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Jahresrückblick 2012

So. Das war’s. Den Weltuntergang haben wir überstanden, Weihnachten nun auch und wir blicken volle Kraft voraus ins Jahr 2013, von dem wir beide nicht so recht wissen, was es bringen wird. Auch wenn ihr es nicht mehr sehen und hören können solltet, das Jahresende halten wir für einen ganz wunderbaren Anlass, einmal durchzuatmen und auf das zurückzublicken, was man in den letzten 12 Monaten so erlebt hat.

Wir haben unseren ersten Bloggeburtstag gefeiert…und im März steht schon der zweite bevor.

Tina hat ihren Traum von einer KitchenAid dank eurer Hilfe und dank Zorra erfüllt bekommen.

Michi hat nun seine ganz eigene Küche in seiner eigenen Wohnung.

Tina tastet sich in die wunderbare Gemüsewelt vor und mag inzwischen ziemlich viel, was sie vor einem Jahr noch nicht mochte.

Tina hat vor genau einem Jahr ihre Sauerteigkultur angesetzt. Diese lebt immer noch in ihrem Kühlschrank und erfreut sich bester Gesundheit.

Wir beide haben unser Studium beendet und beginnen etwas Neues.

Was ihr so im vergangenen Jahr auf We Love Pasta gemacht habt, das können wir in unserem kleinen Adminpanel natürlich auch sehen. Die häufigsten Suchbegriffe, über die sich Leser via Google zu uns verirrt haben, waren „Arizona Iced Tea“, „Fattoria la Vialla“ und „We Love Pasta“. Daraus resultiert dann wohl auch, dass auf die ersten beiden Beiträge am meisten Klicks entfielen…die Top 3 der angeklickten Rezepte waren für euch Michis Version von „Pasta Salami e Ricotta con Rucola“, Tinas „Pasta Tacchino Piccante“ und der Beitrag vom Zwetschgenwochenende 2011 mit Marmelade, Röster und Tarte.  Insgesamt 127 Kommentare habt ihr uns hinterlassen, hinzu kamen noch Mails und Facebook-Kommentare. Und last but not least: im Jahr 2012 wurde unser Blog 119.919mal von euch aufgerufen!

Und was kommt? Wir wissen es nicht so recht. Auf jeden Fall könnt ihr euch auf eine neue Rubrik freuen, auf hoffentlich besser werdende Fotos, auf neue Rezepte, auf ganz viel Freude über immer mehr Leser, die sich hierher zu uns verirren. Ahja, und wir basteln bereits seit Monaten fleißig an einem Mini-Relaunch unseres Layouts. Auch wenn wir die Postfrequenz nicht konstant hoch halten können, so seid euch sicher: wir denken an euch und kommen immer wieder.

Kommt gut ins neue Jahr!

Michi und Tina

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Rückschau: Weihnachten 2012

So, das war’s! Ich bin platt und lasse Bilder für euch sprechen, hier die Erklärungen dazu (von oben links nach unten rechts):

1: Wichtelpaket vom ForumsWeihnachtsWichteln der Hüttenhilfe, wurde mit Feigenessig, Brownie-Mix, Provence-Risotto-Mischung, Hibiskussalz und Vanillezucker reich beschenkt, nun müssen die Gaben nur noch ausprobiert werden!

2: 1. Weihnachtsfeiertag: Mamas Hirschgulasch mit selbstgemachten Spätzle, Preiselbeeren und Cranberry-Blaukraut

3: aus Spaß Servietten gefaltet, diese Variante heißt “französische Lilie” und geht so.

4: 1. Weihnachtsfeiertag, Dessert: Birne Helene, die Schokoladensauce ist mir leider etwas zu flüssig geraten. Dem Schwelgen in Kindheitserinnerungen hat das jedoch keinerlei Abbruch getan.

5: 2. Weihnachtsfeiertag: DIE Ente.

6: 2. Weihnachtsfeiertag: DIE Ente angerichtet, mit aufgeschnittenem Serviettenknödel und noch mehr Cranberry-Blaukraut, das am zweiten Tag noch besser geschmeckt hat.

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Frohe Weihnachten!

Geschenke sind gekauft und eingepackt, Plätzchen gebacken, der Baum wird gerade aufgestellt und heute Nachmittag noch geschmückt. Einmal durchatmen bitte, jetzt geht’s in Tage voller Völlerei, Familie und vor allem ganz viel Ruhe. Wir wünschen euch schöne Festtage, die ihr hoffentlich gemeinsam mit euch wichtigen und lieben Menschen verbringen werdet. Bloggen werden wir von unseren Festmahlzeiten wohl nichts, vielleicht bekommt ihr eine kleine Fotoschau zu sehen. Wie ihr auf dem Foto von Tinas Plätzchenteller unschwer erkennt, ist sie mit dem Vorsatz, in diesem Jahr weniger Sorten Plätzchen zu scheitern, vollends gescheitert. Mit auf dem Teller sind nun Vanillekipferl, die Schokoladen-Kokos-Makronen, Buttergebäck mit Streuseln, mit Kuvertüre und Streuseln, mit Knusperperlen und dann noch mit Rotweinguss und gehackten Cranberries, schwedische Gewürzkekse in Form der Rentiere mit roter Liebesperle als Nase sowie Spitzbuben und Terrassentaler mit Glühweingelee…

Habt ein frohes Fest, stresst euch nicht und bis die Tage. Macht es gut!

 

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Glühwein

Weihnachtliches Heißgetränk mit neun Buchstaben? Anderes Wort für ‘vergriffen’ mit elf Buchstaben?

Gestern war ich in drei Geschäften auf der Suche nach Glühwein. Beim Discounter gabs keinen mehr, beim Vollsortimenter nur noch Bio-Glühwein für 4 Euro. Wahrscheinlich wird bereits Platz geschafft für neue Ware, immerhin ist bald Ostern… ;)

Nach unserer gestrigen Glühweindegustation (mit drei roten und einem weißen Glühwein, davon zwei selbstgemachte!) kommen wir zu der Erkenntnis, dass der selbstgemachte rote am besten geschmeckt hat. Hier kommt ein schnelles und leckeres Rezept:

1 Liter trockener Rotwein

3 Orangenscheiben, Schale unbehandelt

3 EL Vanillepuderzucker

1 Zimtstange

2 Sternanis

5 Nelken

6-8 EL Zucker nach Geschmack

Orangensaft

 

 Vanillezucker im Topf mit etwas Wasser verrühren und bei starker Hitze karamellisieren lassen. Orangenscheiben dazu geben, einmal wenden. Topf vom Herd nehmen, schnell eine halbe Tasse lauwarmes Wasser angießen und sofort mit Deckel verschließen.

 Wenn die Flüssigkeit etwas herunter gekühlt ist, Gewürze  zugeben und auf kleiner Flamme fünf Minuten köcheln lassen. Wein dazu geben und mit Zucker und Orangensaft abschmecken. Erhitzen ohne zu kochen. drink it. love it.

Variante: funktioniert auch mit Weißwein. Dazu Apfelscheiben karamellisieren und mit Apfelsaft ablöschen. Ebenfalls mit Zucker und Orangensaft abschmecken.

Das Karamellisieren und das Erhitzen der Gewürze gibt ein besonderes Aroma.

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Schokoladen-Kokos-Makronen

Hier herrscht Unlust auf Weihnachten. Eine Situation, die ich selbst verstehe, nun jedoch aktiv bekämpfen möchte. Weihnachten soll schön werden und Weihnachten soll Zeit zum Durchatmen sein. Und zum Durchfuttern. Ich meine, wir sind hier immerhin auf einem Foodblog…Die erste Tat in Richtung Weihnachtsstimmung war deshalb ein großer Plätzchenbacktag, an dem ich zum allerersten Mal einfach eine eigene Plätzchenidee umgesetzt habe. Als T. mich nämlich vor einigen Wochen von seinem ersten selbstgebackenen Kuchen – Schoko-Kokos-Guglhupf – schwebten mir schon Kokosmakronen mit Schokolade vor. Quasi Stracciatellamakronen!

Das Praktische ist, dass sie unheimlich schnell gehen und man beim Backen von Mürbeteigplätzchüen eigentlich immer irgendwo Eiweiß überhat, das man so perfekt weiterverwerten kann. Wer Lust hat, kann sich danach noch mit einer Extraportion Kuvertüre als Verzierung austoben und die Makronen entweder damit glasieren oder einfach mit einer Gabel schnell ein paar Linien darauf malen.

für etwa 30-40 Stück

4 Eiweiß

200 g Zucker

100 g Zartbitterschokolade

200 g feine Kokosraspeln

1 TL Zitronensaft

50-100 g Zartbitterkuvertüre

Backoblaten

  Zartbitterschokolade fein reiben (geht am besten, wenn die Schokolade gut gekühlt ist!). Den Ofen auf 130°C vorheizen. Eiweiß sehr steif schlagen, eine Prise Salz und Zitronensaft  hinzugeben, mit dem Mixer weiterrühren und dabei den Zucker einrieseln lassen. Mit einem Schneebesen oder Kochlöffel mit Loch in der Mitte die Kokosraspeln und die geriebene Schokolade unterheben.

  Backoblaten mit einem spitzen Messer quer teilen und mit der glatten Seite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit zwei Teelöffeln kleine Nocken von der Eiweißmasse abstechen und auf den Oblaten platzieren. Achtung: die Makronen gehen auf. Für kleinere Makronen nur etwa 1/2 TL Eiweißmasse pro Oblate nehmen, für normalgroße 1 TL volll. Die kleinere Variante 15-20 Minuten, die normalgroße 20-25 Minuten im Ofen backen. Die Makronen sollten nur  sehr wenig gebräunt sein und innen einen weichen Kern haben. Auskühlen lassen. eat it. love it. or decorate it!

  Die Kokosmakronen auf einem Kuchengitter platzieren und abkühlen lassen, am besten etwas Zeitungspapier unter das Gitter legen. Kuvertüre fein hacken und über einem Wasserbad schmelzen. Nun entweder eine Gabel in die geschmolzene Kuvertüre tauchen und damit Linienmuster auf den Makronen malen oder diese in die Kuvertüre eintauchen. Auf dem Gitter festwerden lassen und danach in Plätzchendosen bis Weihnachten lagern.