Kirschkuchen mit Schokostreuseln

Nach genau so einem Kuchen habe ich schon lange gesucht, als Juliane ihn eines Tages bei sich im Blog präsentierte: ein einfacher Rührkuchen mit Schokostreuseln und jeder Menge Kirschen. Genau das Richtige für die Kaffeetafel am Wochenende, in Erinnerung an die Initiative Sonntagssüß!

Ich habe den Kuchen inzwischen schon zweimal nachgebacken und einige Veränderungen am Originalrezept von Juliane vorgenommen. Etwa weiß ich nach wie vor nicht, wie Juliane so viele Kirschen in einer 26cm-Form unterbringt, deshalb benutze ich fortan nur noch ein großes Glas Kirschen. Dass man Weinsteinbackpulver durch normales Backpulver ersetzen kann, das wusste ich schon – dennoch habe ich meinen ersten Versuch gleich genutzt, um das vermeintliche Wunderzeug zu benutzen. Im direkten Vergleich wurde der Kuchen dadurch tatsächlich fluffiger. Er ging zwar nicht deutlich mehr auf, aber er fühlte sich beim Hineinbeissen viel lockerer an. Dafür war jedoch ein etwas komischer Beigeschmack mit dabei, fast, als hätte ich Süßstoff verwendet. Das mag jedoch auch an der damals verwendeten Raspelschokolade gelegen haben…beim zweiten Versuch mit normalem Backpulver war der Geschmack weg, dafür auch ein wenig von der Fluffigkeit. Eigentlich muss nun also ein dritter Versuch mit Weinsteinbackpulver und guter Schokolade her. Ich halte euch auf dem Laufenden, sobald sich die Gelegenheit dazu ergibt und bin froh um jeden Weinsteinbackpulvererfahrenen Bäcker, der mir hierzu Näheres erzählen möchte!

 für eine 26cm-Springform

125 g weiche Butter

250 g Zucker

4 Eier

100 g gemahlene Mandeln

100 g Zartbitter-Schokoraspeln

125 g Mehl

2 TL Backpulver

3 EL Rum

1 großes Glas Kirschen (Abtropfgewicht ca. 350 g)

  Die Kirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Die Butter mit den Eigelben und dem Zucker schaumig rühren, dann das Mehl, die gemahlenen Mandeln, die Schokoraspeln und den Rum dazugeben und noch einmal gut durchrrühren. Das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterziehen

  Die Backform gut fetten und mehlen und den Teig hineingeben und glatt streichen. Nun die abgetropften Kirschen darauf verteilen und den Kuchen in den Ofen geben. In meiner Silikonform habe ich die Backzeit nach einer halben Stunde auf 160°C verringert und nach gewünschter Bräunung zusätzlich die Oberfläche des Kuchens mit Alufolie bedeckt, insgesamt war mein Kuchen nach 50 Minuten fertig, im Originalrezept von Juliane braucht er 70 Minuten. Behaltet ihn also gut im Auge und testet mit einem Holzstäbchen, ob der Kuchen fertig ist.

  Den Kuchen in der Form kurz auskühlen lassen und dann den Rand der Springform lösen oder den Kuchen mit Hilfe eines Tortenretters aus der Silikonform holen. Vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und je nach Geschmack mit Puderzucker oder Schlagsahne servieren. eat it. love it.

Kommentare
3 Kommentare to “Kirschkuchen mit Schokostreuseln”
  1. Juliane sagt:

    Ha, der Kirschplotzer hat auch den Weg auf Deine Kuchentafel gefunden, wie schön! :)
    Für meinen Mann können es im Kirschplotzer nicht genug Kirschen sein, daher drängen sich die Kirschen bei mir dicht an dicht. Ich muss aber noch mal nachschauen, ob in dem großen Glas Kirschen tatsächlich 500g Kirschen nach Abtropfgewicht drin sind, ich nehme auch immer ein großes Glas. Muss ich im Rezept gegebenfalls dann noch mal anpassen…. Und zum Weinsteinbackpulver: ich verwende das immer anstelle von normalem Backpulver. Geschmacksveränderungen habe ich dadurch keine festgestellt im Vergleich zum normalen Backpulver, aber wie Du ja auch schon geschrieben hast, habe ich den Eindruck, dass die Kuchen durch Weinsteinbackpulver fluffiger werden.

    Viele Grüße und schöner Tag noch,
    Juliane

    • Tina sagt:

      Ah gut, das mit den Kirschen hat mich nämlich echt gewundert. Ich bin auch ein großer Fan von Früchten im Kuchen und auf deinen Fotos sah es nach gar nicht so viel mehr Kirschen aus. :) Den Beigeschmack schiebe ich dann mal auf die billige Raspelschokolade vom Supermarkt nebenan, die ich beim ersten Mal verwendet habe, danke für deine Einschätzung – wie gesagt, der Kuchen wird definitiv noch öfter nachgebacken!

      Viele Grüße!
      Tina

  2. Tati sagt:

    Mmmmmh, der sieht himmlisch aus!!

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