasser

1/2 TL Meersalz

150 g Kochschinken

1 kleine Dose Ananas

200 g Crème fraîche

50 ml Sahne

  Mehle und Salz in einer Rührschüssel mischen, Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und in die Mitte der Rührschüssel geben. Mit dem Knethaken einer Küchenmaschine oder von Hand vermengen und mindestens fünf Minuten weiterkneten. Wenn der Teig an den Händen festklebt, lieber noch etwas mehr Mehl hinzugeben, damit der Teig auch nach dem Ruhen nicht klebt. Die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch bedecken und den Teig an einem warmen Ort mindestens 1 Stunde gehen lassen. Danach den Teig kurz durchkneten (wenn er wieder oder immer noch kleben sollte, könnt ihr hier nochmal etwas Mehl einarbeiten),  in zwei gleich große Kugeln teilen und diese nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen. Durch den Vollkornanteil geht der Teig weniger schnell auf als normaler Hefeteig – plant also gegebenenfalls nochmal 30 Minuten zusätzliche Gehzeit ein. Der Teig ist backbereit, wenn er bei leichtem Eindrücken wieder langsam zurückfedert.

  Ofen auf höchste Stufe vorheizen. Wenn ihr einen Pizzastein besitzt, diesen auf einem Gitter auf unterster Schiene in den Ofen legen und vorheizen, etwa 30-45 Minuten (je nach Ofen). Ananas abtropfen und ggf. in Stücke schneiden, Schinken in feine Streifen schneiden. Crème fraîche mit Sahne cremig rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

  Teigkugeln jeweils zwischen zwei Blättern Backpapier sehr dünn ausrollen. Mit der Creme bestreichen und Ananas und Schinken darauf verteilen. Mit dem Backpapier auf den Pizzastein oder ein Backblech auf unterster Schiene in den Ofen schieben. Nach 8-10 Minuten den Flammkuchen vom Backpapier lösen – klebt er noch sehr fest, einfach noch eine weitere Minute warten. Danach etwa 3-5 Minuten goldbraun fertig backen. eat it. love it.

Flammkuchen Hawaii damals...

...und heute!

 

 

 

Neulich hatte ich spontan die Idee, einen einfachen Salat aus Mango, Ananas, Paprika und Rucola zu machen – dazu gab es ein Sweet-Chili-Dressing. Schwupps war die Idee geboren, diese Zutaten zwischen zwei Bagelhälften zu bringen. Gar nicht so leicht, wie ich gemerkt habe: wenn die Zutaten nicht gerade sehr dünn sind, wird es schwierig und nimmt fast Burger-Gestalt an! Daher wäre mein Ansatz für das nächste Mal: alles dünner schneiden und ungefähr auf die Größe des Bagels bringen, dann hält er sich besser in der Hand. ;)

Für zwei Bagels:

1 Handvoll Rucola

1 Mango

1 kleine rote Paprika

2 Scheiben Ananas (aus der Dose)

1 kleines Putenfilet oder Hähnchenbrustfilet

Für das Dressing:

4 EL Chili Sauce for Chicken

je einige Tropfen Öl, Essig und Saft aus der Ananasdose

Salz, Pfeffer

In einer Pfanne das Filet goldbraun anbraten, herausnehmen und dünne Scheiben abschneiden. Die Mango schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. Die Paprika entkernen und waschen, Ringe abschneiden. Ananasscheiben abtropfen lassen.

Bagels im Backofen aufbacken. Unterdessen Rucola waschen, abtropfen lasssen und das Dressing anrühren. Die Bagels herausnehmen, kurz abkühlen lassen und halbieren. Auf jede Hälfte ein kleines Nest aus Rucola setzen und dieses mit den vorbereiteten Zutaten belegen und mit Dressing beträufeln. Deckel drauf und fertig. eat it. love it.

Bei meinem Lieblingsbäcker habe ich die Kombi immer wieder als Sandwich gegessen: hauchdünne Putenbrust, Ananas, Salat und eine Currycreme in einer großen Sesamsemmel. Das Problem war leider nur, dass die Semmel immer viel zu dick war und man dadurch vom Belag nur so ein bisschen geschmeckt hat. Kurzum: das Verhältnis Brot-Belag hat einfach nicht gestimmt.

Als ich nun Michis Tomaten-Mozzarella-Bagels probiert habe, kam mir die Idee, mein Lieblingssandwich vom Bäcker einfach in Bagelform zu bringen. Und was soll ich sagen – er ist schnell belegt, macht satt und schmeckt genau so, wie ich mir das vorgestellt hatte.

für einen Bagel:

1 Bagel

1 Blatt Salat (z.B. Lollo Rosso)

1 Scheibe Ananas aus der Dose

ca. 5 dünne Scheiben Putenbrustfilet

1 EL Mayonnaise

1/2 TL Currypulver

Bagel nach Packungsanweisung oder selbst backen. Ich halbiere, im Gegensatz zu Michi, meinen Bagel nicht vor dem Backen, da ich gerne einen weichen Kern habe – das ist allerdings Geschmackssache! Salat waschen, Ananas abtropfen lassen und etwas vom Saft auffangen.

Mayonnaise mit Currypulver und einem Spritzer Ananassaft verrühren. Bagel abkühlen lassen, halbieren und beide Hälften mit der Currymayonnaise bestreichen. Salatblatt auf die untere Bagelhälfte legen. Putenbrustscheiben zu kleinen Röllchen formen und dicht nebeneinander auf das Salatblatt legen. Schließlich Ananasscheibe auf die Putenbrust legen und mit der oberen Bagelhälfte abschließen. eat it. love it.

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Partysalat: Nudelsalat Hawaii

Schon im März war die gemeinsame Geburtstagsfeier von zwei lieben Freunden und wir haben dieses Jahr die Grillsaison früh eröffnet. Zu diesem Anlass hab ich nach Partysalaten recherchiert und bin auf den Nudelsalat Hawaii gestoßen, der auf unterschiedlichen Kochseiten vorgeschlagen wird. Auf der Feier kam der Nudelsalat spitzenmäßig an, weshalb ich das Rezept gerne weitergebe. Im Sommer, wo sich eigentlich ein Grillfest ans andere reihen sollte (wenn denn das Wetter mitspielt…), ist es doch schön, mal was Exotischeres dabei zu haben. Die Kombination Schinken-Ananas ist in Deutschland auf fast jeder Pizzakarte zu finden und allseits beliebt und es zeigt sich, dass sie ebenso gut mit Pasta funktioniert. So hab ich nun den Nudelsalat Hawaii gemacht:

500 g Fusilli

400 g Kochschinken

1 Zwiebel

1 Dose Ananas in Stücken

1 rote Paprika

1 großer Becher Crème fraîche

Salatcreme

Salz, Pfeffer

Essig, Zitronensaft

etwas Thai-Basilikum, fein gehackt

Es geht schon mal mit den Nudeln los: in vielen Nudelsalatrezepten steht, dass man die Nudeln abschrecken soll. Das ist zwar praktisch, wenn man schnell kalte Nudeln haben will, aber schade, da man damit auch viel gute Stärke und „Klebkraft“ wegwäscht. Außerdem nehmen warme Nudeln noch sehr viel Flüssigkeit und damit Geschmack auf. Also nicht abschrecken, abkühlen lassen!

Kochschinken in kleine Quadrate schneiden, Zwiebel fein hacken und mit etwas Öl in der Pfanne glasig anschwitzen. Schinkenstückchen dazu und kurz mitdünsten.

Ein wenig Saft aus der Ananasdose zum Ablöschen nehmen, dann Crème fraîche dazu, alles fein verrühren, salzen, pfeffern und ab über die Nudeln.

Alles mit den Ananasstücken und der kleingeschnittenen Paprika vermischen. Übrigen Ananassaft aus der Dose nach und nach zugeben, bis sich das Dressing cremig an  die Nudeln schmiegt. Mit Salatcreme, Zitronensaft und Essig sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Wegen der süßen Ananas verträgt der Salat recht viel Essig und die Nudeln nehmen ihn gerne auf. Fein gehackten (Thai-)Basilikum vorsichtig unterheben.
eat it. love it.