Lange ist es her, da haben wir für euch regelmäßig die Vapiano-Specials getestet – irgendwann waren wir soweit, dass wir in der ersten Woche jeder Specialrunde im Vapiano standen, natürlich mit Begleitung, und uns durch fast alle Gerichte futterten. Warum wir damals aufgehört haben, haben wir bei der letzten schnellen Review vor zwei Jahren ausführlicher erklärt. Wir merkten, dass wir immer öfter nur noch negative Kritik auszusetzen hatten und uns irgendwann gar nicht mehr darauf freuten, die Specials für euch zu probieren. Eine Ausnahme: Die Herbstspecials, die fast immer unseren Geschmack trafen. Als wir uns also am Wochenende für einen Kinobesuch trafen, statteten wir dem Münchner Vapiano in den Fünf Höfen einen Besuch ab und machten zumindest einen kleinen Test der halben Special-Karte.

Dort stellten wir zu unserer Überraschung fest: Specials kosten wieder so viel wie vor drei Jahren. Deflation? Ne, eher wieder realistische Preise. Vegetarische Gerichte für etwa sieben Euro, das Gericht mit Rind für knappe neun Euro – das geht im Vergleich zur Standardkarte gut durch. Und auch sonst las sich alles, als hätte man es so schon länger nicht mehr auf dem Teller gehabt.

Michi & Tina: Orientalische Küche kam auf diesem Blog zwar bisher noch nicht wirklich vor, wir stehen momentan aber beide darauf. Kann es sein, dass Hummus gerade Trendessen wird? Wie auch immer, wenn ja, dann haben die Specialköche hier einen Nerv getroffen. Die Insalata Levante mit Hummus, Kichererbsen und getrockneten Datteln klang nach garantiertem Genuss für uns. Im Vergleich zu den anderen Salaten sind die Specialsalate immer relativ klein, deshalb haben wir ihn uns als Vorspeise gegönnt.

Erste Enttäuschung: Die Datteln waren aus. Stattdessen hat uns der Koch eine Scheibe Parmesan empfohlen. Der ist zwar genau das Gegenteil von süßem Obst, aber wir waren froh darum, denn die Masse an Tomaten-Dressing war definitiv süß genug. Due Sauce hat leider auch die feinen Aromen von Spinat und Mangold überschwemmt. Auf dem Bild nicht zu sehen: die esslöffelgroße Portion Hummus, die unter dem Salat versteckt lag, aber die Suche wert war. Insgesamt keine Fehlentscheidung, aber auch kein Must have.

Insalata Levante, 7,25 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Zarter Babyspinat, Mangold und viele aromatische Wildkräuter, dazu getrocknete Datteln, Kichererbsen, frische Tomaten und zum Dippen hausgemachter Hummus, eine Kichererbsencreme. Vollendet mit unserem hausgemachten Tomaten-Dressing.”

Michi: Ah, Puttanesca! Für mich gibt es diese Pasta immer dann, wenn ich ganz für mich alleine bin, denn ich kenne tatsächlich niemanden, der sich mit Oliven, Kapern oder Sardellen so richtig anfreunden kann – vom diesem Dreigespann in der Puttanesca ganz zu schweigen. Ich persönlich verstehe es ja nicht: die Kombination aus herben Zutaten funktioniert für mich ganz wunderbar.

Was hier definitiv den Ton angibt sind die Sardellenfilets, denn die sind vor allem eines: salzig. Wer sich für dieses Gericht entscheidet, sollte also dringend ein Getränk dazu bestellen. Ich könnte auch gut mit weniger Sardelle leben, dann hätten vielleicht auch die Kapern und die Oliven noch eine Chance. Ansonsten ist die Sauce schön tomatig, die Menge genau so, dass die Nudeln nicht darin ertränkt werden, so wie sie eben sein muss.

Fazit: Wer wie ich auf derart kräftige Gerichte steht, für den ist die Pasta Puttanesca genau richtig – klare Genussempfehlung!

Pasta alla puttanesca, 7,00 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Original italienisch – Sardellen, Kapern, Oliven und Oregano in unserer hausgemachten Tomatensauce.”

Tina: Ich bin in letzter Zeit auf den Kürbis gekommen. Praktisch, dass ich meinen Gelüsten gleich in Pastaform nachgeben konnte. In der Theorie klang die Pasta con zucca piccante nach Geschmacksexplosion aus Schärfe, Kürbis und Kokos, die ja inzwischen zu einer Standardkombination geworden ist. Leider gab es dann statt der Explosion nur ein wenig Kitzeln am Gaumen: Scharf wurde es, sobald ich auf eines der großen Chilistücke biss (dann aber so richtig), ansonsten blieb das Aroma etwas flach. Die Sauce selbst schien zu wenig Schärfe abbekommen zu haben, und durch die zugegebene Kokosmilch wurde diese natürlich noch gemildert. Der Kürbisanteil in der Sauce war dafür genau richtig.

Die hinzugebenen Würfel vom Hokkaidokürbis waren dagegen leider nahezu roh. Gerade so essbar. Dadurch, dass der Koch statt “Campanelle” wohl “Pappardelle” verstanden hat, ging das mit dem gemeinsamen Aufspießen von Nudel und Kürbis auch nicht allzu gut. Wunderbar dazu gepasst haben aber die Pinienkerne und der Pak Choi. Von Letzterem hätte es ruhig etwas mehr sein dürfen, da also gerne nach ein wenig mehr Grün im Gericht fragen.

Insgesamt eine schöne, wunderbar herbstliche Zusammenstellung, die leider in der Ausführung nicht so ganz gelungen ist. Mein Tipp deshalb: Auf die angebratene Chilischote verzichten und dafür die gesamte Sauce mit etwas scharfem Öl am Tisch aufpeppen, das macht die Sache runder.

Pasta con zucca piccante, 7,00 €, gegessen im Vapiano München Fünf Höfe

“Pak Choi, frischer Chili und Pinienkerne in unserer hausgemachten Kürbissauce, verfeinert mit Kokosmilch. Ein leckeres Extra sind unsere gebratenen Scampi.”

 

Das ging dann plötzlich auch ganz schnell – im vergangenen Monat haben wir die 100-Post-Marke auf Instagram geknackt. Dementsprechend werden die RoundUp-Beiträge nach dieser Ausgabe wohl eher ein Best Of werden, da wir sonst die Seite sprengen. Für den vollen Überblick: Folgt uns auf Instagram, unter we_love_pasta findet ihr alle unsere Bilder.

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Tina kocht Jamie: Die Pasta mit Pilzen und Spinatsalat war zwar sehr lecker… // …konnte aber optisch natürlich trotzdem nicht mit Michis Kreationen mithalten: Parmigiana aus dem Ofen… // …und Salat mit gebratener Zucchini und Knoblauch-Mais vor dem ESC-Abend.

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Der White Rabbit’s Room in München ist ein zauberhafter kleiner Fuchsbau am Wiener Platz, in dem man auch noch die leckeren Kuchen von der Zimtschneckenfabrik bekommt. Hier im Bild: Beeren-Butterkuchen // Abendessen für den Fußballabend: Steak mit Kartoffeln, gebratenem Spargel und Bozner Sauce (Rezept für die Sauce findet ihr in Tinas Kolumne auf Süddeutsche.de). Dass der FC Bayern verloren hat, war leider nur mit dieser Grundlage auszuhalten // Scharfes Abendessen bei Michi: gebratener Tofu mit Pak Choi und Pfifferlingen

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Launchevent bei Dallmayr: In der neuen Barista Academy in der Münchner Innenstadt bleiben diese hübschen Teile heute leider ausgeschaltet // Anlass des Events: die neuen “Capsa”-Kaffeekapseln, die Dallmayr ab Juli/August für Nespresso-Maschinen anbietet. Hier im Bild gut zu sehen: Dallmayr will pro Kapsel 85% weniger Aluminum verarbeiten als Nespresso. Dennoch sagt man auch hier, dass Kaffeekapseln nichts sind, wenn man auf Müllvermeidung achten möchte // Tina hat für euch natürlich verkostet. Zum Start gab es den Espresso “Barista”…

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Fazit zum “Barista”: bessere Crema als Nespresso, geschmacklich kann er auch gut mithalten // Danach ein “Lungo Velluto”, der sehr mild und samtig auf der Zunge liegt. Leckerer Kaffee mit angenehmer Vanillenote // Und noch einer. Espresso “Indian Sundara”, der zunächst sehr ungewohnt und fruchtig schmeckt. Insgesamt besser als der “Barista”. Und der heimliche Star auf dem Foto ist natürlich das Schokoladenmacaron, das Macaronverweigerin Tina zum Macaronfan gemacht hat.

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Sommer in München: FroYo mit dreierlei Beeren an der Leopoldstraße // Zum Vatertag und Familiengeburtstag hat Tina mal wieder einen Versuch in der Reihe “Die Suche nach dem perfekten Käsekuchen” gewagt. Den perfekten Teig hat sie nun, fehlt nur noch die perfekte Füllung. Diese hier war zumindest ein guter Geschmackskompromiss für jeden und sehr gut.

Es wird mal wieder Zeit für einen kleinen Rückblick auf unseren letzten Monat – im April waren wir auf Instagram besonders fleißig. Allerdings gab es auch mehrere Anlässe, die wir für euch natürlich gerne fotografisch festgehalten haben. Wer uns noch nicht folgt: Ihr findet uns unter dem Nutzernamen we_love_pasta und könnt dort immer live mitzubekommen, was bei uns und auf dem Teller so los ist.

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Event im Münchner Marriott Hotel mit Fleisch soweit das Auge des Steakfans reicht // Vor der großen Action aber erst einmal Aperitif in der Autofahrervariante // Viererlei Rinderfilet für den Start des Events, die große Blindverkostung. Qual der Wahl zwischen USDA Prime Beef, Dry Aged und bayerischem Rind, einmal tiefgefroren und wieder aufgetaut und einmal frisch. Luxusprobleme, ihr seht schon. (Tina fand übrigens das US-Beef am leckersten!)

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Steffen in Bloggeraction: Wer braucht schon Promis, wenn es Fleisch zu knipsen gibt? Und während Souschef Martin Gruß das Fleisch vorbereitet… // …steht Chef David Seidel schon am Posten, um unsere “Vorspeise” (nach der Filetverkostung) vorzubereiten… // …nämlich dieses köstliche Kunstwerk: Dry Aged Beef, Balsamico-Schalotten, Rucola und Pinienkerne

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Jetzt wird’s aber Zeit für den Hauptgang: Rib-Eye im Ganzen aus dem Ofen .h… // …dazu Wurzelgemüse und junge Kartoffeln mit selbstgemachtem Rote-Beete-Relish und Sweet Chili Sauce – Tina im Steakhimmel // Hier noch einmal das Dry Aged Beef im Ganzen. Welche Tipps wir bei den beiden Köchen im Marriott gelernt haben und mein Versuch, diese tolle Vorspeise naczukochen, kommen demnächst als eigener Blogpost.

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Michi deckt sich bei Dunkin’ Donuts ein… // …und Tina ist am Abend nach dem Steakevent schon auf der nächsten Veranstaltung. Diesmal hat die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft zum Foodstyling-Event eingeladen. Dort hat uns ein Profi gezeigt, wie man Essen richtig professionell inszeniert. Nur, dass es dann eben nicht mehr essbar ist… ///.. bzw. trinkbar. So wie dieser Latte Macchiatto. Mit Schaum. Fragt aber nicht, mit was für Schaum ;)

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Großes Thema in München an dem Tag: Eröffnung der ersten Dunkin Donuts-Filiale der Stadt am Ostbahnhof. Die Schlage war lang und die Leute im Zucker-Fett-Rausch, deshalb hat Tina auf Probeexemplare verzichtet // Kaffeebecherweisheit von “Fräulein Grüneis” im Englischen Garten // Michis Eröffnung der Spargelsaison, natürlich mit self-made Hollandaise

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Jedes Mal beim Gang durch die Theatinerstraße bleibt Tina vor der Auslage von Maelu stehen, jetzt hat sie sich endlich für stolze sieben Euro ein Törtchen gegönnt: ein Traum von Cassis-Törtchen mit Schokoladenkern // Angeschmolzener Ziegenkäse mit Rosmarin und Honig, dazu Salatbett und dunkles Baguette // Wir haben gemeinsam angegrillt. Tinas Teller: Hühnerbrust, Salat, gegrillte Kartoffel, Michis Honey-Mustard- und Barbecuesauce und italienischer Nudelsalat.

Kochen mit Freunden ist ja immer so eine Sache. Wenn Michi und ich uns zu zweit in unsere winzigen Küchen stellen, mag das ja gerade noch hinhauen – mit mehreren Leuten wird es dann doch meist problematisch. Dabei wäre es doch so lustig, mit Gleichgesinnten so viel Platz zu haben, wie man sich nur in einer Küche erträumen kann, einfach aus den Schubladen jedes erdenkliche Küchenutensil herauszuziehen, gemeinsam zu essen und danach nicht einmal mehr den Abwasch erledigen zu müssen? Tjaha, klingt nach einem Szenario in einer Welt am Ende des Regenbogens? Wurde aber für mich am Mittwoch Realität. Denn das Münchner Traditionskaufhaus Kustermann hat 11 Münchner Foodblogger zum Stammtisch eingeladen. Und wenn Foodblogger Stammtisch halten, wird natürlich gekocht, geratscht und fotografiert.

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Dorothee, Claudia und Martin hatte ich ja bereits im November beim Thanksgiving-Dinner kennengelernt, gemeinsam mit Petra und Zava haben sie sich um die Auswahl unseres Drei-Gänge-Menüs gekümmert, das wir dann alle gemeinsam fabriziert haben. In der Kochschule von Kustermann war genug Platz für alle, jeder hat mal hier und mal da mitgeholfen und sich beim anderen wieder eine tolle Idee abgeguckt.

kustermann-jan14-10Als Vorspeise gab es dreierlei Crostini, mit Hühnerleber, Zucchinicreme und als Bruschetta, danach ein bissfestes (!) Safranrisotto mit Maispoulardenbrust und Gremolata. Und zum Dessert: Nougatcreme auf dem Löffel, eingetaucht in dunkle Kuvertüre und unterschiedlich bestreut mit gehackten Pistazien, australischem Flusssalz oder Szechuanpfeffer.

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(c) Dominik Schönleben

Ich habe mich zu Martin an den Dessertposten gesellt und mir vom Konditormeister endlich mal step by step erklären lassen, wie ich Kuvertüre richtig ohne Thermometer temperiere. (Genau daran bin ich nämlich schon viel zu oft gescheitert…) Mein Lieblingsdialog des Abends war der mit Steffen und Sabrina:

Ich so: “Von welchem Blog seid ihr denn?”
Die beiden so: “Von feed me up before you go-go”
Ich quietschend so: “Wah, euch kenne ich, das lese ich!”
Sabrina so: “Und du?”
Ich so: “Von We love Pasta”
Die beiden so: “Ha, euch kennen wir auch!”

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(c) Dominik Schönleben

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(c) Dominik Schönleben

Außerdem habe ich noch viele andere Blogger kennengelernt, nämlich Harald, Susanne, Amelie und Florian. Und obwohl ich am Anfang noch Angst hatte, ob ich auch alle Namen behalten könne, habe ich am Ende des Abends tatsächlich alle gekonnt. Klar, war ja auch ein ständiges Rufen in der Küche. Das Essen hat köstlich geschmeckt und war ein großer Spaß. Vielen Dank an Kustermann und an Carolin (die mit mir auch fleißig Nougatlöffel verziert hat) und Gabriel, die beide das Event organisiert haben, an Dominik für die tollen Fotos – und natürlich an euch anderen, dass wir so schön gemeinsam gekocht haben!

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Ging ganz schön schnell, der letzte Monat! Irgendwie kommt es mir gar nicht so lang vor, dass ich euch unseren ersten Instagram-Rückblick für den Blog gebastelt habe. Was hat sich seitdem getan? Wir haben mehr Follower (yay! Wer noch dazustoßen möchte, bitte hier entlang: http://instagram.com/we_love_pasta) und haben noch fleißiger für euch geknipst, was bei uns so los war.

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Bei Tina war Besuch aus der griechischen Heimat da, und natürlich wollte der anständig ausgeführt werden. Deshalb gab’s am Abend XXL-Pizzen in der Münchner L’Osteria am Gasteig. Die halbe Hawaii war übrigens für Tina, das hat auch echt gereicht, denn… // …am nächsten Tag ging es Mittags für Feiertagskaffee zum nächsten XXL-Laden: Dem Café Winklstüberl in Fischbachau. Leider sind die Torten nicht mehr so sensationell wie früher, aber gut war’s immer noch. So hat Tina dieses Stück Schoko-Sahne-Torte dann auch tatsächlich verputzt, inklusive anschließendem Wachkoma. // Gesünder ging’s dafür bei Michi ein Wochenende später zu. Er hat zu vegetarischem Tofu-Kürbis-Curry eingeladen – richtig lecker!

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Gefüllte Hühnerbrust mit Salbei und buntem Salat bei Michi // An Thanksgiving war Tina beim Microsoft-Thanksgiving-Event mit Martin Baudrexel in München eingeladen. Zehn Minuten nach dem Begrüßungs-Hugo gab es bereits weißen Glühwein in der Schnappverschlussflasche. Die heißkalte Qual der Wahl… // Eröffnung des Events in Ziemann’s Kochschule

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Baudrexel und sein Team beim Anrichten des ersten Gangs, der ohne Foto blieb: Curry-Kokos-Suppe mit Garnelen // Tinas Lieblingsgang des Abends: überragende Kürbisravioli mit Feldsalat und salzig-süßem Popcorncrunch // Und weil sie so gut waren, gleich noch ein Foto von den Ravioli

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Martin Baudrexel und Zorra vom Kochtopf-Blog. Ein großer Spaß, endlich mal so viele Foodblogger in natura zu sehen – mit dabei waren auch Claudia von Dinner um Acht, Dorothee von Bushcooks Kitchen, Martin von Einfach ein schönes Leben, Mel von Pimpimella sowie Ricki und Lisa von Blogschokolade & Butterpost. Außerdem noch Christian von LeuMund, der zwar nicht über Essen bloggt, aber über andere schöne Dinge.  // Später am Abend war’s dann soweit: der Truthahn war fertig! Sehr zart, dazu Süßkartoffelpüree und Rosenkohl. Und eine Cranberry. // Nachtisch kurz vor Mitternacht: Applecrumble und Eis. Die zweite Portion für Tina (*räusper*) sah gleich aus.

Fans unserer Facebook-Seite wissen es bereits – wir haben beschlossen, euch zwischen unseren Blogbeiträgen via Instagram mit Fotos auf dem Laufenden zu halten, was bei uns so kulinarisch los ist! Ob gemeinsame Kochabende in Michis Küche, der Besuch im Lieblingscafé oder eine tolle Neuentdeckung, wir werden uns ab sofort alle Mühe geben, für euch all das fotografisch mit unseren Smartphones festzuhalten und auf unserem Instagram-Account we_love_pasta mit euch zu teilen. Für alle ohne Instagram gibt es hier den Rückblick auf den Oktober.

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Am letzten Wiesnwochenende: Ein echtes halbes Wiesnhendl, stilecht mit Erfrischungstuch, im Hacker-Festzelt // Wir beide im München 72, links für Tina Salat mit gebackenem Ziegenkäse, rechts für Michi eine Portion Käsespätzle. Beides lecker und sehr zu empfehlen.

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Flammkuchenabend bei Michi: Vollkornbrot mit Frischkäse und getrockneten Tomaten als Appetizer… // …der erste Flammkuchen, noch etwas dicker, mit einem Glas Federweißen… // …zweite Runde, mit Zuspruch von Tina und mehr Mut zur Dünne.

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Vierter und letzter Flammkuchen, in rohem Zustand // Tinas Besuch in der L’Osteria am Gasteig in München. Köstliche XXL-Pizzen auf zu kleinen Tellern und vor allem zu kleinen Tischen, wenn alle Pizza bestellen.

Wir hoffen einfach mal, dass ihr Interesse an solchen Rückblicken habt und sind gespannt auf eure Rückmeldungen und ob die Followerzahl demnächst steigt :) Die nächsten Male haben wir hoffentlich mehr zu berichten!

Münchner Kinder macht man unterwegs mit etwas ganz Einfachem froh, wenn sie Hunger kriegen und quengeln: eine Breze auf die Hand, fertig. Mache ich für mich selbst noch mir heute so, wenn ich einen akuten Anfall von “ich habe so viel Hunger und eigentlich keine Zeit, etwas zu essen/gleich gäbe es ja was Richtiges/ich will Breze!” habe. Das Logo auf den großen Fensterscheiben des Café Glückskind ist deshalb zum einen sehr passend, zum anderen sagt es etwas ganz Entscheidendes über die Betreiber aus  – die kennen sich mit Kindern aus. Und das merkt man dem Café auch innen an.

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Am Sonntagnachmittag habe ich mich mit einer Freundin im “Glückskind” auf einen Kaffee getroffen. Wir waren die einzigen Gäste ohne Kinder, ansonsten waren viele Familien mit kleinen Kindern da, es wurde getobt und gequiekt, dennoch hat es kein bisschen genervt. Für die Kleinen gibt’s eine bunte Spielecke, für die Großen gibt’s wunderhübsche Einrichtung zum Gucken und für Alle gibt es sehr leckeren Kuchen.

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Dieses Prachtexemplar von einem Kirschstreuselkuchen war meins, meine Freundin hat sich eine große Eisschokolade bestellt. Die 3,80€ für ein Stück Kuchen sind zwar nicht ganz billig, für Münchner Verhältnisse allerdings auch nicht mehr ganz so ungewöhnlich. Dafür hat der Kuchen geschmeckt wie selbstgemacht. Die Kirschfüllung war weder zu süß, noch zu sauer sondern einfach nur lecker fruchtig und die Streusel darüber sind im Mund ganz wunderbar mürbe zerfallen. Auch die Eisschokolade war wohl, bis auf die Eiskristalle am Vanilleeis, gut. Allerdings hat sie gleich mal 5,20€ gekostet.

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Mein großer Kaffee (2,60€) war, was nicht immer selbstverständlich ist, auch wirklich groß und ebenfalls in Ordnung. Hervorheben möchte ich an dieser Stelle noch den Service – insgesamt drei Mitarbeiter haben sich wunderbar nicht nur um uns (gut, ich als Bloggerin bin mit meiner Kamera vielleicht etwas aufgefallen…), sondern auch um die anderen Gäste gekümmert, immer wieder nachgefragt, ob alles passt und auch einmal einen kurzen Ratsch mit uns abgehalten. Wir haben uns wunderbar aufgehoben und umsorgt gefühlt, was nicht zuletzt auch an dem absolut entspannten Ambiente lag, und blieben fast bis Ladenschluss. Ich stehe ja auf schöne, gemütliche Einrichtung in diesem Stil, aber das wisst ihr sicher spätestens seit meinem Artikel über Münchner Mädchencafés!

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Café Glückskind – Seeriederstraße 9, München – www.cafe-glueckskind.de

 

Letzte Woche gab es für mich eine große Premiere – ich durfte zum ersten Mal überhaupt ein Blogevent besuchen und auch noch bei Vapiano hinter die Kulissen gucken. Das Marketing Team um Jana und Kathrin hat nämlich zum Vapiano Blogger-Kochen in die Münchner Filiale am Bahnhof Pasing eingeladen. Ich war die einzige Foodbloggerin, mit dabei waren dafür drei herzallerliebste Damen aus der Fashionsparte, die nicht minder koch- und foodbegeistert am Wok und am Pizzacounter standen.

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Noch bevor die Filiale regulär öffnet, waren wir schon da – um neun Uhr morgens hat uns Jana aus der Bonner Vapianozentrale erwartet, währenddessen waren die Vapianisten schon voll in der Vorbereitung für den Tag. Nach für nach trudelten die anderen Bloggerinnen, Alice, Anne und Conny, sowie Kathrin vom  “Achtung” PR-Team ein. Die Völlerei konnte beginnen, und ich frage mich immer noch, wie ich ernsthaft auf die Idee kam, etwas zu frühstücken…schon zur Besprechung gab es erst einmal frische Croissants und eine Antipastiplatte. Danach haben wir unsere eigenen roten Vapiano-Schürzen bekommen und durften gleich an den Wok. Dabei gab’s ein wenig Hilfe von Koch und Restaurantleiter Matthias.

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Hiermit möchte ich mich aufrichtig bei allen Vapianisti entschuldigen, denen ich bei meinen Specialreviews je angekreidet habe, etwas vergessen zu haben oder die ich mit knurrendem Magen verwünscht habe, weil sie nicht schneller gemacht haben. Die Arbeit hinter dem Wok ist gar nicht einfach. Jeder Schritt ist für jedes Gericht genau vorgetaktet. Wir haben erst einmal alle Pasta Salvia Piccante gekocht und dafür auch eine Rezeptversion für Mitarbeiter bekommen. 150 Sekunden hat ein Vapianist normalerweise Zeit für das Gericht, Anne und ich haben mit Sicherheit mindestens doppelt so lang gebraucht. Die Zucchini wären mir fast angebrannt und zwischendurch ist meine Sauce zu kalt geworden, weil ich die Gemüsebrühe nicht kreisförmig in den Wok gegossen habe, sondern in einem Schwall in die Mitte. Bisher habe ich das immer für Effekthascherei gehalten, Matthias sei Dank weiß ich nun: beim Herunterlaufen werden Brühe und Öl schon heiß und der Garprozess wird so nicht unterbrochen. Als er das Gericht später noch einmal für uns alle gekocht hat, hat das trotz gleicher Zutaten und Vorgehensweise einfach viel besser geschmeckt. Im Vergleich zu meiner Version ist mir nun klar: mehr Mut zu Salz und Pfeffer!

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Im Anschluss daran haben wir einen Ausflug an den Pizzabereich gemacht. Dort hat uns Matthias gezeigt, wie man richtig Pizzateig auseinanderzieht. Nämlich: Teiglinge flach drücken, mit viel Mehl dazwischen aufeinanderlegen und als Stapel auseinanderziehen. Das Feintuning gibt’s danach beim Ziehen über den Rand der Arbeitsfläche (wie bei Strudelteig) und vor allem in der Disziplin des KunstvolldurchdieLuftwirbelns, an der ich mich mal lieber nicht versucht habe.

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Bei der Gelegenheit gab’s natürlich ganz viele Blicke hinter die Kulissen – bis auf das Brot wird alles frisch in den Filialen zubereitet, sogar die Eier für den Nizza-Salat kocht das Team am morgen in einem großen Wok. Leider hat sich der Akku meiner Kamera (den man ja nur alle Jubeljahre mal aufladen muss…) während des Events verabschiedet, deshalb habe ich dann mit meinem iPhone weiterfotografiert. Weitere Fotos findet ihr natürlich auf den anderen drei Blogs. Vielen Dank auch an Jana, von ihr stammen die Fotos, auf denen ihr mich auch mal zu Gesicht bekommt :)

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Als kleines Geschenk gab’s noch einen Home Cup, einen Nachschub an Vapiano-Gewürzen und die rote Schürze zum Mitnehmen. Vielen Dank nochmal an das Vapiano-Team für den tollen Tag bei euch in Pasing! Und für euch hat Jana vom Vapiano-Team mir netterweise unsere Rezepte für den Tag, Pasta Salvia Piccante und Pasta Estiva, als PDF zur Verfügung gestellt. Einfach downloaden und selbst einmal probieren!

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Obwohl ich als Mädchen die Farbe Rosa und Schnörkel und Blümchenmuster vehement abgelehnt habe, bin ich heute umso hingerissener, wenn es mich in ein richtiges “Mädchencafé” verschlägt: Kuchen wie zu Hause, eine verspielte Einrichtung mit Shabby Chic und Bonbonfarben und Kaffee aus Porzellantassen wie bei Oma gibt’s da, es ist hell und freundlich und einfach nur schön. Das scheint gerade mal wieder ein Trend zu sein – in München gibt es inzwischen auch ein paar solcher Cafés. Für diesen Monat möchte ich euch deshalb drei echte Mädchencafés in München vorstellen, die wunderbar für einen Kaffeeklatsch mit der besten Freundin geeignet sind.

Café Fräulein – Altstadt

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Das kleine Café ist vielleicht zwei Minuten Fußweg vom Viktualienmarkt entfernt, wenn die gestreifte Markise nicht gerade ausgefahren ist, läuft man schon fast daran vorbei. Innen ist es jedoch wunderbar nostalgisch eingerichtet, nur wenige Tische und eine Kaffeebar gibt’s hier. Das Kuchenangebot wechselt, manchmal steht sogar eine Auflaufform voller Scheiterhaufen neben den kleinen Glasglocken mit kleinen Kuchen. Es gibt Käsekuchen mit Beeren, Blondies und natürlich Zimtschnecken, denn das Café gehört zur Giesinger “Zimtschneckenfabrik”. Alle Kuchen, die ich bisher dort gegessen habe, waren sehr lecker und frisch – mein Favorit ist inzwischen der unglaublich saftige Apfelkuchen (oben rechts im Bild). Die Kuchen kosten um die 2,50€, die Tasse Kaffee gibt’s für 2,40€, Cappuccino für 2,80€.

Café Fräulein – Frauenstraße 11 – www.cafe-fräulein.de

Princess Schokobar – Schwabing

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Ganz in der Nähe von der Münchner Freiheit liegt die Princess Schokobar, die sich selbst “Chocolaterie & Patisserie” nennt. Tatsächlich gibt es hier Pralinen und handgeschöpfte Schokolade zu kaufen, wir sind beim letzten Besuch jedoch geradewegs auf die Vitrine an der Ladentheke zugesteuert. Wunderbare kleine Törtchen gibt’s hier, Michi und ich haben uns für das Cassis-Schoko-Törtchen (3,90€) und das Törtchen mit Kokoscreme und Himbeeren für 3,50€ entschieden. Dazu gab es Cappuccino mit Soja-Vanille-Milch (3,00€).

dad-cafes01Alle Kreationen des Hauses sind vegan, gemerkt hat man davon jedoch gar nichts. Im Gegenteil, den leckeren Vanille-Cappuccino ziehe ich ab sofort jedem mit herkömmlicher Milch vor…der stolze Preis für die Törtchen ist unserer Ansicht nach absolut gerechtfertigt, sie sind wirklich kleine Kunstwerke und schmecken hervorragend. Leider hat der Laden momentan nur freitags und samstags geöffnet für wenige Stunden geöffnet, die Öffnungszeiten findet ihr auf der Website.

Princess Schokobar – Haimhauserstraße 3a – www.princess-chocolate.com

Café Lotti – Maxvorstadt

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Ein Traum in Rosa erwartet einem im Café Lotti – gut, eine Ecke ist auch noch babyblau. Schlichte weiße Möbel, geblümte Tischdeckchen und opulente Kronleuchter an der Decke machen das Café durch und durch barbieesk, macht aber gar nichts. Die Kuchenauswahl ist klein, aber wirklich fein, besonders den Käsekuchen möchte ich hier lobend hervorheben. Ich habe selten so einen guten Käsekuchen in einem Münchner Café gegessen (bin aber natürlich auf Tipps und Gegenmeinungen eurerseits gespannt!), er hat für mich genau die richtige Konsistenz und Ausgewogenheit zwischen Vanille und Zitrone. Leider habe ich den genauen Kuchenpreis nicht mehr im Kopf, er kostet auch etwa 2,50€, wenn ich mich recht erinnere. Sollte es die Varianten mit Himbeeren oder Blaubeeren geben, so möchte ich euch diese ebenfalls ans Herz legen. Ach, am liebsten würde ich hier jeden Tag Käsekuchen essen. Die Tasse Kaffee gibt’s für 2,60€, der Cappuccino kostet hier 3,00€.

Café Lotto – Schleißheimer Straße 13 – www.cafe-lotti.de

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Drei am Dritten #2: Münchens beste Krapfen

dreiamdritten Wir sind Faschingsmuffel. Aber wenn es etwas gibt, was uns die narrische Zeit (im wahrsten Sinne des Wortes!) versüßt, dann ist es die Krapfenschwemme, die Bäckereien zwischen Neujahr und Faschingsdienstag erfasst. Krapfen (aka Berliner aka Pfannkuchen) soweit das Auge reicht! Was für ein Anlass, gleich mit dem Thema in unsere zweite Runde “Drei am Dritten” zu starten – wir haben uns für euch einen Nachmittag lang (zugegeben: mit der tatkräftigen Unterstützung von Freunden und Familie) durch das Sortiment von drei richtig guten Adressen für Krapfenproduzenten in München gegessen. krapfentest01 Uns war es wichtig, nicht sofort die kleinen und großen Bäckereiketten der Stadt anzusteuern. Klar gibt es auch an anderen Adressen Münchens richtig leckere Krapfen (zu nennen wäre da etwa noch die Kette mit dem großen R am Anfang und dem kleinen ischart am Ende…), doch mit den Exemplaren dieser “Drei am Dritten” sind wir richtig glücklich geworden. Gemeinsamkeiten bei allen: die Krapfen waren wunderbar frisch, nicht zu fettig und hatten größtenteils die genau richtige Menge Füllung, die auch noch mittig platziert war. Perfekt, um die Krapfen zu teilen und gleiche Probierteller für unsere Mittester zu machen!

Bäckerei Hoffmann – Laim

Wie am Stachus geht’s da in Laim zu, die Leute strömen in die kleine Bäckerei, auch im kleinen Café ist was los. Ratzfatz haben wir drei Krapfen in der Hand. Wir haben uns für den Baileys-Krapfen für 2,40€, den Schoko-Sahne-Krapfen für 1,60€ und den Apfelkrapfen (in Apfelform! Allein dafür gibt’s schon nen Punkt!) für 2,40€ entschieden. krapfentest02 Den Baileys-Krapfen kann man als richtig “bombig” beschreiben, da steckt ordentlich was dahinter. Optisch sieht er mit den hellen Schokoladenspänen und den weißen Streifen richtig schick aus, und auch die inneren Werte in Form der hellen Baileyscreme überzeugen uns vollends. Zwar schmeckt sie nicht so, doch nach ein paar Bissen merkt man deutlich, wie satt der Krapfen macht. Auch die Füllung vom Schoko-Sahne-Krapfen kann die meisten von uns überzeugen, und schmeckt cremig und schokoladig. Eine Schokosahne wie etwa in einer Torte verbirgt sich jedoch nicht darin, die Konsistenz erinnert doch eher an Sahnepudding. Der Teig schmeckt dafür leicht nach Fett, ist dafür aber sehr fluffig und großporig. Zu guter Letzt unser optisches Highlight, der Apfelkrapfen: der Teig ist hier derselbe, etwa die Hälfte von uns findet ihn etwas altbacken, wir alle sind uns jedoch einig, dass er eher neutral schmeckt und vor allem als Träger für das ganz und gar ausgezeichnete Apfelmus im Inneren dient. Das schmeckt wirklich großartig, leicht nach Zimt und herrlich unkompliziert, einfach gradeaus toll. Insgesamt macht das die Bäckerei Hoffmann zu unserem Gesamtsieger in der Kategorie “Füllung”!

Bäckerei Hoffmann – Reutterstraße 42 – Haltestelle Willibaldplatz http://www.baeckerei-hoffmann.de/

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Konditorei Widmann – Hadern

Weiter geht’s im Münchner Westen. Die Konditorei Widmann ist genau das, was sich Tina unter moderner Konditorei vorstellt: ein unfassbar stylischer Laden, der sowohl die klassische Mokkatorte als auch sehr hübsche kleine Törtchen in Kuppelform und eigene Gebäckvariationen anbietet. Auch hier ist sehr viel los, und die Kundschaft gibt sich nicht etwa mit einem oder zwei Stück Torte zufrieden, nein, die Leute vor uns in der Schlange haben offenbar größtenteils für die ganze Familie eingekauft. Hinter der Theke liegen die Krapfen bereit, hier gibt es keine ausgefallenen Kombis. Klassische Füllungen und die Verzierung mit Zucker stehen hier im Vordergrund. Und da vor uns so viele Menschen die Spritznudeln bestellen, machen wir das doch auch gleich. Die Verkäuferin erklärt uns, dass es sich dabei um Krapfen ohne Füllung mit Rosinen handelt, klingt wunderbar und kommt für 2,00€ gleich mal mit. Außerdem entscheiden für uns noch für Krapfen mit Himbeer- und (in Gedanken bei einer fränkischen Freundin) Hagebuttenfüllung für jeweils 1,80€. Die Spritznudel ist sehr fluffig und dennoch kompakter als die anderen Krapfen, hat etwas von Auszognen (aka Kirchweihnudeln aka Küchla) oder auch Rohrnudeln. Für unseren Geschmack etwas zu wenig von den sehr guten Rosinen. Auf jeden Fall sehr schön, dass so etwas auch angeboten wird! Die anderen beiden Krapfen überzeugen uns dafür auf voller Linie – der Teig ist schlichtweg sensationell, da sind wir uns alle einig. Er ist selbst geschmackvoll, leicht hefig und süß, luftig-leicht und nicht zu fett. Das gibt schon einmal den Sieg in der Kategorie “Teig”. Auch die beiden Fruchtfüllungen haben es uns angetan, und der Himbeerkrapfen schafft tatsächlich den Gesamtsieg als Einzelkrapfen mit der jeweils vollen Punktzahl bei allen Testern, die auch Punkte vergeben haben. Die Himbeerfüllung schmeckt intensiv fruchtig-süß, ist dabei jedoch nicht zu süß und deutlich besser als normale Marmelade. Spitze!

Konditorei Widmann – Heiglhofstraße 11 – Haltestelle Großhadern http://www.konditorei-widmann.de/

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Café Högl – Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

Mit seinem “Call a Krapfen”-Lieferservice ist Högl in München relativ bekannt, was Krapfen angeht. Sehr sympathisch: vor Ort kann man im Schaufenster zugucken, wie die Krapfen frisch zubereitet werden. Tatsächlich gibt’s hier eine sehr große Auswahl an Krapfenkreationen, die wir so bisher in München noch nirgendwo entdeckt haben. Wir entscheiden uns für den griechisch angehauchten Aphrodite-Krapfen mit einer Füllung aus griechischem Joghurt und Honig sowie Walnuss-Topping für 1,90€, den Baunty-Krapfen mit Kokosfüllung und Schokokruste (wir vermuten markenrechtliche Gründe hinter dieser Schreibweise…), ebenfalls für 1,90€ und den Amadeus-Krapfen mit Nussnugat- und Pistazienmarzipanfüllung für stolze 2,60€. Vom Aphrodite-Krapfen ist Tina bereits seit Jahren ein großer Fan, heute konnte er leider nicht so eindeutig punkten. Der Teig war in Ordnung, jedoch nicht herausragend, die Füllung dafür für unseren Geschmack nicht süß genug. Dafür schmeckt der leicht säuerliche Joghurt richtig gut und kann mit seiner Frische im Vergleich zu konventionellen Krapfenfüllungen punkten. Auf dem Bild im Onlineshop sieht man deutlich mehr Walnüsse auf der Oberfläche, in echt waren die leider etwas spärlicher gesät. Wir würden uns auf jeden Fall mehr Walnuss, gerne auch kleingehackt in der Füllung, wünschen. Der Baunty-Krapfen ruft sehr gemischte Meinungen hervor. Der Teig war leider nicht richtig locker, für manche hat er sogar leicht salzig geschmeckt. Einig waren wir uns, dass die Füllung zu wenig nach Kokos geschmeckt hat. Allerdings war die herbe Schokolade (die wir wieder gut fanden) auf der Oberfläche auch sehr dominant. Vielleicht hat sie ja sogar den Teig etwas zusammengedrückt? Wir können uns zumindest kaum denken, dass für jeden Krapfen ein anderer Teig verwendet wird. Denn gerade beim Amadeus-Krapfen fanden wir diesen wieder schön fluffig. Die etwas grießelige Füllung hat deutlich nach Marzipan geschmeckt und war in der Mischung sehr lecker. Insgesamt ist Högl deshalb unser Innovationssieger, hier gibt’s ausgefallene Krapfenvarianten und mit dem Onlineshop und der Krapfenproduktion im Schaufenster setzt das Café ein echtes Statement für den Krapfen.

Cafe Högl – Lindwurmstraße 8 – Haltestelle Goetheplatz http://www.cafehoegl.de

krapfentest08 Ihr seht: selbst wenn einzelne Tester etwas zu beanstanden hatten, insgesamt war das doch eher Jammern auf sehr hohem Niveau. Wir würden die Krapfen aus jeder Bäckerei genau so auch wieder essen wollen. Auch preislich nahmen sie sich im Großen und Ganzen nur wenig. preise In diesem Sinne: lasst es euch schmecken, kommt gut durch die narrische Zeit, und berichtet uns gerne über eure Krapfentipps in München!