Lange ist es her, da haben wir für euch regelmäßig die Vapiano-Specials getestet – irgendwann waren wir soweit, dass wir in der ersten Woche jeder Specialrunde im Vapiano standen, natürlich mit Begleitung, und uns durch fast alle Gerichte futterten. Warum wir damals aufgehört haben, haben wir bei der letzten schnellen Review vor zwei Jahren ausführlicher erklärt. Wir merkten, dass wir immer öfter nur noch negative Kritik auszusetzen hatten und uns irgendwann gar nicht mehr darauf freuten, die Specials für euch zu probieren. Eine Ausnahme: Die Herbstspecials, die fast immer unseren Geschmack trafen. Als wir uns also am Wochenende für einen Kinobesuch trafen, statteten wir dem Münchner Vapiano in den Fünf Höfen einen Besuch ab und machten zumindest einen kleinen Test der halben Special-Karte.

Dort stellten wir zu unserer Überraschung fest: Specials kosten wieder so viel wie vor drei Jahren. Deflation? Ne, eher wieder realistische Preise. Vegetarische Gerichte für etwa sieben Euro, das Gericht mit Rind für knappe neun Euro – das geht im Vergleich zur Standardkarte gut durch. Und auch sonst las sich alles, als hätte man es so schon länger nicht mehr auf dem Teller gehabt.

Michi & Tina: Orientalische Küche kam auf diesem Blog zwar bisher noch nicht wirklich vor, wir stehen momentan aber beide darauf. Kann es sein, dass Hummus gerade Trendessen wird? Wie auch immer, wenn ja, dann haben die Specialköche hier einen Nerv getroffen. Die Insalata Levante mit Hummus, Kichererbsen und getrockneten Datteln klang nach garantiertem Genuss für uns. Im Vergleich zu den anderen Salaten sind die Specialsalate immer relativ klein, deshalb haben wir ihn uns als Vorspeise gegönnt.

Erste Enttäuschung: Die Datteln waren aus. Stattdessen hat uns der Koch eine Scheibe Parmesan empfohlen. Der ist zwar genau das Gegenteil von süßem Obst, aber wir waren froh darum, denn die Masse an Tomaten-Dressing war definitiv süß genug. Due Sauce hat leider auch die feinen Aromen von Spinat und Mangold überschwemmt. Auf dem Bild nicht zu sehen: die esslöffelgroße Portion Hummus, die unter dem Salat versteckt lag, aber die Suche wert war. Insgesamt keine Fehlentscheidung, aber auch kein Must have.

Insalata Levante, 7,25 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Zarter Babyspinat, Mangold und viele aromatische Wildkräuter, dazu getrocknete Datteln, Kichererbsen, frische Tomaten und zum Dippen hausgemachter Hummus, eine Kichererbsencreme. Vollendet mit unserem hausgemachten Tomaten-Dressing.”

Michi: Ah, Puttanesca! Für mich gibt es diese Pasta immer dann, wenn ich ganz für mich alleine bin, denn ich kenne tatsächlich niemanden, der sich mit Oliven, Kapern oder Sardellen so richtig anfreunden kann – vom diesem Dreigespann in der Puttanesca ganz zu schweigen. Ich persönlich verstehe es ja nicht: die Kombination aus herben Zutaten funktioniert für mich ganz wunderbar.

Was hier definitiv den Ton angibt sind die Sardellenfilets, denn die sind vor allem eines: salzig. Wer sich für dieses Gericht entscheidet, sollte also dringend ein Getränk dazu bestellen. Ich könnte auch gut mit weniger Sardelle leben, dann hätten vielleicht auch die Kapern und die Oliven noch eine Chance. Ansonsten ist die Sauce schön tomatig, die Menge genau so, dass die Nudeln nicht darin ertränkt werden, so wie sie eben sein muss.

Fazit: Wer wie ich auf derart kräftige Gerichte steht, für den ist die Pasta Puttanesca genau richtig – klare Genussempfehlung!

Pasta alla puttanesca, 7,00 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Original italienisch – Sardellen, Kapern, Oliven und Oregano in unserer hausgemachten Tomatensauce.”

Tina: Ich bin in letzter Zeit auf den Kürbis gekommen. Praktisch, dass ich meinen Gelüsten gleich in Pastaform nachgeben konnte. In der Theorie klang die Pasta con zucca piccante nach Geschmacksexplosion aus Schärfe, Kürbis und Kokos, die ja inzwischen zu einer Standardkombination geworden ist. Leider gab es dann statt der Explosion nur ein wenig Kitzeln am Gaumen: Scharf wurde es, sobald ich auf eines der großen Chilistücke biss (dann aber so richtig), ansonsten blieb das Aroma etwas flach. Die Sauce selbst schien zu wenig Schärfe abbekommen zu haben, und durch die zugegebene Kokosmilch wurde diese natürlich noch gemildert. Der Kürbisanteil in der Sauce war dafür genau richtig.

Die hinzugebenen Würfel vom Hokkaidokürbis waren dagegen leider nahezu roh. Gerade so essbar. Dadurch, dass der Koch statt “Campanelle” wohl “Pappardelle” verstanden hat, ging das mit dem gemeinsamen Aufspießen von Nudel und Kürbis auch nicht allzu gut. Wunderbar dazu gepasst haben aber die Pinienkerne und der Pak Choi. Von Letzterem hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen, da also gerne nach ein wenig mehr Grün im Gericht fragen.

Insgesamt eine schöne, wunderbar herbstliche Zusammenstellung, die leider in der Ausführung nicht so ganz gelungen ist. Mein Tipp deshalb: Auf die angebratene Chilischote verzichten und dafür die gesamte Sauce mit etwas scharfem Öl am Tisch aufpeppen, das macht die Sache runder.

Pasta con zucca piccante, 7,00 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Pak Choi, frischer Chili und Pinienkerne in unserer hausgemachten Kürbissauce, verfeinert mit Kokosmilch. Ein leckeres Extra sind unsere gebratenen Scampi.”

 

Letzte Woche gab es für mich eine große Premiere – ich durfte zum ersten Mal überhaupt ein Blogevent besuchen und auch noch bei Vapiano hinter die Kulissen gucken. Das Marketing Team um Jana und Kathrin hat nämlich zum Vapiano Blogger-Kochen in die Münchner Filiale am Bahnhof Pasing eingeladen. Ich war die einzige Foodbloggerin, mit dabei waren dafür drei herzallerliebste Damen aus der Fashionsparte, die nicht minder koch- und foodbegeistert am Wok und am Pizzacounter standen.

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Noch bevor die Filiale regulär öffnet, waren wir schon da – um neun Uhr morgens hat uns Jana aus der Bonner Vapianozentrale erwartet, währenddessen waren die Vapianisten schon voll in der Vorbereitung für den Tag. Nach für nach trudelten die anderen Bloggerinnen, Alice, Anne und Conny, sowie Kathrin vom  “Achtung” PR-Team ein. Die Völlerei konnte beginnen, und ich frage mich immer noch, wie ich ernsthaft auf die Idee kam, etwas zu frühstücken…schon zur Besprechung gab es erst einmal frische Croissants und eine Antipastiplatte. Danach haben wir unsere eigenen roten Vapiano-Schürzen bekommen und durften gleich an den Wok. Dabei gab’s ein wenig Hilfe von Koch und Restaurantleiter Matthias.

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Hiermit möchte ich mich aufrichtig bei allen Vapianisti entschuldigen, denen ich bei meinen Specialreviews je angekreidet habe, etwas vergessen zu haben oder die ich mit knurrendem Magen verwünscht habe, weil sie nicht schneller gemacht haben. Die Arbeit hinter dem Wok ist gar nicht einfach. Jeder Schritt ist für jedes Gericht genau vorgetaktet. Wir haben erst einmal alle Pasta Salvia Piccante gekocht und dafür auch eine Rezeptversion für Mitarbeiter bekommen. 150 Sekunden hat ein Vapianist normalerweise Zeit für das Gericht, Anne und ich haben mit Sicherheit mindestens doppelt so lang gebraucht. Die Zucchini wären mir fast angebrannt und zwischendurch ist meine Sauce zu kalt geworden, weil ich die Gemüsebrühe nicht kreisförmig in den Wok gegossen habe, sondern in einem Schwall in die Mitte. Bisher habe ich das immer für Effekthascherei gehalten, Matthias sei Dank weiß ich nun: beim Herunterlaufen werden Brühe und Öl schon heiß und der Garprozess wird so nicht unterbrochen. Als er das Gericht später noch einmal für uns alle gekocht hat, hat das trotz gleicher Zutaten und Vorgehensweise einfach viel besser geschmeckt. Im Vergleich zu meiner Version ist mir nun klar: mehr Mut zu Salz und Pfeffer!

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Im Anschluss daran haben wir einen Ausflug an den Pizzabereich gemacht. Dort hat uns Matthias gezeigt, wie man richtig Pizzateig auseinanderzieht. Nämlich: Teiglinge flach drücken, mit viel Mehl dazwischen aufeinanderlegen und als Stapel auseinanderziehen. Das Feintuning gibt’s danach beim Ziehen über den Rand der Arbeitsfläche (wie bei Strudelteig) und vor allem in der Disziplin des KunstvolldurchdieLuftwirbelns, an der ich mich mal lieber nicht versucht habe.

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Bei der Gelegenheit gab’s natürlich ganz viele Blicke hinter die Kulissen – bis auf das Brot wird alles frisch in den Filialen zubereitet, sogar die Eier für den Nizza-Salat kocht das Team am morgen in einem großen Wok. Leider hat sich der Akku meiner Kamera (den man ja nur alle Jubeljahre mal aufladen muss…) während des Events verabschiedet, deshalb habe ich dann mit meinem iPhone weiterfotografiert. Weitere Fotos findet ihr natürlich auf den anderen drei Blogs. Vielen Dank auch an Jana, von ihr stammen die Fotos, auf denen ihr mich auch mal zu Gesicht bekommt :)

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Als kleines Geschenk gab’s noch einen Home Cup, einen Nachschub an Vapiano-Gewürzen und die rote Schürze zum Mitnehmen. Vielen Dank nochmal an das Vapiano-Team für den tollen Tag bei euch in Pasing! Und für euch hat Jana vom Vapiano-Team mir netterweise unsere Rezepte für den Tag, Pasta Salvia Piccante und Pasta Estiva, als PDF zur Verfügung gestellt. Einfach downloaden und selbst einmal probieren!

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Nachgekocht: Pasta Pesto e Cioccolata

Ein Vapiano-Special, das mir gut in Erinnerung geblieben ist, war Pasta Pesto e Cioccolata . Ich erinnere mich noch, wie skeptisch ich war, ob denn dunkle Schokolade und Basilikumsauce überhaupt zusammenpassen würden. Im Nachhinein kann ich nur sagen: auf jeden Fall, aber man muss sich drauf einlassen können!

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Ich habe das Gericht relativ bald nach der Specialrunde nachgekocht und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, seitdem schlummerte die Zutatenliste als Entwurf in meinem Adminbereich des Blogs. Wie so oft kam ich einfach nicht dazu, das Gericht einmal tagsüber bei Tageslicht zu kochen und zu fotografieren. Als mir jedoch eine Leserin eine äußerst liebe Mail schickte und darin um das Rezept bat, wusste ich: jetzt wird’s Zeit! Also Leute, hier meine Variante von “Pasta Pesto e Cioccolata” aka “Aromen, die sonst nix miteinander zu tun haben, tummeln sich auf meiner Zunge-Pasta”:

für 2 Personen

200g Nudeln

50 g Kochschinken

300 g Kirschtomaten

100 ml Sahne

75 ml Gemüsebrühe

20 g Schokolade (80% Kakaoanteil)

1 1/2 gehäufte EL Basilikumpesto

etwas Knoblauchöl, alternativ: 1/4 Knoblauchzehe und Olivenöl

01-grün  Ofen auf 120°C Umluft vorheizen, Tomaten waschen und halbieren.  Mit der Schnittfläche nach oben in eine ofenfeste Form setzen und mit 1/4 TL Zucker und 1/2 TL Salz gleichmäßig bestreuen. Für etwa eine Stunde im Ofen antrocknen lassen, zwischendurch wenden und umrühren, um ein Anbrennen zu vermeiden.

02-grün  Schinken in Quadrate mit etwa 1cm Kantenlänge schneiden. Schokolade in grobe Stücke hacken. Nudelwasser aufsetzen. Knoblauchöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen (alternativ den Knoblauch in etwas Olivenöl andünsten und später im Ganzen aus dem fertigen Gericht herausholen), Schinken daran anbraten. Nach etwa drei Minuten Ofentomaten dazugeben, kurz anschwitzen und mit Sahne und Gemüsebrühe ablöschen. Währenddessen die Nudeln bissfest garen. Die Sahnesauce etwa 2 Minuten einköcheln lassen, danach das Pesto unterrühren.

03-grün  Gekochte Nudeln in die Pfanne geben und gut mit der Sauce vermischen. Auf tiefen Pastatellern servieren und unmittelbar vor dem Essen mit der gehackten Schokolade bestreuen. eat it. love it.

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Ein Gruß von Vapiano: der Home Cup

Vapiano hatte Geburtstag – und wir sollten mitfeiern! Haben wir aber nicht. In einer “Blogparade” sollten Blogger darüber berichten, wie sie zum ersten Mal bei Vapiano waren. Nette Idee, doch weder hatten wir zu dem Zeitpunkt Zeit für einen solchen Blogeintrag, noch (und das ist wichtiger) konnten wir uns an unser erstes Mal bei Vapiano erinnern. So viel sei gesagt: es war noch zu Zeiten, an denen man im Münchner Vapiano in den Fünf Höfen am Samstagabend nicht fast eine Stunde für Pasta anstehen musste und auch kein Problem hätte, danach noch einen Sitzplatz zu finden. Dennoch ist letzte Woche Post bei uns eingetrudelt – als Belohnung für den Blogpost sollte es für jeden von uns einen der neuen “Home Cups” geben, und die haben wir nun trotzdem erhalten.

Vapiano Home Cup

Die Idee, in unterschiedlichen Städten unterschiedliche Tassen mit eigenem Städtedesign zu verkaufen, ist ja nun wirklich nicht neu. Es gibt da noch so eine amerikanische Kaffeehauskette – ach, wie hieß sie gleich nochmal…ahja, genau die, die diese komischen Küchlein am Stiel verkaufen – die das seit sehr langer Zeit weltweit erfolgreich betreiben. Die Variante für uns Münchner ist dunkelgrün und mit einem Löwen bedruckt, der gerade eine Spaghetti schlürft. Tina hasst eigentlich die Farbe dunkelgrün und sie ist von Geburt an Fan des FC Bayern München. Sie fühlt sich mit diesen Tassen also nicht getroffen, aber das ist ja nun wirklich ihr Problem :D

Vapiano Home Cup

Hier könnt ihr euch durch die Städtedesigns durchklicken (unsere Favoriten: New York und Nürnberg!), es gibt Städte, die es deutlich besser, aber welche auch, die es unserer Ansicht nach schlechter getroffen haben, als wir mit unserem Löwen. Ein Wolpertinger wäre ein echter Insider für alle Bayern gewesen, aber zumindest aus offizieller Sicht war der Löwe sicherlich die bessere Wahl. Die Tassen haben keine Henkel sind und sind deshalb eher Keramikbecher, wir finden das aber eigentlich ganz schick. Laut Verpackung passen 250ml hinein und sie sollen spülmaschinenfest sein – das wird unser automatischer Langzeittest ergeben. Zu haben sind sie bei Vapiano für 8,50€

Vapiano Home Cup

Mit dabei im Paket waren außerdem ein sehr netter Brief vom Vapiano-Team, ein paar Luftschlangen zum Geburtstag und noch zwei Mal Schokolade am Stiel für heiße Schokolade. Tina hat beim Anblick der Stiele zunächst entsetzt Cake Pops befürchtet und dann erleichtert aufgeatmet. In diesem Sinne, unser Fazit: wer noch keine Ahnung hat, was er sammeln soll und noch viele Tassen braucht, der könnte seine Freude an den Home Cups haben – allerdings ist Vapiano bisher nicht so verbreitet wie Starbucks, sodass dieser Plan nicht für jedes Reiseziel aufgehen dürfte. Wir hätten uns statt der Tassen lieber etwas mit Bezug zum “Kerngeschäft”, also Pizza oder Pasta, gewünscht. Dennoch: alles Gute nachträglich zum Geburtstag!

Anmerkung: falls aus diesem Blogeintrag nicht genügend hervorgegangen: Vapiano hat uns die Home Cups kosten- und bedingungslos zukommen lassen.

Wie ihr vielleicht bemerkt habt, sind unsere Special-Reviews rar geworden. Die Gründe sind ganz Einfache: a) haben wir nicht mehr ganz so viel Zeit, zu Beginn jeder Specialrunde sofort im Vapiano für euch alle Specials durchzuprobieren, b) ist uns aufgrund von Vorkommnissen in einer bestimmten Münchner Filiale zumindest an dieser die Lust vergangen und c) haben wir festgestellt, dass die Preise einfach ordentlich angezogen haben und für uns nach vielen Enttäuschungen in keiner Relation mehr zu den Specials standen.

Da jedoch einmal im Jahr eine Specialrunde mit Mitarbeiterspecials ist, und wir diese im letzten Jahr zur besten Specialrunde aller Zeiten auserkoren haben, haben wir es kurz vor Ende der aktuellen Runde doch noch ins Vapiano Fünf Höfe in München geschafft und wollen euch zumindest eine kurze Einschätzung einiger Gerichte präsentieren. Bis Mittwoch habt ihr noch Zeit, euch selbst von den Kreationen zu überzeugen. Vorab: es ist immer wieder schön zu sehen, dass die Vapianisti selbst mit den kreativsten Ideen des Jahres aufwarten – wir zumindest konnten uns gar nicht entscheiden, was wir denn nun essen sollen.

Die Pasta Cervo con Salsa al Vino Rosso ließ Tinas Herz höherschlagen: es ist Zeit für Hirsch! In der Beschreibung klang das Gericht  nach ganz viel Aroma, und man bekommt tatsächlich eine wunderbar herbstliche, herzhafte Pasta serviert. Der Hirschrücken war butterweich, das Gemüse und vor allem die Pilze haben wunderbar dazu gepasst. Fast schon stilecht gehörten die Preiselbeeren dazu, das war es jedoch schon mit den Aromen eines typischen Wildgerichts: eine Spur Wacholderbeere, Nelke oder Piment hätten den Hirsch sicher gestützt, so war nicht ganz klar, welchen Mehrwert das Fleisch allein für das gesamte Gericht liefern sollte – Rind hätte es in dieser Kombination wohl ebenso getan. Auch etwas mehr Wein und weniger Verwässerung durch Sahne und Brühe hätten der Sauce gut getan. Dennoch: ein würdiger Nachfolger für Tinas Liebling vom letzten Jahr, Pasta Autunno Colorato!

PASTA CERVO CON SALSA AL VINO ROSSO
von Jörg Kauböck aus dem Vapiano Duisburg
Hirschrücken mit frischem Rosmarin angebraten, Zucchini, Karotten, frische Pilze und weiße Zwiebeln in einer cremigen Sauce mit einem Hauch Tomate, Rotwein, Preiselbeeren und auf Wunsch mit unserem hausgemachten Knoblauchöl. Mich gibt’s auch vegetarisch.

Wieso ist noch niemand früher auf die Idee gekommen, eine Art Pizza Hawaii mit Curry zu machen? Die Kombination ist einfach sagenhaft! Wir haben uns für die vegetarische Variante ohne Huhn entschieden und können euch versichern: die Pizza hat auch so geschmeckt. Die Zwiebeln geben einen herzhaften Konterpart zum frisch-fruchtigen der Ananas-Curry-Connection. Leider geriet unsere Pizza, wie es weiße Pizzen ohne Tomatensaucen gerne mal tun, etwas trocken (oder auch besonders knusprig, je nachdem…) , geschmacklich wäre das ansonsten vielleicht sogar eine Kreuzung aus Curry, Pizza und Flammkuchen geworden. Dennoch: auf jeden Fall zu empfehlen!

PIZZA POLLO CON CURRY
von Katharina König aus dem Vapiano Heilbronn
Unsere hausgemachte Pizza mit Currysauce, Mozzarella, roten Zwiebeln, frischer Ananas und Hähnchenwürfeln, vollendet mit Currypulver.

Hach, ein Klassiker unter den Vapiano-Specials: man nehme Pasta mit halbgetrockneten Tomaten, dazu Zucchini, ein paar typische Pastazutaten und Kräuter, die den Ton angeben sollen, fertig ist ein neues Special. Wie gut, dass wir die Beschreibung vor der Bestellung nicht so genau gelesen haben, wir hätten uns wohl aufgeregt. Optisch sieht Pasta Pollo Nell’Orto wunderbar herbstlich aus, geschmacklich jedoch war sie leider ziemlich enttäuschend. Vom Salbei hat man nichts geschmeckt, die Sauce war eine ungebundene Mischung aus Gemüsebrühe und Öl, in der vom Weißwein (mit dem sichtbar abgelöscht wurde) jedoch ebenso nichts zu schmecken war. Feurige Chili? Leider auch hier Fehlanzeige. Selbst nach ordentlichem Nachwürzen ist auch die Schärfe auf der Strecke geblieben. Sehr schade, denn in der Beschreibung klingt das Special im Nachhinein ganz wunderbar.

PASTA POLLO NELL’ORTO
von Lukas Wiede aus dem Vapiano Braunschweig
Unsere frische Pasta mit Hähnchenwürfeln, frischen Pilzen, Zucchini, weißen Zwiebeln, knackigen Pinienkernen, feurigem Chili, halbgetrockneten Tomaten und Salbeiblättern in einer leichten Sauce, abgelöscht mit Weißwein. Passt besonders gut zu unseren hausgemachten Campanelle.

 

 

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Nachgekocht: Pasta Tacchino Piccante

Süß und scharf ist eine Kombination, die ich ohnehin sehr sehr gerne mag. Beim Thai Curry ohne Palmzucker fehlt für meine Geschmacksknospen einfach etwas. Noch besser wird’s für mich, wenn fruchtige Aromen im Spiel sind – ihr könnt euch also vorstellen, wie gerne ich bei Vapiano Pasta Tacchino Piccante mit Huhn, Gemüse und Chili-Orangen-Sauce esse. Schon beim ersten Mal hat die Sauce mich direkt an die bekannte Sweet Chili-Saucen als Dip zu Frühlingsrollen erinnert, dazu fruchtige Orangenaromen.

Beim Experimentieren habe ich es anfangs besonders gut gemeint und den Orangensaft für die Sauce aus frischen Orangen selbst gepresst – großer Fehler! Die Orange war dabei viel zu vorherrschend, noch dazu hatte ich ein paar eher saure Exemplare erwischt. Deshalb: nehmt guten Gewissens Orangensaft aus dem Tetra Pak und schmeckt damit eure Sauce ab, sie wird’s euch danken und ist immer noch fruchtig genug. Bei meinen Recherchen bin ich auf allerlei Versionen gestoßen, die erfolgversprechendste war die, die ein ominöser englischsprachiger User im Forum von chefkoch.de gepostet hat. Ich habe sie leicht abgewandelt und finde, dass sie dem Original ziemlich nah kommt.

für zwei Personen:

200 g Nudeln

100 g Sweet Chili Sauce

100 ml Orangensaft

1/2 TL geriebener Ingwer

1 TL Speisestärke

75 ml Gemüsebrühe

1 kleine Karotte

1 kleine rote Paprikaschote

1 Baby Pak Choi oder 1/2 Pak Choi

200 g Hühnerbrustfilet

  Hühnerbrustfilet waschen und trockentupfen, in Würfel mit etwa 1,5cm Seitenlänge schneiden. Gemüse putzen, Karotten und Paprika in dünne Streifen schneiden. Pak Choi-Blätter vom Strunk lösen, welke Stellen abschneiden, mit kaltem Wasser abbrausen und ebenfalls quer in Streifen schneiden.

Ein etwa drei Zentimeter langes Stück Ingwerwurzel schälen und fein reiben. Sweet Chili Sauce in einem kleinen Topf aufkochen, derweil die Speisestärke mit etwas Orangensaft anrühren. Wenn die Chilisauce kocht, Stärke und Orangensaft dazugeben und auf niedriger Hitze drei Minuten köcheln lassen. Den geriebenen Ingwer dazugeben und nach eigenem Geschmack mit noch mehr Chilisauce oder Orangensaft abschmecken. Sollte sie euch danach wieder zu flüssig werden, einfach nochmal etwas Stärke anrühren und die Sauce damit nochmals aufkochen. Nudelwasser aufsetzen und die Nudeln bissfest kochen.

  Währenddessen Hühnerbrustwürfel im Wok mit etwas Öl etwa vier bis fünf Minuten braten, nach der Hälfte der Zeit wenden. Das Fleisch herausnehmen und salzen, Karotten im Wok andünsten. Nach zwei Minuten die Paprika und den Pak Choi hinzufügen und zwei Minuten mitdünsten. Mit Gemüsebrühe ablöschen, aufkochen lassen und nach einer weiteren Minute die gebratene Hühnerbrust sowie die Orangen-Chili-Sauce dazugeben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und die leicht abgetropften Nudeln unterrühren. eat it. love it.

Pak Choi gibt’s in sehr gut sortierten Supermärkten oder an der Frischetheke im Asia-Laden. Oftmals liest man, dass man ihn “gut” durch Mangold ersetzen könne, ich finde das überhaupt nicht. Sie sehen sich zwar sehr ähnlich, schmecken jedoch unterschiedlich – und laut Wikipedia ist Mangold eine Rübe und Pak Choi ein Kohl, wo soll da schon ein ähnlicher Geschmack herkommen? Ich habe Pak Choi deshalb lieber weggelassen, wenn ich ihn nirgendwo auftreiben konnte.

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Nachgekocht: Pasta Prosciutto Tartufato

Pasta Prosciutto Tartufato

In der letzten Special-Runde bei Vapiano hat uns das Gericht “Pasta Prosciutto Tartufato” überzeugt – nicht so sehr durch den Einsatz von Trüffelschinken, sondern vielmehr durch die gelungene Kombination aus Blauschimmelkäse und Senf. Jedenfalls habe ich mich dran gemacht, das Rezept nachzukochen – das Ergebnis gibt es hier; der Schinken ist ein einfacher Kochschinken aus der Frischetheke – tuts genauso, finde ich. ;)

Für zwei Portionen

250 g Pasta z.B. Penne

180g Kochschinken, ca. einen Zentimeter dick

100 g Sahne

80-100 g Blauschimmelkäse

2 EL geriebener Parmesan

2 TL mittelscharfer Senf

2 Handvoll frischer Spinat

1 kl. Zwiebel

1 Knoblauchzehe

Salz, Pfeffer

So geht’s:

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Schinken in Würfel schneiden. Spinat waschen, Stiele entfernen und etwas kleiner zupfen. Pasta nach Packungsangabe in reichlich Salzwasser kochen.

Zwiebel mit etwas Olivenöl im Wok anschwitzen. Schinkenwürfel und Knoblauch dazugeben und ungefähr drei Minuten bei mittlerer Hitze mit braten. Sahne angießen und zwei Minuten köcheln lassen. Parmesan und Blauschimmelkäse dazugeben und auf kleiner Flamme schmelzen lassen. Senf einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Spinat in den Wok geben. Pasta abgießen und zum Rest geben, vorsichtig umrühren. Auf Pastatellern anrichten und genießen. eat it. love it.

1 Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Schinken in Würfel schneiden. Spinat waschen, Stiele entfernen und etwas kleiner zupfen. Pasta nach Packungsangabe in reichlich Salzwasser kochen.

2 Zwiebel mit etwas Olivenöl im Wok anschwitzen. Schinkenwürfel und Knoblauch dazugeben und ungefähr drei Minuten bei mittlerer Hitze mit braten. Sahne angießen und zwei Minuten köcheln lassen. Parmesan und Blauschimmelkäse dazugeben und auf kleiner Flamme schmelzen lassen. Senf einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Spinat in den Wok geben. Pasta abgießen und zum Rest geben, vorsichtig umrühren. Auf Pastatellern anrichten und genießen. eat it. love it.

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Frisch vom Kiosk: “LECKER Trattoria”

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich euch eine Kaufempfehlung für das Italien-Spezial der essen&trinken gegeben – am Donnerstag hat LECKER nachgezogen und ein Spezialheft “Trattoria” an den Kiosk gebracht. Ursprünglich wollte ich mir das Heft nicht kaufen, bisher konnte ich einfach noch nicht allzu viel mit der LECKER anfangen. Aber dann hat mich ein ganz eindeutiger Hinweis auf dem Cover doch zum euphorischen Kauf bewegt: in der Ausgabe sind mehrere Originalrezepte von Vapiano, genauergesagt: ehemalige Specials, enthalten! Beim Durchblättern daheim habe ich den Kauf gleich noch weniger bereut, denn fast jedes Rezept im Heft möchte ich jetzt sofort nachkochen. Sofort!

Das Layout wirkt auf vielen Seiten sehr liebenswert im Vintage-Style, das gefällt mir absolut. Manche Seiten sind mir persönlich leider etwas zu wirr und chaotisch aufgebaut, da weiß man gar nicht, wo der Blick zuerst hingehen soll. Die Rezepte wirken beim ersten Durchlesen nicht allzu schwer, vor allem aber praktikabel und auf gute Geschmacksträger ausgerichtet. Ich bin sicher, dass sich viele Rezepte auch noch nach einem mittelschweren Arbeitstag noch zaubern lassen.

Dem Feiertag sei Dank habe ich mich dann für ein Rezept entschieden, das ich auch mit meinen heimischen Vorräten kochen konnte – ein Ex-Vapiano-Special, Pasta Salvia piccante mit Marsala, Salbei, rohem Schinken und Tomaten. (Einwurf von Michi: warum eigentlich schon wieder “piccante”?!) Der Salbei in meinem Balkonkasten wartet nun ohnehin schon zwei Wochen auf seinen ersten Einsatz Und statt der obligatorischen “halbgetrockneten Tomaten” habe ich einfach mal wieder ofengetrocknete Tomaten gemacht. Die Anweisungen im Rezept haben gepasst und ich habe die angegebene Zubereitungszeit von 20 Minuten sogar noch unterboten – bis die Casarecce al dente waren, war die Sauce in der Pfanne daneben auch schon fertig. Geschmeckt hat es ganz großartig, deshalb gibt es jetzt schon einmal eine Kaufempfehlung von mir.

Daneben sind noch unter Anderem “Pasta Salmone del Sole” und “Pasta Estiva” im Heft vertreten, die ja beide bei unseren Special-Verkostungen gut abgeschnitten haben. Doch auch das Canneloni-Rezept vom Cover sieht einfach zum Dahinschmelzen aus, und zum Dessert kann ich mich eigentlich kaum zwischen Cantuccini-Tiramisu mit Erdbeeren und den Rezepten für Eiscreme entscheiden…

Ganz Ungeduldige finden das Rezept für Salvia Piccante auch bei Stylebloggerin anna frOst, die in Hamburg bei einer kleinen Vapianista-Schulung mitmachen durfte. Und weitere Vorschaubilder aus dem Heft findet ihr hier: http://www.lecker.de/rezepte/artikel-2535746-rezepte/LECKER-Trattoria-Cucina-alla-Mama.html?i=8&icid=2535104&scroll=912

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Bavette Melanzane con Mozzarella

Für mich steht eine Sache fest: Auberginen brauchen Zeit. Durch ihre schaumstoffartige Textur lassen sie sich nicht einfach ein paar Minuten in einen Topf werfen und sind dann wunderbar zart, im Gegenteil: die Auberginen in diesem Rezept dürfen gut und gerne 15 Minuten schmoren, bevor man daraus einen Pasta-Sugo machen kann. Pasta Melanzane passt traditionell gut zu Spaghetti, in diesem Rezept sind es die Bavette von Barilla.

Bavette Melanzane con Mozzarella

Für 3-4 Portionen:

300 g Bavette oder Linguine

2 Auberginen

Olivenöl

1 Schalotte

2 Knoblauchzehen

5 Zweige Thymian

10 Blätter Basilikum

etwas Oregano

300 g Kirschtomaten

1 Dose Tomaten in Stücken

etw. Zitronensaft

Salz, Pfeffer

1 Kugel Mozzarella

Vorbereitung: Auberginen waschen und in zwei Zentimeter große Würfel schneiden, in einen Seiher geben und kräftig salzen, um die Bitterstoffe und Wasser herauszuziehen. Mindestens eine halbe Stunde im Spülbecken abtropfen lassen. Je länger die Auberginen „entsaften“, desto schneller werden sie später in der Pfanne weich.

Schalotte in feine Würfel, Knoblauchzehen in dünne Scheibchen schneiden. In einer großen, hohen Pfanne die Zwiebelwürfel in etwas Olivenöl anschwitzen, bis sie leicht gebräunt sind. Währenddessen Basilikumblätter hacken und mit Thymian, Oregano und Knoblauch zu den Zwiebeln geben, kurz mitdünsten. Auberginenwürfel dazu und 10 bis 15 Minuten anbraten, bis sie weich sein. Mit entsprechendem Timing die Pasta in reichlich Salzwasser kochen.

Kirschtomaten halbieren und mit den übrigen Tomaten zu den Auberginen geben. Etwas einkochen lassen und abschmecken, unterdessen Mozzarella in Würfel schneiden. Pasta abgießen, dabei etwas Nudelwasser auffangen. Alles gut vermengen und bei Bedarf mit etwas Nudelwasser geschmeidig halten. Mozzarella darüber streuen und servieren. eat it. love it.


Bavette Melanzane con Mozzarella

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Nachgekocht: Pizza Brie e Pere

Pizza Brie e Pere

Im Januar und Februar gab es bei Vapiano die Special-Pizza “Brie e Pere” – Brie und Birne. Damals hatte ich schon festgestellt, dass die Kombination an sich genial ist und sicher auch als Pizza super funktioniert; nur leider war sie dann für meinen Geschmack zu trocken. Gerade beim Gedanken an Birnen erwartete ich eine saftigere Pizza, bei der sich die Aromen im Mund schön verbinden. Ich hatte ebenfalls festgestellt, dass die Lösung dieses trockenen Problems sein könnte, die Pizza als Calzone gefüllt zu machen – das Ergebnis meines Experiments könnt ihr hier lesen. :) Und wie ihr am oberen Bild sehen könnt, habe ich natürlich zum Vergleich auch eine normale Pizza gemacht. Ganz unten findet ihr mein Grundrezept für Pizzateig.

Pizza Brie e Pere Birnen

Die Birne habe ich längs geviertelt, entkernt und in relativ dünne Scheiben geschnitten.

Pizza Brie e Pere ungebacken

Die Zutaten auf der ungebackenen Pizza:

Tomatensauce - total simpel aus passierten Tomaten, Salz, Pfeffer und dem Vapiano Pizzagewürz angerührt
Birnenscheiben
Speckwürfel - im Original war es Bacon, aber da ich eine Calzone geplant hatte und der Bacon nie knusprig geworden wäre, habe ich die Würfel verwendet
Brie - ein einfacher Tortenbrie, davon großzügige Scheiben abgeschnitten
Parmesan - in feine Hobel geschnitten; er gibt noch einen salzigen Touch

Fertig – und ab damit in den Ofen. :)

Unten seht ihr den Belag der Calzone-Variante – identisch, nur gehäuft.

Pizza Brie e Pere Calzone

Pizza Brie e Pere Calzone Rand

Den Rand der Calzone habe ich immer wieder übereinander umgeschlagen. Dabei bildet sich ein schöner Brotrand, den man auch gut nutzen kann, um die flüssige Füllung aufzusaugen.

Pizza Brie e Pere Calzone

Das Ergebnis: eine unglaublich knusprige Pizzadecke, die den Inhalt sehr saftig gehalten hat…

Pizza Brie e Pere Calzone

…so saftig, dass die tomatige Birnen-Käse-Mischung beim Aufschneiden ein wenig herausfloss. Ich fand jedenfalls die Kombination in der Calzone sehr gelungen. eat it. love it.

Grundrezept für Pizzateig

500 Gramm 00-Mehl
1 gehäufter TL Salz
250 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel Frischhefe
1 EL Honig
2 EL Olivenöl

Das Mehl mit dem Salz in eine Rührschüssel geben und mit einer Gabel verrühren. Eine Mulde bilden. Die Hefe und den Honig im Wasser auflösen und in die Mulde geben. Mit der Gabel ein wenig Mehl unter die Flüssigkeit rühren, so dass eine flüssige Masse entsteht. Mit einem Küchentuch abdecken und bei ca. 40°C im Ofen oder an einem warmen Ort eine Viertelstunde gehen lassen.

Das “Dampferl” sollte nun Blasen geschlagen haben. Mit der Gabel das restliche Mehl unterrühren, bis sich trockene Klümpchen bilden. Nun mit den Händen weiterarbeiten:  Olivenöl zugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Die Teigkugel mit Mehl bestäuben und wiederum gehen lassen.
Je länger der Teig gehen kann, desto geschmeidiger und elastischer wird er schließlich. Im Idealfall hat er dazu über Nacht im Kühlschrank Zeit. Dazu entsprechende Portionen in Gefrierbeutel füllen und verschließen.